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PressClub Deutschland · Artikel.

BMW Motorrad International GS Trophy Female Team Qualifier 2019.

Erneute Entsendung von zwei Female Teams zur Int. GS Trophy, dieses Mal mit Fahrerinnen aus Kolumbien, den Niederlanden, Frankreich, den USA, Australien und dem Vereinigten Königreich.

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München / Málaga, Spanien. Der BMW Motorrad International GS Trophy Female Team Qualifier 2019 fand nach einem abenteuerreichen dreitägigen Motorradwettbewerb am vergangenen Wochenende ein spannendes Ende.
31 Frauen aus 20 Ländern weltweit traten an, einen der sechs verfügbaren Plätze bei der siebten Ausgabe der BMW Motorrad Int. GS Trophy zu erobern,
die im Februar 2020 in Neuseeland stattfinden wird.

 

Vor dem Event hatte BMW Motorrad nur die Plätze für drei Frauen (ein Team) in Neuseeland zugesagt. Zum zweiten Mal in der Geschichte der GS Trophy zeigten die Teilnehmerinnen des Female Qualifiers jedoch einen derart hohen fahrerischen Standard, dass es auch ein zweites Dreierteam verdiente, mit dabei zu sein. Bei dem Event in 2017 wurde dies erst am Ende des Wettbewerbs mitgeteilt. In diesem Jahr wurde es bereits vor dem dritten und letzten Fahrtag bekannt gegeben, so dass jede Teilnehmerin alles geben konnte, um sich zu qualifizieren.

 

Mit der Finalprüfung am Schlusstag veränderte sich dann tatsächlich auch noch einmal die Rangliste, was gleichermaßen Freude und Kummer auslöste. Damit standen die sechs Teilnehmerinnen an der Int. GS Trophy 2020 fest: Isabella Londono Rivas aus Kolumbien, Nikki van der Spek aus den Niederlanden, Claire Bichard aus Frankreich bilden das International Female Team 1 (IFT1).
Lisa Taylor aus den USA, Andrea Box aus Australien und Klara Finkele aus dem Vereinigten Königreich bilden das IFT2.

 

Bemerkenswert ist die überaus erfolgreiche Entwicklung dieses Events.
An dem ersten Qualifier für Frauen, der 2015 stattfand, nahmen 10 Finalistinnen teil, die aus über 100 Bewerberinnen ausgewählt worden waren. 2017 sicherten sich 23 Teilnehmerinnen im Rahmen ihrer nationalen/regionalen GS Trophy Qualifier ihren Platz im Frauenfinale. In diesem Jahr qualifizierten sich aufgrund des steigenden Interesses der internationalen GS Communities 32 (einschließlich einer Last-Minute-Absage) Frauen für dieses Finale.

 

Die steigenden Zahlen wie auch das steigende Fahrkönnen spiegeln das weltweit kontinuierlich wachsende Interesse von Frauen am Adventure Bike Sport wider. Dieses Mal nahmen zudem erstmals die Länder Argentinien, Brasilien, Italien, Jordanien, Libanon, Marokko, Niederlande und Norwegen teil. Die Präsenz von Teilnehmern aus einigen dieser Länder spiegelt auch eine veränderte Einstellung gegenüber Frauen wider, die in der Freizeit Motorrad fahren.

 

Im Folgenden geben wir eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Tage beim diesjährigen Female Team Qualifier:

 

TAG EINS

Donnerstag, 24. Oktober

Málaga, 21° C, sonnig

 

Nach die Teilnehmerinnen (zum Teil mit Langstreckenflügen über große Distanzen) nach und nach in Málaga eingetroffen waren und sich angemeldet hatten, trafen sie sich am Morgen des erstens Tags des Female Team Qualifiers um 7:30 zum Frühstück. Um 8:30 Uhr nahmen die Frauen ihre BMW F 850 GS entgegen und verließen das Alhaurin Golf Resort in Richtung Enduro Park Andalusien, wo sie vier Prüfungen erwarteten.

 

Die größte Herausforderung stellte der Enduro-/Trialkurs dar. Dieser bestand aus einer langgezogenen Runde über einen Berghang, gespickt mit einigen spannenden Untersektionen, die eine gute Fahrzeugbeherrschung erforderten, z.B. eine steile Bergauf- und -abfahrt über feinen Kies, das Fahren einer Acht und ein längerer Anstieg mit Kurven und Felsstufen. Stürze oder das Abkommen vom Kurs wurden mit Strafpunkten geahndet.

 

Die nächste Prüfung stellte eine Fitnessprüfung dar. Ein langer Lauf zu Fuß über einen steinigen Felsweg am Boden eines Steinbruchs führte die Teilnehmerinnen zu ihren Motorrädern. Dort angekommen,  mussten sie den Codierstecker für die Aktivierung der Fahrmodi Pro einstecken, die Sitzbank anbringen und mit dem Motorrad über denselben Felsweg zurückfahren. Gegen die Uhr, versteht sich. Natürlich kam es dabei auch zu Stürzen, da einige Frauen bereit waren, in der Hoffnung auf eine schnellere Zeit das eine oder andere Risiko einzugehen.

 

Ihr mechanisches Geschick konnten sie im Rahmen einer Technik-Challenge unter Beweis stellen, zu der der Wechsel des Vorderrades einer F 850 GS zählte. Diese Aufgabe wurde paarweise durchgeführt. Der schnellste Radwechsel erforderte gute Teamarbeit, zum Beispiel, um das Motorrad im Gleichgewicht zu halten, das ohne montiertes Vorderrad umkippen würde.
Wie alle Prüfungen an Tag 1 war auch diese gegen die Zeit zu absolvieren.

 

Der vierte Test des Tages sah am einfachsten aus, war aber wahrscheinlich der schwierigste. Einzeln mussten die Frauen mit ihren Motorrädern eine gerade Strecke fahren und dabei Pylone einsammeln und wieder abstellen.
Am Ende der Strecke mussten sie absteigen und ihr Motorrad rückwärts bis zur Startbox zurückschieben und sich dabei zwischen den Pylonen hindurchschlängeln. Das Problem bestand darin, dass es dabei auf losem Schotter leicht bergauf ging.

 

Der Tag endete mit einem lustigen Wettbewerb ohne Wertung – dem Ritt auf einem mechanischen Rodeo-Bullen. Eine unbeschwerte Art, den harten Tag im Enduro-Park hinter sich zu lassen, und eine gute Gelegenheit, die Frauen bei einem geselligen Ereignis zusammenzubringen.

 

Nach den Herausforderungen des Tages fuhren die Frauen zu ihrem Wildniscamp La Fuente in Barranco Blanco, einem Naturschutzgebiet.
Dort wurde ihnen ihre Campingausrüstung für die nächsten beiden Nächte übergeben. Die meisten konnten gerade noch ihre Zelte aufschlagen und sich kurz frischmachen, bevor um 20:30 Uhr zum Abendessen gerufen wurde.

 

Bei der Bekanntgabe der Tagesergebnisse ergab sich, dass Isabella Londono Rivas aus Kolumbien an der Spitze lag, gefolgt von Nikki van der Spek aus den Niederlanden und Claire Bichard aus Frankreich. Wie aber der sportliche Leiter  Christoph Zimmermann erklärte, trennten die Top-Ten-Platzierten nur wenige Punkte, und da noch zwei Wettbewerbstage und viele weitere Prüfungen folgten, war noch völlig offen, wer sich für die Int. GS Trophy in Neuseeland in 2020 qualifizieren würde.

 

TAG ZWEI

Freitag, 25. Oktober

Málaga, 22° C, sonnig

 

Nach einem ereignisreichen ersten Tag und einer ersten Campingnacht hätte man es den 31 Frauen nachgesehen, wenn sie am nächsten Morgen erschöpft gewesen wären. Angesichts einer bevorstehenden ganztägigen Fahrt über eine 150 Kilometer lange Offroad-Strecke mit Sonderprüfungen waren sie jedoch gut drauf und daran interessiert, ihre Platzierungen vom Vortag noch zu verbessern – mit Ausnahme von Isabella Londono Rivas natürlich, die ihre Führung einfach nur verteidigen wollte.

 

Ein off-road Single Trail führte die Frauen vom La Fuente zur ersten Prüfung in einem Pinienwald. Die in Dreierteams eingeteilten Frauen erhielten ein
BMW Motorrad Navigator VI GPS-Gerät und die Koordinaten eines ersten Wegpunktes, zu dem sie gehen oder (vorzugsweise) laufen sollten. Wenn sie ihn erreicht hatten, fanden sie Koordinaten eines nächsten Wegpunkts, und so ging es weiter; insgesamt gab es bis zum Ziel vier Wegpunkte, und jeder dieser Wegpunkte wurde mit Fotos dokumentiert. Zulässige Gesamtzeit: 20 Minuten. Zu amüsanten Ergebnissen kam es insbesondere, wenn das Team sein GPS nicht auf „off-highway“ eingestellt hatte...

 

Nachdem sie diese Herausforderung gemeistert hatten, machten sich die Frauen auf ihren GS Motorrädern auf zu einer großartigen Tour auf Schotterwegen, Pfaden und asphaltierten Straßen in Richtung Berge, wo ein Trial-Parcours auf sie wartete. Wie immer wurde diese Prüfung gestoppt und Fuß absetzen, Fahren außerhalb der markierten Strecke und Stürze brachten Strafpunkte ein. Die Strecke folgte der Höhenlinie eines Berges und bot zum Beispiel eine enge Kurve mit starkem Gefälle, eine felsige Bergauffahrt, Wenden auf weichem Boden und eine steinbruchartige Sektion. Hier mussten Geschwindigkeit und fahrerische Präzision in Einklang gebracht werden, aber alle freuten sich, ihre beeindruckenden Offroadfähigkeiten erneut unter Beweis stellen zu können.

 

Nach ihrer Rückkehr nach Barranco Blanco stellten sich die Frauen der letzten Prüfung des Tages – acht Stunden nach ihrem Aufbruch am Morgen. Dabei sollte ihre Ausdauer und körperliche Fitness getestet werden. Denn gerade, als das Tagesziel in Sicht und sie bereits ziemlich erschöpft waren, mussten sie mitsamt einem 5-Liter Kanister einen 30 Meter hohen Sandhügel hin- und wieder hinunterlaufen. Der Aufstieg war so steil, dass er und nur mit Händen und Füßen zu bewältigen war. Beim Abstieg rannten die ambitioniertesten Teilnehmerinnen den Hügel rasend schnell hinunter.

 

Erstaunlicherweise blieben die drei erstplatzierten Teilnehmerinnen nach den drei Prüfungen des Tages dieselben wie vorher. Nur führte jetzt Nikki van der Spek vor Isabella Londono Rivas – der Positionstausch war auf einen kleinen Sturz zurückzuführen, den Isabella am Ende der Trial-Prüfung erlitten hatte. Claire Bichard war weiterhin Dritte. Als am Abend bekannt gegeben wurde, dass sechs Frauen nach Neuseeland reisen würden, waren Lisa Taylor (USA), Klara Finkele (GBR) und Chantel Blake (RSA) diejenigen, die vor dem Schlusstag die zusätzlichen Plätze für die Int. GS Trophy belegten. Gerade einmal 100 Punkte lagen zwischen dem sechsten und dem 10. Platz (1180-1289), und da das Finale (Tag 3) noch ausstand, konnten die wertvollen Plätze immer noch von jeder der Frauen erreicht werden.

 

TAG DREI

Samstag, 26. Oktober 2019

Málaga, 23° C, sonnig

 

Erschöpfung und eine kalte Nacht im Zelt sorgten für einen etwas schleppenden Start in Tag drei. Die Teilnehmerinnen wärmten sich aber schnell in der Sonne auf, als sie zum Enduro-Park Andalusien zurückkehrten, um die Finalprüfung zu bestreiten.

 

Das Superfinale bestand aus einer Runde durch den Steinbruch und einer Reihe von Challenges auf dem Weg. Den Anfang machte ein Slalom-Parcours, dem eine Acht folgte, danach erwarteten die Fahrerinnen abgeschrägte aneinandergelegte Eisenbahnschwellen und anschließend ging es zwischen eng beieinanderliegenden Holzbalken hindurch. Außerhalb des Parcours-Bereichs mussten die Teilnehmerinnen anschließend das Blockieren des Hinterrads herbeiführen, um einen Verkehrskegel umzustoßen. Es folgte eine Zick-Zack-Fahrt in tiefem Kies. Die nächste Herausforderung bestand aus einer respekteinflößenden Auffahrt von rund 30 Metern, die man schon zu Fuß kaum bewältigen konnte und bei der im zweiten Gang ordentlich Gas gegeben werden musste. Schließlich kehrten die Teilnehmerinnen auf einem steinigen Weg durch den Steinbruch zum Ziel zurück.

 

Wie erwartet führte das Finale zu einigen Änderungen in der Gesamtwertung. Die führende Nikki van der Spek stürzte spektakulär in der allerletzten Runde und verlor den Gesamtsieg an Isabella Londono Rivas – allerdings hatten es beide zu diesem Zeitpunkt bereits sicher ins Female Team der Int. GS Trophy geschafft. Aber für den meisten Wirbel sorgte eine Änderung weiter unten im Klassement. Die Australierin Andrea Box (die ihren zweiten Female Team Qualifier bestritt), die als siebte in das Superfinale ging, legte eine tolle Runde hin, meisterte die verschiedenen Teilabschnitte und fuhr im richtigen Tempo, während Klara Finkele (GBR) und Chantel Blake (RSA) beide auf dem Parcours stürzten. Andrea kletterte in der Abschlusswertung auf den fünften, Klara blieb auf dem sechsten Platz, während die glücklose Chantel auf den siebten Rang zurückfiel und damit die Chance verpasste, in Neuseeland an den Start zu gehen.

 

In der Natur jedes Wettbewerbs liegt es, dass es Gewinner und Verlierer geben muss, und auch beim Female Team Qualifier der Int. GS Trophy hat sich das bewahrheitet. In diesem Fall ist es den Frauen zu verdanken, dass der Wettbewerb nicht wichtiger ist als die Kameradschaften und Freundschaften, die entstanden sind. Die GS Trophy ist auch ein Ort der Begegnung zwischen Ost und West, Nord und Süd, und die Frauen haben wieder einmal gezeigt, dass es mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen uns allen gibt. Es wurde schon gesagt: One world, one GS! Nach diesem mitreißenden Event werden die sechs tollen Frauen im Februar in Neuseeland gemeinsam mit den Männerteams ein einzigartiges Abenteuer erleben.

 

BMW Motorrad International GS Trophy Female Team Qualifier 2019

Abschlusswertung:

  1. Isabella Londono Rivas (KOL) 1342
  2. Nikki van der Spek (NLD) 1348
  3. Claire Bichard (FRA) 1385
  4. Lisa Taylor (USA) 1396
  5. Andrea Box (AUS) 1471
  6. Klara Finkele (GBR) 1477
  7. Chantel Blake (RSA) 1501
  8. Petra Kroon (NLD) 1510
  9. Christelle van der Meulen (RSA) 1549
  10.  Laura Valerie Perez del Campo Calderon (MEX) 1573
  11.  Kandi Marie Spangler (USA) 1576
  12.  Caroline MacLean (GBR) 1593
  13.  Yifei Xu (CHN) 1627
  14.  Adele Innocenti (ITA) 1657
  15.  Teresita Rodriguez Rivas (CRI) 1802
  16.  Maya Mufti (JOR) 1829
  17.  Grece Kassab (LBN) 1896
  18.  Virginia Guidetti (ARG) 1970
  19.  Vanessa Ruzanowsky Grillo Rezende (BRA) 2007
  20.  Stephanie Schinkel (MEX) 2070
  21.  Khaizatul Akmar Zabadin (MYS) 2073
  22.  Yizhen Zhou (CHN) 2139
  23.  Sylvie Soltges ep. Urbain (FRA) 2172
  24.  Elis Suriani Johari (MYS) 2430
  25.  Mieko Yoshida (JPN) 2598
  26.  Cinthia Morales (BRA) 2611
  27.  Ai Mizutani (JPN) 2685
  28.  Siham Loudghiri (MAR) 2709
  29.  Ananyalan Wattananupong (THA) 2969
  30.  Kate Wilhemsen (NOR) 3160
  31.  Ibtissam Eleuldj (MAR) 3259

 

 

Statements der Gewinnerinnen:

 

Isabella Londono Rivas (KOL)

„Es ist ein unerwartetes Gefühl (gewonnen zu haben). Als ich hierher kam, hatte ich damit nicht gerechnet. Ich kam her, um dieses Motorrad zu fahren und tolle Erfahrungen zu machen – aber jetzt bin ich hier die Nummer eins! Im Moment kann ich mir nicht vorstellen, nach Neuseeland zu gehen. Ich kann es noch gar nicht fassen. Wahrscheinlich wird es, wenn ich am Morgen aufwache und daran denke, realer sein.“

 

Nikki van der Spek (NLD)

„Das ist unglaublich. Neuseeland steht schon sehr lange auf meiner Wunschliste. Dass ich jetzt mit der GS Trophy dorthin komme, ist wirklich fantastisch! Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich so gut abschneiden würde. Und ich bin froh, hier zu sein. Ich habe die GS Trophy in der Presse und online verfolgt. Da dieses Mal Holland erstmals teilnimmt, dachte ich, jetzt oder nie, mach‘s einfach – und hier bin ich!“

 

Claire Bichard (FRA)

„Ich bin sehr stolz, hier zu sein, denn ich habe erst vor einem Jahr mit dem Offroadfahren begonnen. Mir gefällt das Offroadfahren, ich liebe es, in der Natur zu sein und mit meiner F 800 GS zu fahren, wohin ich möchte. Man riet mir zu einem kleineren Motorrad. Das wollte ich aber nicht, ich wollte auf dem Motorrad lernen, das ich liebe. Hier habe ich gespürt, was es bedeutet, zur GS Familie zu gehören. Das ist ein Wettbewerb, aber trotzdem besteht zwischen den Frauen eine enge Verbindung.“

 

Lisa Taylor (USA)

„Das ist unglaublich, ich bin fassungslos, aus dem Häuschen und aufgeregt – und jetzt freue ich mich auf Neuseeland. Ich hätte nie damit gerechnet, dorthin zu kommen, ich habe mich wirklich noch nicht einmal hier gesehen. Das alles ist eine Riesenüberraschung. Und es ist meine erste Reise außerhalb der USA; und meine Motorradleidenschaft hat mich darin bestärkt, öfter international zu verreisen und in andere Kulturen und in die Welt anderer Völker einzutauchen. Da ich mich jetzt aber auf Neuseeland vorbereiten muss, fahre ich jetzt weiter Motorrad – natürlich nach dem Motto ‚Make Life a Ride‘!“

 

Andrea Box (AUS)

„Vor zwei Wochen habe ich geheiratet, vor sieben Tagen haben wir unser erstes Haus gekauft und heute habe ich mich für das GS Trophy Frauenteam qualifiziert – das war ein starker Monat, ich bin sehr aufgeregt! Das war seit drei oder vier Jahren geplant. Darauf habe ich hingearbeitet, bei jeder Fahrt hatte ich in meinem Hinterkopf: ‚Das wird ein gutes Training für die GS Trophy sein.‘ Eine zweite Chance bekommen und es geschafft zu haben, ist großartig. Ich habe meiner Familie und meinem Mann Dan zu danken, der jetzt darauf wartet, dass die Flitterwochen beginnen!“

 

Klara Finkele (GBR)

„Als ich hierher kam, dachte ich, eine Mittelfeldposition wäre gut, weil ich zwei Jahre lange an Trials teilgenommen hatte, immer auf dem letzten Platz gelandet war und vor lauter Frust weinte. Als sie also am ersten Tag die Ergebnisse verkündeten und zu den Top Ten kamen, ohne meinen Namen zu nennen, dachte ich, ehrlich gesagt, sie hätten mich vergessen. Als sie sagten, dass ich Vierte war, fiel mir die Kinnlade herunter. An diesem letzten Tag machte ich Fehler und ich wusste, dass es eng werden würde, ich habe Nägel gekaut. Ich bin überglücklich. Vor drei Monaten, als ich mit meinem BMW Motorrad fuhr und am UK GS Trophy Qualifier teilnahm, hätte ich mir nicht vorstellen können, dass dies passieren könnte.“

 

Weitere Statements:

 

Svenja Ohlsen, Leiterin BMW Motorrad Band Experience

„Ich bin sehr stolz darauf, unsere sechs Fahrerinnen der Int. GS Trophy aus sechs verschiedenen Ländern nun gefunden zu haben und auch zu sehen, wie sehr die Teilnehmerinnen ihr Fahrkönnen in den letzten Jahren verbessern konnten. Das zeigt, dass wir in die richtige Richtung gehen. Es ist toll, ein wunderbares Gefühl – und eine Erleichterung, dass alles so gut gelaufen ist. Diese Frauen haben gezeigt, dass es nie zu spät ist, sein Leben zu verändern, nie zu spät, etwas Neues zu schaffen, anders zu sein, anders zu denken. Ich bin sehr stolz auf das, was wir erreicht haben.“

 

Christoph Zimmerman, Enduro-Park Andalusien, Sportlicher Leiter Int. GS Trophy

„Die Frauen haben mich echt beeindruckt. Ihre Motorradleidenschaft ist ihnen förmlich ins Gesicht geschrieben und man sieht auf Anhieb, wie sehr sie dafür brennen. Zuerst dachte ich, jede würde für sich kämpfen, weil sie alle gewinnen und nach Neuseeland fahren wollen. Dann merkte ich aber schnell, dass sie sich gegenseitig unterstützten und wie schnell sie eine Gemeinschaft gebildet und zusammengearbeitet haben. Ich finde es großartig, dass diese sechs Frauen an der Int. GS Trophy teilnehmen. Sie sorgen für eine schöne Mischung. Wenn wir nur mit Männern nach Neuseeland gehen würden, wäre es anders, gäbe es mehr Stärke, mehr Kraft, mehr Druck. Das möchten wir aber nicht. Wir wollen eine Gemeinschaft haben und es genießen, gemeinsam Motorrad zu fahren. Schon jetzt haben alle Finalisten – Männer wie Frauen – gewonnen, sie haben sich für dieses große Abenteuer qualifiziert, und deshalb empfehle ich ihnen, ihre Fahrt zu genießen und sich Neuseeland wirklich anzuschauen. Es ist ein wunderschönes Land.“

 

Pressematerial zu BMW Motorrädern und zur BMW Motorrad Fahrerausstattung finden Sie im BMW Group PressClub unter www.press.bmwgroup.com.

 

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:

 

Liane Drews, Kommunikation BMW Motorrad

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Im Jahr 2018 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von mehr als 2.490.000 Automobilen und über 165.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2018 belief sich auf 9,815 Mrd. €, der Umsatz auf 97,480 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2018 beschäftigte das Unternehmen weltweit 134.682 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

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