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BMW Motorsport News – Ausgabe 43/14.
Sun Nov 30 17:00:00 CET 2014 Pressemeldung
Erfolgreiche BMW Motorsport Media Track Days in Monteblanco – Auszeichnungen und ein Formel-1-Test für DTM-Champion Marco Wittmann – BMW DTM-Teams testen in Jerez.
Pressekontakt.
Ingo Lehbrink
BMW Group
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Autor.
Ingo Lehbrink
BMW Group
Treffen der Champions: Spannendes Programm bei den BMW
Motorsport Media Track Days in Spanien.
In der vergangenen Woche hat BMW Motorsport zahlreichen
Medienvertretern aus aller Welt die Gelegenheit gegeben, auf dem
„Circuito Monteblanco“ (ES) nahe Sevilla (ES) verschiedene BMW
Rennwagen selbst zu fahren und die Faszination Motorsport am eigenen
Leib zu erleben. Insgesamt 31 Teilnehmer aus 15 Nationen gingen auf
die 3,357 Kilometer lange Strecke. Alle vier Fahrzeuge, mit denen BMW
in der DTM seit 1984 den Titel gewinnen konnte, kamen zum Einsatz.
Neben dem aktuellen Siegerfahrzeug, dem Ice-Watch BMW M4 DTM, waren
die Journalisten auch im BMW Bank M3 DTM (2012) sowie selbst oder bei
Renntaxi-Fahrten im BMW 635 CSi (1984) und im BMW M3 (1987) unterwegs.
Alle vier Rennwagen hatten jeweils gleich in ihrer Debütsaison in der
DTM den Titel errungen. Auch am Steuer von zwei BMW M235i Racing
sammelten die Medienvertreter Erfahrung als Rennpiloten. Als
prominente Instruktoren waren der amtierende DTM-Champion Marco
Wittmann (DE), Martin Tomczyk (DE), António Félix da Costa (PT), Dirk
Adorf (DE) und BMW Motorsport Junior Jesse Krohn (FI) in Spanien vor
Ort. Sie gewährten den Medienvertretern Einblicke in ihre Arbeit und
gaben ihnen wertvolle Ratschläge zum Handling der Fahrzeuge.
DTM: Marco Wittmann in Essen gleich doppelt geehrt –
Formel-1-Test in Imola.
Marco Wittmann (DE) reiste von
den BMW Motorsport Media Track Days in Monteblanco (ES) direkt weiter
nach Essen (DE). Dort nahm er im Rahmen der traditionellen „Race
Night“ von Auto Bild Motorsport und Auto Bild Sportscars, die
alljährlich im Rahmen der Essen Motorshow stattfindet, gleich zwei
Ehrungen entgegen. So wurde Wittmann als Sieger der Leserwahl
„Tourenwagen-Fahrer des Jahres“ ausgezeichnet. Zudem bekam er als
neuer DTM-Champion den „goldenen Rennfahrer-Schuh“ überreicht. Bei
dieser Veranstaltung nahm der BMW Werksfahrer jedoch nicht nur Preise
entgegen, er überreichte auch selbst Trophäen: an die Sieger der Speed
Academy, dem Förderprogramm von BMW Motorsport Premium Partner
Deutsche Post. Ein weiterer besonderer Termin wartet am kommenden
Donnerstag auf Wittmann: Als Anerkennung für seine Leistungen in der
diesjährigen DTM-Saison erfüllt ihm BMW Motorsport einen
Kindheitstraum, und Wittmann wird in Imola (IT) erstmals ein
Formel-1-Auto testen. Dabei wird er ein 2012er-Fahrzeug der Scuderia
Toro Rosso pilotieren. Der Test kommt in Kooperation mit BMW
Motorsport Premium Partner Red Bull zustande.
DTM: Zahlreiche Rookies bei Wintertest in Jerez im
Einsatz.
Zum ersten Mal seit dem DTM-Saisonende am 19.
Oktober in Hockenheim (DE) gehen die BMW Teams in der kommenden Woche
wieder mit ihren BMW M4 DTM auf die Strecke: In Jerez de la Frontera
(ES) stehen von Dienstag bis Donnerstag Testfahrten auf dem Programm.
Neben DTM-Champion Marco Wittmann (DE), Augusto Farfus (BR), Maxime
Martin (BE), Bruno Spengler (CA), Timo Glock (DE) und António Félix da
Costa (PT) kommen in Spanien auch mehrere Piloten zum Einsatz, um
erstmals DTM-Luft zu schnuppern. Dazu zählen Tom Blomqvist (GB, 20
Jahre), Jack Harvey (GB, 21), Richie Stanaway (NZ, 23), Alex Lynn (GB,
21) und Sam Bird (GB, 27). BMW Werksfahrer Lucas Luhr (DE, 35) und
Robin Frijns (NL, 23) werden ebenfalls zum ersten Mal im BMW M4 DTM
unterwegs sein.
Drei Fragen an… Marco Wittmann.
Marco, Sie haben in der vergangenen Woche Journalisten bei
Ihren Fahrten im Ice-Watch BMW M4 DTM mit Rat und Tat zur Seite
gestanden. Wie ist es gelaufen?
Marco Witmann: „Die
gesamte Veranstaltung hat sehr viel Spaß gemacht. Es ist großartig,
dass es BMW Motorsport Journalisten ermöglicht, selbst Erfahrungen in
einem Rennauto zu sammeln. Ich habe den Teilnehmern eine Einweisung in
meinen Ice-Watch M4 DTM gegeben und nach ihren Fahrten gemeinsam mit
ihnen die Daten analysiert. Das war für mich sehr interessant. Einige
der Fahrer hatten schon zuvor Erfahrungen in anderen Rennautos
gesammelt und kamen gut mit dem DTM-Fahrzeug zurecht.“
Welches war Ihr persönliches
Highlight?
Wittmann: „Ich hatte die Gelegenheit, die
legendären BMW DTM-Fahrzeuge aus den 1980er Jahren zu fahren – den BMW
635 CSi und den BMW M3. Für mich war es beeindruckend, die
Unterschiede am eigenen Leib zu erfahren und zu sehen, wie sich die
Technik in den vergangenen 30 Jahren entwickelt hat. Früher musste man
als Fahrer am Lenkrad und mit der Schaltung viel härter arbeiten.
Dafür muss man heute in den Kurven die Linie viel perfekter treffen
und generell exakter fahren als damals. Mir hat der Ausflug in die
historischen Fahrzeuge extrem viel Spaß gemacht. Besonders der BMW M3
von 1987 ist mein absoluter Favorit – ein Traumauto.“
Generell kommen Sie seit Wochen aus dem Reisen und dem Besuch
von Veranstaltungen nicht mehr heraus. Wie erleben Sie den Stress
nach dem Gewinn des DTM-Titels?
Wittmann: „Natürlich war die Zeit seit dem Saisonende der DTM
für mich extrem stressig. Ich war kaum einen Tag zu Hause. Aber ich
genieße diese Zeit trotzdem sehr, schließlich steht hinter allen
Terminen die Tatsache, dass ich DTM-Champion geworden bin. Vor diesem
Hintergrund macht mir diese Zeit, die ich gerade erlebe, unheimlich
viel Spaß. Zudem ist es eine Ehre für mich, dass meine Erfolge
von so vielen Seiten gewürdigt werden - wie nun mit der Wahl zum
‚Tourenwagen-Fahrer des Jahres‘ und mit der Verleihung des ‚goldenen
Rennfahrer-Schuhs‘. Das ist etwas ganz Besonderes für einen Rennfahrer.“
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USCC: Andy Priaulx besucht Downing Street Nr.
10.
Der britische Premierminister David Cameron richtete
in der berühmten Londoner Downing Street Nr. 10 (GB) am Montag einen
Empfang aus, um den Erfolg des britischen Motorsports zu würdigen. BMW
Werksfahrer Andy Priaulx (GB) erhielt als einer der Top-Piloten
Großbritanniens ebenfalls eine Einladung für den Besuch beim
Regierungschef. „Das war ein toller Abend. Man hat gemerkt, wie sehr
David Cameron die wirtschaftliche Bedeutung der britischen
Motorsport-Industrie wertschätzt“, meinte der dreimalige
Tourenwagen-Weltmeister. „Es war großartig, ihn zu treffen – und er
war sehr interessiert daran, mehr über meine Karriere mit BMW zu
erfahren. Außerdem hat es Spaß gemacht, sich mit zahlreichen Ikonen
unseres Sports – darunter Stirling Moss und John Surtees – zu unterhalten.“