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Offizieller Beginn von BMW Tate Live 2015. Boris Charmatz’ „If Tate Modern was Musée de la danse?“ am 15. und 16. Mai.
Sun May 17 08:00:00 CEST 2015 Pressemeldung
London. An diesem Wochenende wurde die Tate Modern im Rahmen von BMW Tate Live unter der Leitung des berühmten französischen Tänzers und Choreographen Boris Charmatz vorübergehend in ein Musée de la danse (ein Museum für Tanz) verwandelt. Am 15. und 16. Mai boten Charmatz und sein 90-köpfiges Team eine Reihe an Performances, die sich im gesamten Gebäude der Tate Modern entfalteten.
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London. An diesem Wochenende wurde die Tate Modern im Rahmen von BMW Tate Live unter der Leitung des berühmten französischen Tänzers und Choreographen Boris Charmatz vorübergehend in ein Musée de la danse (ein Museum für Tanz) verwandelt. Am 15. und 16. Mai boten Charmatz und sein 90-köpfiges Team eine Reihe an Performances, die sich im gesamten Gebäude der Tate Modern entfalteten. BMW Tate Live rückt bereits im vierten Jahr Performances, interdisziplinäre Kunst und die Kuratierung des digitalen Raumes in den Fokus. Das gemeinsam entwickelte Format von BMW und Tate untersucht die vielfältigen Herangehensweisen, mit denen Künstler das Thema Live-Performance im 21. Jahrhundert betrachten.
Bei der Übernahme der Tate Modern durch das Musée de la danse wurde auf jeder Ebene Tanz aufgeführt, gezeigt und verbreitet. Sowohl individuelle Arbeiten als auch bereits „vorhandene“ Choreographie des Alltäglichen wurden so gezeigt und betont. In der Turbinenhalle wurden wichtige Tanzstücke von Charmatz aufgeführt, während die Tänzer auch in allen Ausstellungsräumen ihre Kunst präsentierten. In einer interaktiven Diskussionsrunde waren Künstler und Akademiker dazu eingeladen, ihre Ideen zum Thema, was genau ein Museum für Tanz sein könnte, einzubringen und in Performances darzustellen.
Programm:
In der Turbinenhalle der Tate Modern wurden eine Reihe unterschiedlicher Stücke gezeigt, die aufgebaut, aufgeführt und wieder abgebaut wurden. Dem öffentlichen Aufwärmen folgte eine Auswahl der großen choreografischen Werke Charmatz‘. Im Laufe dieser Performances wurde dem Publikum immer wieder die Möglichkeit gegeben, Teile der Choreographie einzustudieren und mit aufzuführen. Darüber hinaus wurde das bekannte Workshop-Format von Musée de la danse, „Adrénaline“, verwirklicht: Eine Tanzfläche für jedermann, in Form eines provisorischen Nachtclubs, bei dem selbst die Diskokugel nicht fehlte. Der öffentliche Teil der Turbinenhalle wurde so Zeuge eines stetigen Wechsels: Aus Tanzstunden wurden Performances, aus der Teilnahme wurde ein Fest, und der Aufbau einer Performance weichte dessen Ab- und Wiederaufbau.
Außerdem wurden in den Ausstellungsräumen weitere Werke internationaler Choreografen und Künstler näher erforscht. „expo zéro“, ein Projekt vom Musée de la danse, das bisher nicht in London gezeigt wurde, war eine performative Ausstellung, in der Performer, Künstler und Akademiker ihre Ideen rund um das Thema, was genau ein Museum für Tanz sein könnte, erörterten. Unter der Leitung von bekannten Persönlichkeiten wie Tim Etchells, Mette Ingvartsen, Claire Bishop und Sung Hwan Kim konnte das Publikum zuschauen und mitdiskutieren.
Das Zusammenspiel zwischen den Tänzern unterschiedlicher Disziplinen und den Kunstwerken der Tate beleuchtete das Projekt „20 Dancers for the XXth Century“ in den Ausstellungsräumlichkeiten und zeigte die Geschichte des Tanzes vom Ballett bis hin zum Hip‑Hop mitten in der Sammlung.
Im Rahmen der Umwandlung von der Tate Modern zum Musée de la danse wurden die Performances am Samstag, den 16. Mai, direkt unter tate.org.uk/dancingmuseum live übertragen. Dabei konnten sowohl das Online-Publikum als auch das Publikum vor Ort beschreiben, wie sie sich ein Museum für Tanz vorstellen, und die eigenen Gedanken zu diesem Thema unter #dancingmuseum teilen.
Ablauf
Turbinenhalle, Ebene 0
12.00 öffentliches
Aufwärmen mit Boris Charmatz (60 Min.)
13.30 À bras-le-corps (35 Min.)
14.15 Levée des conflits -
Solos (30 Min.)
14.45 Levée des conflits - Besucherversion (50
Min.)15.45 Levée des conflits (90 Min.)
17.15 Adrénaline: eine
Tanzfläche für jedermann (60 Min.)
18.15 Roman Photo mit freiwilligen Teilnehmern aus London
18.45 Adrénaline: eine Tanzfläche für jedermann (90 Min.)
20.15 manger (verstreut) (60 Min.)
In allen Ausstellungsräumen, Ebene 2
und 4
13.00 20 Dancers for XX Century (5 Stunden)
Joiners Galleries, Ebene 2
13.00 expo zéro (5 Stunden)
BMW Tate Live: If Tate Modern was Musée de la danse? war ein Kollaborationsprojekt von Catherine Wood, Kuratorin für zeitgenössische Kunst & Performance, Tate Modern, Capucine Perrot, kuratorische Assistentin, Tate Modern, Boris Charmatz, Direktor, Musée de la danse/Centre chorégraphique national de Rennes et de Bretagne, Martina Hochmuth, Produktionsdirektorin und dem Team von Musée de la danse.
Boris Charmatz
Boris Charmatz wurde am Pariser Opernballett ausgebildet und hinterfragt seit über 20 Jahren vorgefasste Ansichten über Tanz. Im Jahr 2009 wurde Charmatz zum Direktor des französischen Centre choréographique national de Rennes et de Bretagne ernannt, welches er in das Musée de la danse umbenannte. Mit seinem Konzept, das Museum als rahmendes Element für Tanz, die vergänglichste aller Kunstformen, zu verstehen, definiert er die Vorstellungen darüber, was die Begriffe Museum und Sammlung bedeuten, von Grund auf neu. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter museedeladanse.org.
BMW Tate Live
BMW Tate Live ist eine langfristige Partnerschaft zwischen BMW
und der Tate mit Fokus auf innovativen Live-Performances und
Veranstaltungen. Geboten werden Live-Übertragungen im Internet,
Performances in den Museumsgalerien, Seminare und Workshops. BMW Tate
Live zielt darauf ab, mit neuen Kunstformen ein internationales
Publikum zu erreichen und dabei dessen veränderte Erwartungen und
Interessen an der Kunst zu berücksichtigen. Die Veranstaltungsreihe
schafft so Raum für neue Kollaborationsprojekte und ein
anspruchsvolles Programm mit Performances, Filmvorführungen,
Klangbildern, Installationen und neuartigen Lernerfahrungen. So
entsteht für die KünstlerInnen ein Raum, in dem sie größere Risiken
eingehen und frei experimentieren können. Im Rahmen des Programms wird
Wandlung in all ihren Formen betrachtet und erforscht – Ziel dabei ist
es, eine Diskussion darüber anzustoßen, auf welche Art und Weise Kunst
intellektuellen, gesellschaftlichen und physischen Wandel beeinflussen
kann. Weitere Informationen unter: http://www.tate.org.uk/whats-on/tate-modern/eventseries/bmw-tate-live.
Das kulturelle Engagement der BMW Group
Seit mehr als 40 Jahren ist die internationale Kulturförderung der BMW Group mit inzwischen über 100 Projekten weltweit essentieller Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Schwerpunkte des langfristig angelegten Engagements setzt die BMW Group in der zeitgenössischen und modernen Kunst sowie in klassischer Musik, Jazz, Architektur und Design. 1972 fertigte der Künstler Gerhard Richter drei großformatige Gemälde eigens für das Foyer der Münchener Konzernzentrale an. Seither haben Künstler wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Olafur Eliasson, Jeff Koons, Zubin Metha, Daniel Barenboim und Anna Netrebko mit BMW zusammengearbeitet. Außerdem beauftragte das Unternehmen Architekten wie Karl Schwanzer, Zaha Hadid und Coop Himmelb(l)au mit der Planung wichtiger Unternehmensgebäude. 2011 feierte das BMW Guggenheim Lab, eine internationale Initiative der Solomon R. Guggenheim Foundation, des Guggenheim Museums und der BMW Group seine Weltpremiere in New York. Bei allem Kulturengagement erachtet die BMW Group die absolute Freiheit des kreativen Potentials als selbstverständlich – denn sie ist in der Kunst genauso Garant für bahnbrechende Werke wie für Innovationen in einem Wirtschaftsunternehmen.
Weitere Informationen: www.bmwgroup.com/kultur und www.bmwgroup.com/kultur/ueberblick
Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:
Dr. Thomas Girst
BMW Group Konzernkommunikation und Politik
Leiter Kulturengagement
Telefon: 089-382-24753, Fax: 089-382-24418
E-Mail: presse@bmw.de
Duncan Holden
Press Officer, Tate
Telefon:
+44-20-7887-4939
E-mail: pressoffice@tate.org.uk
Die BMW Group
Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI und Rolls-Royce der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Als internationaler Konzern betreibt das Unternehmen 30 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.
Im Jahr 2014 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund 2,118 Millionen Automobilen und 123.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf rund 8,71 Mrd. €, der Umsatz auf 80,40 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2014 beschäftigte das Unternehmen weltweit 116.324 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert.
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