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Zwei Mal Podium für den virtuellen BMW Z4 GT3 auf der Nürburgring-Nordschleife.

Beim dritten Lauf der Digitalen Nürburgring Langstrecken Serie powered by VCO am Samstag gab es zwei Podiumsplätze für den BMW Z4 GT3. Nach drei spannenden Rennstunden ging Position zwei an das BMW M Motorsport Customer Racing Team Walkenhorst Motorsport mit dem Fahrzeug mit der Startnummer 34. Direkt dahinter folgte auf Rang drei das Team BMW Bank mit BMW Werksfahrer Bruno Spengler (CAN).

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München. Beim dritten Lauf der Digitalen Nürburgring Langstrecken Serie powered by VCO am Samstag gab es zwei Podiumsplätze für den BMW Z4 GT3. Nach drei spannenden Rennstunden ging Position zwei an das BMW M Motorsport Customer Racing Team Walkenhorst Motorsport mit dem Fahrzeug mit der Startnummer 34. Direkt dahinter folgte auf Rang drei das Team BMW Bank mit BMW Werksfahrer Bruno Spengler (CAN). Insgesamt gingen acht BMW Z4 GT3 an den Start.

 

Erneut lieferten sich die Profi-Rennfahrer und die Sim-Racer auf der digitalen Nürburgring-Nordschleife (GER) ein packendes Langstreckenrennen. Am Ende überquerte der #189 BMW Z4 GT3 vom Team BS+COMPETITION, pilotiert von BMW Werksfahrer Philipp Eng (AUT) sowie Alexander Voß und Laurin Heinrich (beide GER), die Ziellinie auf Platz eins. Aufgrund eines Regelverstoßes wurde jedoch eine Zeitstrafe ausgesprochen, durch die das Fahrzeug auf den sechsten Rang zurückfiel. Damit wurde das MAHLE Racing Team als Sieger gewertet.

 

Der #34 BMW Z4 GT3 von Walkenhorst Motorsport rückte dadurch vom dritten auf den zweiten Platz nach vorn. David Pittard, Sam Michaels und Scott Michaels (alle GBR) hatten sich von Startplatz acht aus im Rennverlauf bis in die Top-3 gearbeitet. Spengler und seinen Teamkollegen Nils Koch und Kay Kaschube (beide GER) gelang im #107 BMW Z4 GT3 des Team BMW Bank nach einer turbulenten Anfangsphase eine starke Aufholjagd. Sie erreichten das Ziel auf Rang vier und übernahmen nachträglich noch den dritten Platz auf dem Podium.

 

„Nach meinem Sieg am Donnerstag in der IMSA iRacing Pro Series war es klasse, jetzt hier auf der Nürburgring-Nordschleife zu fahren“, sagt Spengler. „Ich lerne hier viel von meinen Teamkollegen, denn vor allem im Qualifying bin ich noch nicht da, wo ich sein möchte. Aber im Rennen wurde ich mit jeder Runde besser. Leider wurde ich in den ersten Runden gleich zweimal umgedreht, und wir sind weit zurückgefallen. Ich habe mich dann wieder bis auf Rang elf verbessert, und meine beiden Teamkollegen Nils Koch und Kay Kaschube haben einen super Job gemacht und uns bis auf den vierten Platz gebracht. Durch die unglückliche Strafe für Philipp Eng und sein Team waren wir am Ende Dritter. Aber so wie das Rennen für uns begonnen hatte, wäre schon ein Platz in den Top-5 sehr gut gewesen. Wir sind super zufrieden, es war ein cooles Rennen.“

 

BMW Werksfahrer Eng und seine Teamkollegen Voß und Heinrich gehörten im #189 BMW Z4 GT3 von BS+COMPETITION vom Start weg zu den Siegfavoriten. In der Schlussphase lagen sie souverän in Führung und kamen nach drei Stunden als Erste ins Ziel, ehe sie wegen eines Regelverstoßes beim Boxenstopp die Strafe bekamen.

 

„Wir hatten wirklich ein super Rennen. Da ist der Ausgang mit der nachträglichen Zeitstrafe, die uns den Sieg gekostet hat, natürlich etwas traurig“, so Eng. „Leider haben wir beim Boxenstopp nicht alle Reifen gewechselt, weil uns die entsprechende Regeländerung nicht bewusst war. Das war unglücklich und keine böse Absicht, aber natürlich unser Fehler. Trotzdem war die Pace des Autos super. Alle im Team haben einen tollen Job gemacht.“

 

Pech hatte auch das BMW Team Green Hell mit den beiden BMW Werksfahrern Martin Tomczyk und Jens Klingmann (beide GER). Ihr #112 BMW Z4 GT3 war in der ersten Runde unverschuldet in einen Unfall involviert und wurde so beschädigt, dass sie einen Reparaturstopp einlegen mussten. Sie nutzten die restliche Renndistanz dann, um sich bereits auf den nächsten Lauf vorzubereiten.

 

Ergebnisse BMW Z4 GT3 – Lauf drei der DNLS powered by VCO.

 

2. Platz gesamt / 2. SP9: #34 Walkenhorst Motorsport (David Pittard, Sam Michaels, Scott Michaels)

 

3. Platz gesamt / 3. SP9: #107 Team BMW Bank (Bruno Spengler, Nils Koch, Kay Kaschube)

 

6. Platz gesamt / 6. SP9: #189 BS+COMPETITION (Philipp Eng, Alexander Voß, Laurin Heinrich)

 

19. Platz gesamt / 15. SP9: #108 VRS Coanda Simsport (Jesse Krohn, Martti Pietilä)

 

20. Platz gesamt, 16. SP9: #112 BMW Team Green Hell (Martin Tomczyk, Jens Klingmann)

 

27. Platz gesamt / 18. SP9: #113 BMW Junior Team (Neil Verhagen, Dan Harper, Max Hesse)

 

53. Platz gesamt / 21. SP9: #35 Walkenhorst Motorsport (Mikkel Jensen, Christian Krognes)

 

57. Platz gesamt / 22. SP9: #118 VRS Coanda Simsport (Marc Basseng, Jörn Schmidt-Staade, Paschalis Gkergis)

 

Wissenswertes über Sim-Racing.

In der aktuellen Situation gewinnt das Simulator-Racing immer mehr an Popularität. Die Fahrer sitzen bei Sim-Rennen jeweils bei sich zuhause an ihren Rennsimulatoren. Bei Rennen mit virtuellen Fahrerwechseln übergibt der Fahrer das Fahrzeug also an seinen Teamkollegen, der in einer anderen Stadt, einem anderen Land oder gar auf einem anderen Kontinent sitzt. Die körperlichen Anforderungen sind – abgesehen von den g-Kräften – nahezu so hoch wie im realen Rennwagen. Im Falle eines Unfalls muss das Fahrzeug zur Reparatur an die Box und dann eine dem Schaden entsprechende Zeit warten, bis es wieder auf die Strecke gehen kann. Auch Zeitstrafen können von der Rennleitung ausgesprochen werden.

 

Zu den Besonderheiten des Sim-Racings gehört, dass Profi-Rennfahrer aus dem realen Motorsport gemeinsam mit professionellen Sim-Racern an den Start gehen können. Und auch die Nähe zu den Fans ist sehr groß. Sie können das Geschehen live über das Internet und über verschiedene Social-Media-Kanäle verfolgen, zum Beispiel über den Facebook- und den YouTube-Kanal von BMW Motorsport. Auch die Fahrer lassen ihre Fans über ihre „Social Channels“ teilhaben. In der DNLS powered by VCO gibt es zudem im Anschluss an das jeweilige Rennen eine digitale Pressekonferenz.

 

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