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Vorbereitung der BMW M Customer Racing Teams in ungewöhnlichen Zeiten: Stephen Cameron Racing.

Eigentlich wären die BMW M Customer Racing Teams bereits seit einigen Wochen rund um den Globus im Renneinsatz. Doch aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie hatten auch sie eine verlängerte Winterpause. In einer neuen Reihe berichten wir, wie es ihnen in dieser Pause erging. Heute werfen wir einen Blick auf Stephen Cameron Racing aus Sonoma (USA).

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München. Eigentlich wären die BMW M Customer Racing Teams bereits seit einigen Wochen rund um den Globus im Renneinsatz. Doch aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie hatten auch sie eine verlängerte Winterpause. In einer neuen Reihe berichten wir, wie es ihnen in dieser Pause erging und wie sie sich in ungewohnten Zeiten auf den Start in ihre Rennserien vorbereitet haben. Heute werfen wir einen Blick auf Stephen Cameron Racing aus Sonoma (USA).

 

Das Team wurde 1987 geründet und wird geführt von Teambesitzer Stephen „Steve“ Cameron. Stephen Cameron Racing ist ansässig am Sonoma Raceway in Kalifornien (USA) und tritt mit einem BMW M4 GT4 in der GT4 America mit Sean Quinlan (USA) in der Kategorie Sprint und zusammen mit Pro-Fahrer Greg Liefooghe (USA) als Pro-Am-Team in der SprintX an. Henry Schmitt (USA) und Liefooghe fahren mit einem BMW M6 GT3 in der Pro-Am-Kategorie der GT World Challenge America. Im August soll noch ein Programm mit dem BMW M4 GT4 in der IMSA Michelin Pilot Challenge starten. Teambesitzer Cameron spricht im Interview über die vergangenen Wochen, die Vorbereitung und die Saisonziele.

 

Herr Cameron, erste und wichtigste Frage: Wie geht es Ihnen und dem Team in diesen Zeiten?

 

Stephen Cameron: „Bislang sind alle in unserem Team gesund. Als Vorsichtsmaßnahme für das nächste Rennwochenende bleiben einige Personen aus unserem Team in Sonoma und arbeiten aus der Ferne. Ich habe ebenfalls die Entscheidung getroffen, hier zu bleiben, nur um sicherzugehen.“

 

Welche Auswirkungen, abgesehen davon, dass Sie keine Rennen fahren konnten, hatten die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Einschränkungen auf Ihre Vorbereitungsarbeit in den vergangenen Monaten?

 

Cameron: „Wir haben unseren Sitz in Sonoma County am Sonoma Raceway. Dort kam, glaube ich, im März der Stopp, als der Gouverneur den Shutdown für Kalifornien ausgab. Da Sonoma unter diese Anweisung fällt, konnten wir die Strecke hier nicht nutzen. Vor Sonoma wurden zwei andere Strecken wieder geöffnet: Thunder Hill nördlich von uns und Buttonwillow weiter südlich, die vor etwa einem Monat für begrenzte Tests freigegeben wurden. So konnten wir ein Testprogramm mit dem BMW M4 GT4 starten. Wir haben ein paar Tage lang auf beiden Strecken mit dem Auto getestet.“

 

Haben Sie neben dem Renngeschäft andere, neue Aktivitäten gestartet?

 

Cameron: „Ich habe ein paar neue Dinge angeschoben, die immer noch zum Rennsport gehören. Es gab eine Gruppe am Sonoma Raceway mit dem Namen The Turn 1 Club, ein privater Fahrer-Club für Mitglieder am Sonoma Raceway. Dieser schloss vor allem wegen der COVID-19-Pandemie, dazu gab es einen Eigentümerwechsel der Schule und des Clubs am Sonoma Raceway. Die Mitglieder des Clubs gründeten eine neue Organisation am Thunder Hill Raceway. Und wir hatten das Glück, den Betrieb, die Betreuung und die Unterstützung einer großen Gruppe von Fahrern zu übernehmen. Es sind vor allem viele Formel-3-Fahrzeuge und unsere Radicals im Einsatz. Dies ermöglichte es uns, etwas außerhalb des Profi-Rennsports zu tun. Es war wirklich wertvoll für uns, weil wir dadurch ein neues Arbeitsfeld und eine neue Einkommensquelle geschaffen haben.“

 

Die GT4 America und die GT World Challenge America legen an diesem Wochenende auf dem VIRginia International Raceway wieder los. Wie sehr freuen Sie sich darauf, endlich wieder Rennen zu fahren?

 

Cameron: „Wir freuen uns natürlich auf die Rennen. Es wird interessant werden mit den neuen Herausforderungen und den neuen Abläufen. Wir haben im vergangenen Jahr im SprintX mit Sean und Greg die Meisterschaft gewonnen. Wir freuen uns darauf, jetzt wieder rauszugehen und zu versuchen, diesen Titel erneut zu gewinnen. Für uns ist das das Hauptziel.“

 

Für den 7. bis 9. August sind Ihre Heimrennen auf dem Sonoma Raceway angesetzt. Wie sieht Ihre weitere Vorbereitung darauf in den kommenden Wochen aus?

 

Cameron: „Momentan gibt es im County immer noch die Sorge, dass sich nichts ändert und wir einen Shutdown bekommen. Ich weiß, dass Sonoma sehr nervös ist. Für uns, um ehrlich zu sein, ist es sehr schwierig zu planen und sicherzustellen, dass wir einige Tests und diese Rennen durchführen können. Aber leider hängt es nicht unbedingt davon ab, was wir tun. Es geht vielmehr darum zu hoffen, dass die Dinge besser werden und dass die Rennstrecke in der Lage ist, den Betrieb aufrechtzuerhalten.“

 

Sie treten mit dem BMW M4 GT4 und dem BMW M6 GT3 an. Was sind die Stärken dieser BMW M Customer Racing Fahrzeuge?

 

Cameron: „Der BMW M4 GT4 ist ein sehr fahrerfreundlicher Rennwagen. Greg ist Profi und Sean ist der Amateur in unserer Fahrerbesetzung. Es ist für die Fahrer des BMW M4 GT4 sehr einfach, Vertrauen in das Fahrzeug zu bekommen. Es hat nicht viele Eigenschaften, die es nervös werden lassen und verfügt über eine ausgezeichnete Balance. Es gibt einige Strecken, auf denen es besonders stark ist und auf denen die BoP ihm zugute kommt. Der BMW M4 GT4 mag definitiv die größeren und schnelleren Strecken und ist sehr stark in Watkins Glen und Road America. Auch der VIR ist für ihn eine wirklich gute Strecke. BMW hat außerdem bei der Ersatzteilversorgung gute Arbeit geleistet. Es ist gut, wie das System dafür funktioniert. Es gibt reguläre BMW Händler oder Motorsporthändler, die Teile beschaffen und verfügbar haben. Der BMW M6 GT3 – auch hier denke ich, dass es ein relativ komfortabel fahrbares Fahrzeug ist. Henry Schmitt ist viele BMW Rennwagen gefahren. Das Interessante für ihn am BMW M6 GT3 ist, dass sein Fahrstil noch besser zu ihm passt als der BMW M4 GT4, denn der Abtrieb ist sehr, sehr gut.“

 

Sprechen wir über Ihr Fahreraufgebot: Was sind die Stärken Ihrer Fahrer?

 

Cameron: „Vieles basiert auf ihrer Arbeitsweise. Greg ist ein sehr schneller Pro und macht einen tollen Job. Aber er ist auch ein ausgezeichneter Fahrercoach und sehr gut im Umgang mit seinen Fahrerkollegen. Wir arbeiten intensiv mit Datenaufzeichnungen. Alle Fahrer sind sehr gut darin, sich Zeit zu nehmen, um zu analysieren, wie sie fahren. Sie nutzen die Daten vor allem, um ihre Fahrweise im Cockpit zu optimieren. Einer der Gründe für ihr Leistungsniveau ist, dass sie für die Erfahrung, die sie haben, sehr gut sind. Sie achten sehr auf die Details, wie sie fahren und wie sich das auf die Art und Weise auswirkt, wie sich das Auto verhält.“

 

Was macht die GT4 America und die GT World Challenge America für Sie zu attraktiven, reizvollen Meisterschaften?

 

Cameron: „In der GT4 America sind die Austragungsorte sehr reizvoll und einer der Gründe, die die Fahrer anziehen. Es gibt ein gutes Wettbewerbsniveau und eine recht hohe Anzahl von Autos in der Serie. Das ist attraktiv. An den Rennwochenenden ist einer der für unsere Fahrer reizvollen Punkte, dass sie viel Zeit im Auto bekommen. Vor allem im BMW M4 GT4 kann Sean am gleichen Wochenende in der GT4 Sprint und der GT4 SprintX fahren. An einem durchschnittlichen Wochenende sind das für ihn vier Rennen. In der jetzigen Situation mit einigen Nachhol-Events kann er etwa jetzt auf dem VIR sogar sechs Rennen fahren. Das ist ziemlich attraktiv, weil es nicht so viel mehr Budget nötig macht und ihnen viel Rennzeit und viel Erfahrung in kurzer Zeit ermöglicht. Ich denke, in der GT3-Serie ist es ähnlich, mit viel Streckenzeit für die Fahrer.“

 

Wie lauten Ihre Ziele für die kommende Saison?

 

Cameron: „In der GT4 wollen wir natürlich den Titel gewinnen. Ich glaube, im vergangenen Jahr mit einer harten Meisterschaft hatten wir einige Pausen, die für uns günstig waren. Im letzten Jahr wurde die Serie im Grunde in der letzten Runde des letzten Rennens gewonnen. Es war eine spannende Meisterschaft. Ich denke, in diesem Jahr ist Sean erfahrener, aber es lastet ein großer Druck auf ihm. In seinem zweiten Jahr in der GT4 wird er allerdings mit dem Druck und dem Stress, die Meisterschaft gewinnen zu wollen, viel besser umgehen können. Nachdem wir in der vergangenen Saison ein kleines Auf und Ab hatten, hoffe ich, dass wir in diesem Jahr mehr Konstanz in unseren Ergebnissen und eine gute Chance auf den Titel haben werden.“

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