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BMW Masters: „The Dude“ Colsaerts stürmt an die Spitze.
Fri Oct 31 11:18:11 CET 2014 Pressemeldung
Über zu starken Wind konnten sich die 78 Pros im Weltklasse-Feld der BMW Masters in Shanghai am Freitag nicht beschweren. Dafür entfachte einer von ihnen auf der zweiten Runde einen wahren Sturm: Nicolas Colsaerts. Der Belgier spielte mit 64 Schlägen die beste Runde des Tages und übernahm mit 14 unter Par die Führung beim ersten Turnier der European Tour Final Series.
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Shanghai. Über zu starken Wind konnten sich die 78 Pros im Weltklasse-Feld der BMW Masters in Shanghai am Freitag nicht beschweren. Dafür entfachte einer von ihnen auf der zweiten Runde einen wahren Sturm: Nicolas Colsaerts. Der Belgier spielte mit 64 Schlägen die beste Runde des Tages und übernahm mit 14 unter Par die Führung beim ersten Turnier der European Tour Final Series. Neun Birdies und ein Bogey standen für den 31-Jährigen, der in seiner Karriere bereits zwei Turniere auf der European Tour gewinnen konnte, zu Buche.
Damit löste Colsaerts den Franzosen Alexander Levy (-13), der als Führender in den Tag gegangen war, an der Spitze ab. Levy bleibt jedoch als Zweiter der schärfste Verfolger des neuen Spitzenreiters. „Bei einigen Jungs sah es heute so aus, als würden sie viel aggressiver schlagen als ich – trotzdem flogen die Bälle bei mir weiter“, sagte Colsaerts. „Zuletzt war ich einige Male ganz vorne mit dabei. Das passiert normalerweise in einem solch kurzen Zeitraum nicht so oft. Aber es ist definitiv schön, wenn man einen guten Lauf hat.“
Eine starke Runde gelang auch Marcel Siem. Nach seiner 68 am Vortag benötigte der Deutsche 66 Schläge für die zweiten 18 Löcher im Lake Malaren Golf Club und liegt zur Halbzeit des Turniers mit zehn unter Par auf dem geteilten vierten Platz. „Das ist natürlich Balsam für die Seele“, meinte Siem, der sieben Birdies und ein Bogey notierte. „Ich hatte aufgrund meiner Knieverletzung Angst, die Final Series zu verpassen. Jetzt treffe ich den Ball jeden Tag besser und spiele vorne mit. Das tut richtig gut. Vor einer Woche hätte ich das ganz sicher noch nicht erwartet. Ich mache wenige Fehler und treffe viele Grüns und Fairways. Deshalb bin ich sehr, sehr zufrieden.“
Der Weltranglisten-Sechste Justin Rose (England, -7) startete nach seiner 72er Auftaktrunde eine beeindruckende Aufholjagd. Ein Eagle, sechs Birdies – bei einem Bogey – katapultierten den 34-Jährigen auf dem Leaderboard um 30 Plätze auf den geteilten zwölften Rang nach vorn. Der U.S.-Open-Sieger von 2013 sagte: „Ich habe heute gut gespielt und hatte sogar noch ein bisschen Luft nach oben. Bei diesen Bedingungen waren die Long-Hitter definitiv im Vorteil. Es wird also ganz sicher nicht einfach, Nicolas Colsaerts noch einzuholen. Wenn ich aber in den nächsten zwei Tagen weiter niedrige Scores spiele, dann habe ich noch eine Chance.“
BMW Golfsport Botschafter Max Kieffer (-4) hat am zweiten Tag die Tuchfühlung zum vorderen Feld gehalten. Auf seiner 69er Runde blieb er drei unter Par und geht als geteilter 25. in den dritten Turniertag. „Das Ergebnis ist okay, aber es war heute mehr drin“, meinte Kieffer. „Ich habe einmal aus dem Bunker zum Eagle eingelocht und einmal eingepitcht, das hilft natürlich. Auf der zweiten Neun habe ich leider einige Schläge liegenlassen.“