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BMW M6 GT3 durchläuft intensives Testprogramm – BMW Werksfahrer mit Basisarbeit in Monteblanco und Portimão.

Mit einem umfangreichen Testprogramm in Monteblanco (ES) und Portimão (PT) hat BMW Motorsport die Entwicklungsarbeit am neuen BMW M6 GT3 in den vergangenen Wochen fortgesetzt.

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Ingo Lehbrink
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München (DE), 18. März 2015. Mit einem umfangreichen Testprogramm in Monteblanco (ES) und Portimão (PT) hat BMW Motorsport die Entwicklungsarbeit am neuen BMW M6 GT3 in den vergangenen Wochen fortgesetzt. Erfahrene BMW Werksfahrer legten dabei am Steuer des neuen Herausforderers für den GT- und Langstreckensport viele wertvolle Testkilometer zurück und absolvierten wichtige Basisarbeiten am Set-up des BMW M6 GT3. In Spanien und Portugal kamen Lucas Luhr (DE), Jörg Müller (DE), Jens Klingmann (DE), Dominik Baumann (AT) und Maxime Martin (BE) zum Einsatz.

Zugleich erhielten erstmals auch Medienvertreter die Möglichkeit, sich ein genaues Bild vom BMW M6 GT3 zu machen. Bei der internationalen Pressevorstellung des BMW 1er LCI und des BMW 6er LCI in Lissabon (PT) war ein Modell des GT-Sportwagens ausgestellt und konnte von den Journalisten in Augenschein genommen werden.

„Nach vielen Monaten harter Entwicklungsarbeit in den Büros unserer Ingenieure und in der Werkstatt haben wir nun den nächsten Schritt in der Entwicklungsphase eingeläutet und erleben aktuell den BMW M6 GT3 bei Testfahrten in Aktion“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Unser absoluter Fokus und unsere volle Aufmerksamkeit liegen darauf, unseren Kunden von vorneherein ein ausgereiftes und wettbewerbsfähiges Produkt zur Verfügung zu stellen. Die aktuellen Tests sind sehr wichtig, weil sie die Basis für die weiteren Schritte auf dem Weg zu den ersten Renneinsätzen legen. Dabei hilft uns die Erfahrung unserer BMW Werksfahrer, die den Ingenieuren eine große Bandbreite an Eindrücken vom Fahrverhalten des BMW M6 GT3 vermitteln. Diese Arbeit ist aufwändig – aber wir liegen gut im Plan.“

Frank van Meel, Vorsitzender der Geschäftsführung der BMW M GmbH, sagt: „Wir wissen natürlich, dass das BMW M6 Coupé bereits in seiner Serienversion die Messlatte in Sachen Sportlichkeit extrem hoch legt. Jetzt zu sehen, wie die Kollegen von BMW Motorsport auf dieser Grundlage einen GT3-Rennwagen entwickeln, ist sehr beeindruckend. Insbesondere der hochdrehende V8-Motor mit M TwinPower Turbo-Technologie des Serien-M6 stellt eine optimale Basis für ein GT-Triebwerk dar und bleibt nahezu unverändert. Ich bin überzeugt, dass wir mit dem BMW M6 GT3 ab 2016 die erfolgreiche Tradition von BMW M und BMW Motorsport auf der Rennstrecke fortsetzen werden.“

In die Entwicklung des BMW M6 GT3 flossen sämtliche Erfahrungen ein, die BMW Motorsport seit 2010 mit dem erfolgreichen Vorgängermodell BMW Z4 GT3 gemacht hatte. So werden beim neuen GT3-Rennwagen zahlreiche Verbesserungen erreicht, insbesondere in den Bereichen Fahrbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Ein Beispiel dafür ist der Einsatz des Serienmotors mit M TwinPower Turbo-Technologie, der mehr Leistung und ein höheres Drehmoment liefert – und das bei reduzierten Einsatzkosten.

Stimmen der BMW Werksfahrer zum BMW M6 GT3:

Jörg Müller: „Die ersten Testfahrten mit einem neuen Fahrzeug sind immer die spannendsten, weil man in dieser Phase die größten Sprünge in der Entwicklung machen kann. Die Eindrücke der Fahrer können viel schneller umgesetzt werden als bei einem Fahrzeug, dessen Entwicklungspotenzial schon weitgehend ausgereizt ist. Im Fall des BMW M6 GT3 ist es besonders wichtig, dass viele verschiedene Piloten die Basisarbeit absolvieren. Schließlich handelt es sich um ein Kundenfahrzeug, das auch später im Renneinsatz auf die Bedürfnisse vieler verschiedener Fahrer abgestimmt werden muss.“

Dominik Baumann: „Ich habe mich im Cockpit des BMW M6 GT3 von Beginn an wohl gefühlt. Trotz der Größe des Fahrzeugs hat man als Fahrer eine sehr gute Sicht und eine angenehme Sitzposition. Das Fahrverhalten ist gemessen am frühen Stadium der Entwicklung auch schon sehr gut. Die meiste Zeit haben wir für Grundlagenarbeit verwendet.“

Jens Klingmann: „Mein erster Eindruck vom BMW M6 GT3 ist sehr positiv. Meiner Meinung nach ist das Fahrzeug aufgrund des langen Radstands einfacher zu fahren als sein Vorgänger. Du merkst als Fahrer, dass sich die BMW Ingenieure schon bei der Konstruktion des Fahrzeugs viele Gedanken darüber gemacht haben, was man braucht, um auf der Rennstrecke schnell zu sein. Wir haben schon jetzt ein Basis-Set-up, das gar nicht so weit von dem entfernt ist, was man in einem richtigen Rennen braucht. In Sachen Fahrbarkeit ist der BMW M6 GT3 in jedem Fall ein großer Schritt nach vorn. Für mich als großer Pilot ist es zudem sehr angenehm, dass ich viel entspannter hinter dem Lenkrad sitzen kann, weil ich mehr Platz habe als in jedem anderen Rennwagen, den ich bisher gefahren bin. Ich freue mich jetzt schon auf die weitere Testarbeit.“

Lucas Luhr: „Mich erfüllt es mit Stolz, wenn ich als Fahrer das Vertrauen bekomme, bei so einem großen Projekt von Anfang an dabei zu sein. Wichtig ist, dass die Basis des Fahrzeugs stimmt und alle Veränderungen, die wir vornehmen, den erwarteten Effekt haben. Die Entwickler hatten mit dem BMW M6 Coupé eine hervorragende und sportliche Basis. Das merkt man schon jetzt im Cockpit des BMW M6 GT3. “

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