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Walkenhorst Motorsport muss 12-Stunden-Rennen in Bathurst vorzeitig beenden.

Der BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport ist bei den 12 Stunden von Bathurst (AUS), dem Saisonauftakt der Intercontinental GT Challenge, vorzeitig ausgeschieden.

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Bathurst. Der BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport ist bei den 12 Stunden von Bathurst (AUS), dem Saisonauftakt der Intercontinental GT Challenge, vorzeitig ausgeschieden. Eine Woche nach ihrem umjubelten Klassensieg bei den 24 Stunden von Daytona (USA) waren die beiden Fahrer Augusto Farfus (BRA) und Chaz Mostert (AUS) sowie ihr Teamkollege Nick Catsburg (NED) diesmal im Pech. Eine unglückliche Kollision mit einem Känguru erforderte zunächst einen langen Reparaturstopp und führte letztlich zum vorzeitigen Ende des Rennens.

 

Nach rund drei Stunden Rennzeit ereignete sich der Unfall, kurz nachdem Catsburg das Steuer von Startfahrer Mostert übernommen hatte. Das Tier sprang direkt vor dem Fahrzeug auf die Strecke, und es war unmöglich, ihm noch auszuweichen. In Folge der Kollision musste der #34 BMW M6 GT3 zu einem langen Reparaturstopp an die Box kommen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich Mostert und Catsburg vom 15. Startplatz bereits auf die siebte Position nach vorn gearbeitet.

 

Farfus übernahm das Steuer nach dem erzwungenen Zusatzstopp auf Position 24, von wo aus die Mannschaft zunächst versuchte, wieder Boden gutzumachen und noch wichtige Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln. Letztlich zwangen jedoch Probleme mit der Temperatur in Folge des Zwischenfalls das Team dazu, das Rennen vorzeitig zu beenden.

 

Ein Top-Resultat erzielte der BMW M4 GT4 von RHC Jorgensen / Strom mit den Fahrern Daren E. Jorgensen (USA), Brett Strom (USA) und Danny van Dongen (NED). Das Trio sicherte sich den Sieg in der GT4-Klasse.

 

Stimmen nach dem Rennen in Bathurst.

 

Nick Königbauer, Teammanager Walkenhorst Motorsport: „Wir sind sehr enttäuscht, denn Bathurst hat sich nun schon zum dritten Mal in Folge nicht als unser Freund erwiesen. Wir sind in diesem Jahr zwar weiter gekommen als in den beiden Jahren zuvor, doch leider ist unsere harte Arbeit wieder nicht belohnt worden. Vielen Dank an das gesamte Team für seinen Einsatz und auch an unsere großartigen Fahrer. Wir hatten hier eine sehr starke Mannschaft am Start und hoffen, bei den nächsten Rennen umso stärker zurückzukommen. Generell fahren wir sehr gerne in Australien. Dass wir diesmal ganz unglücklich ein Känguru getroffen haben, tut uns sehr leid.“

 

Augusto Farfus: „Das war insgesamt ein schwieriges Wochenende für uns. Wir konnten das Tempo der Spitze nicht ganz mitgehen. Trotzdem haben wir aber alles gegeben, bis uns der sehr bedauerliche Zwischenfall mit dem Känguru leider das Rennen gekostet hat. Vielen Dank an BMW Motorsport und das Team Walkenhorst für den tollen Job, den sie gemacht haben. Der BMW M6 GT3 lief ohne technische Probleme. Für uns werden noch weitere große Rennen kommen.“

 

Nick Catsburg: „Es tut mir sehr leid für das Team, dass wir auch im zweiten gemeinsamen Anlauf nach 2019 das Rennen in Bathurst nicht beenden konnten. Natürlich ist es sehr traurig, dass ich ein Tier so schlimm getroffen habe. Nach meiner Kollision mit dem Känguru war das Fahrzeug so stark beschädigt, dass wir Folgeschäden befürchten mussten, wenn wir weitergefahren wären. Wir wussten, dass uns ein wenig Geschwindigkeit gefehlt hat, um ganz nach vorn zu fahren, aber dennoch ist es bei einem Langstreckenrennen natürlich immer das oberste Ziel, über die Distanz zu kommen und ein gutes Ergebnis zu erzielen. Dass uns das nicht gelungen ist, ist sehr schade.“

 

Chaz Mostert: „Das war ein hartes Rennen für unser Fahrzeug und das gesamte Walkenhorst-Team – sowohl sportlich als auch wegen der Kollision mit dem Känguru. Es sollte einfach nicht sein. Dennoch ist es für mich persönlich immer etwas ganz Besonderes, bei meinem Heimspiel in Bathurst zu starten und den spektakulären ersten Stint in den Sonnenaufgang hinein fahren zu dürfen. Vielen Dank an BMW Motorsport und das Walkenhorst-Team, dass ich hier dabei sein durfte, und für all die harte Arbeit. Ich drücke jetzt schon die Daumen für das nächste Rennen.“

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