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BMW Motorrad International GS Trophy 2020 Ozeanien. Tag 4. (Kein) Ruhetag.

Zusammenfassung von Tag 4. Lage: Pelorus Bridge, Südinsel, Neuseeland Wetter: sonnig, 29 °C Kurs: 204 km, von Wainui, Nordinsel, nach Pelorus Bridge, Südinsel Gelände: Asphalt 204 km Tests: SP9: ‚Quiz 40 Jahre GS‘, SP10: ‚GPS Challenge‘, SP11: ‚Metzeler Challenge‘, Sp12: ‚Fotowettbewerb 2‘ Die drei bestplatzierten Teams: 1. Frankreich 226, 2. Südafrika 223, 3. Italien 211

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Pelorus Bridge, Neuseeland. Die heutige Etappe hatte einen verbindenden Charakter, denn die BMW Motorrad International GS Trophy 2020 zog von der Nordinsel auf die Südinsel Neuseelands um. Dies hatten die GS Fahrer als Möglichkeit interpretiert, sich auszuruhen und ihre Batterien aufzuladen. Da sie aber schon ab 3:30 Uhr frühstücken mussten – um die frühe Inter Island Ferry zu bekommen – realisierten sie schnell, dass es, wie schon bei den früheren Ausgaben der Int. GS Trophy, auch bei diesem Wettbewerb bis zum Ende kein Ausruhen geben würde. 
 

Dafür hatten sie heute eine hervorragende Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Während der drei Stunden, die sie auf der Fähre verbrachten, hatten die Fahrer nämlich viel Zeit für teamübergreifende Gespräche. Zuvor mussten sie sich allerdings der ersten Challenge des Tages – dem ‚Quiz 40 Jahre GS‘ – stellen, bei dem ihr Wissen über dieses legendäre Motorrad abgefragt wurde. Die Überfahrt mit der Fähre setzte sich somit aus drei Teilen zusammen: dem Wissenstest, einem Nickerchen und aus Sightseeing: Denn die Strecke über den Queen Charlotte Sound genannten Meeresarm bis zum Hafen von Picton war atemberaubend.  
 
In Picton erregten die GS Trophy Fahrer großes Aufsehen, als die 140     F 850 GS Motorräder die Fähre fast gleichzeitig verließen, gefolgt von dem großenTross von Support-Autos und Trucks. Schon zwei Minuten, nachdem die GS Fahrer das Hafenstädtchen Picton verlassen hatten, konnten sie eine landschaftlich reizvolle Fahrt durch das Gebiet der Marlborough Sounds genießen. Die Route durch diese für ihre Weine weltberühmte Gegend verlief über den National Park Trail, vorbei an den Meeresarmen und dann hinauf in die Täler, bevor die GS Fahrer in dem kleinen Ort Havelock (486 Einwohnern) einen Zwischenstopp einlegten, um sich einen Kaffee oder – angesichts der untypisch hohen Temperatur von 30 °C – ein Kaltgetränk zu gönnen. Daran schloss sich eine kurze Strecke bis nach Pelorus Bridge an, die sie zu ihrem Camp mitten im Wald führte, wo vor allem wieder einheimische Pflanzen wie die TotaraSteineiben, bestimmte Buchen und Rimu-Bäumen anzutreffen waren. 
 
Auch am frühen Nachmittag konnten sich die GS Fahrer nicht ausruhen: Zwei weitere Herausforderungen erwarteten sie. Die erste war die ‚GPS Challenge‘, bei der die Teams mit Hilfe ihres GPS-Geräts, des BMW Motorrad Navigator VI, – zu Fuß – im Wald ein anderes Navigator-VI-Gerät ausfindig machen und daraus Daten extrahieren mussten, die dem Ordner am Ende der Challenge mitzuteilen waren. Bei dieser Challenge in der Nachmittagshitze wurde den Teilnehmern ziemlich heiß. 
 
Kaum hatten sie diese Hürde genommen, mussten die GS Fahrer bei der ‚Metzeler Challenge‘ ihr Geschick im Umgang mit Werkzeugen unter Beweis stellen und den Hinterreifen ihrer F 850 GS wechseln. Bei diesem Wettkampf gegen die Uhr mussten sie ihr Wissen über Distanzscheiben, Kette und Bremsen unter Beweis stellen, um eine gute Zeit zu erreichen.  
 

Damit hat der Wettbewerb Halbzeit und er tritt ab jetzt in die heiße Phase ein, zumal die drei Bestplatzierten dicht beieinanderliegen. Den GS Fahrern stehen noch viele Prüfungen - und wunderbare Tage in einem großartigen Land - bevor.   
 
Abschließend musste noch eine Aufgabe erledigt werden: Am Abend reichten die Teams ihre Fotos für den zweiten GS Trophy Fotowettbewerb ein. Die öffentliche Abstimmung für den Fotowettbewerb beginnt am 13. Februar, um 00:00 Uhr (GMT+13 neuseeländischer Zeit) und endet 24 Stunden später. Alle Details zur Stimmabgabe finden Sie auf www.gstrophy.com
 
Fahrerzitate: 
 
Jaap van Hoofwegen, Team Niederlande:  
 
„Der Wettbewerb hat für uns gut begonnen. Es ist eine tolle Erfahrung, jeden Tag andere Menschen kennen zu lernen und durch atemberaubende Landschaften zu fahren. Für die Niederlande ist dies die erste Int. GS Trophy. Wir wollen natürlich gut abschneiden und wir sind mit unserer bisherigen Leistung ziemlich zufrieden. Der heutige Tag sollte eine Art Ruhetag werden. Wenn man seinen Wecker aber auf 3:30 Uhr stellen muss, um sein Zelt rechtzeitig abzubauen, kann von Ruhetag allerdings kaum die Rede sein! Trotzdem freuen wir uns natürlich auf die zweite Hälfte des Wettbewerbs. Wir rechnen damit, dass die Temperaturen fallen und uns – vielleicht – sogar noch schönere Landschaften und noch härtere Aufgaben erwarten.“ 
 
Ronnie Lundberg, Team Skandinavien: 
 
Da das unsere erste Int. GS Trophy seit 2010 ist, fühlt es sich toll an, hier zu sein. Wir genießen jede Sekunde. Es war schön, am Strand Motorrad zu fahren und neue Freunde aus aller Welt zu finden. Die Landschaft ist atemberaubend. An Tag eins sagten wir: ‚Wow‘, das ist die schönste Landschaft, die wir je gesehen haben‘, aber unser Tourguide meinte daraufhin: ‚Wartet es ab, es wird noch besser‘. Er hatte Recht: Ein Tag war immer noch schöner als der andere! Und das Motorrad? An der F 850 GS gefällt uns besonders das Fahrwerk, die Power und dass sie so schmal ist. Sie ist auf Schotter super, sie ist auf Asphalt super, sie ist überall super – eben eine echte GS. Es ist ein Motorrad, das absolut keine Wünsche offen lässt!“

 Assada Porananond, Team Thailand: 
 
„Ich arbeite als Journalist für das Team Thailand. Es war sehr aufregend. Meine drei Teammitglieder machen unvergessliche Erfahrungen. Wegen der unterschiedlichen Tages- und Nachttemperaturen sind sie allerdings erschöpft – an kalte Nächte und Morgen sind sie nicht gewöhnt. Im Moment schlafen sie auf dem Oberdeck der Fähre und laden hoffentlich ihre Batterien für kommende Herausforderungen auf, die bestimmt noch abenteuerlicher sein werden! Wir fahren gerne mit den anderen Teams. Unsere Englischkenntnisse könnten zwar besser sein, aber da wir mit dem Motorradsport – und der GS – eine Leidenschaft teilen, überwinden wir alle Sprachbarrieren. Die SENA-Kommunikationsgeräte haben uns wirklich geholfen. Mit ihnen können wir ja die ganze Zeit miteinander reden!“ 

 

BMW Motorrad International GS Trophy 2020 Ozeanien.

Tag 4, Gesamtwertung:

1.  Frankreich 226

2.  Südafrika 223 

3.  Italien 211  

4.  Südkorea 199

5.  Niederlande 189

6.  Russland 188

7.  Brasilien 175

8.  Nahost 170

9.  USA 165

10.  Australien 160  

11.  Lateinamerika 158

12.  Argentinien 155

13.  Großbritannien 139

14.  Mexiko 138

15.  Indien 129

16.  Japan 127

17.  Thailand 124

18.  Skandinavien 123

19.  Malaysia 115

20.  Nordafrika 93

21.  Int. Frauenteam I 89

22.  Int. Frauenteam II 5

 

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Im Jahr 2019 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von mehr als 2.520.000 Automobilen und über 175.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2018 belief sich auf 9,815 Mrd. €, der Umsatz auf 97,480 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2018 beschäftigte das Unternehmen weltweit 134.682 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 
 
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Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personen-kraftwagen" entnommen werden: https://www.dat.de/co2/.

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