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Nachhaltig produziert und höchst individuell: BMW M4 Kleinserie entsteht mit neuem Lackverfahren

+++ BMW Group Werk Dingolfing pilotiert neues Lackverfahren +++ Oversprayfreie Lackierung ermöglicht vielfältige Individualisierungsmöglichkeiten +++ Einzigartige Verbindung von Kundennutzen und Nachhaltigkeit +++ Technologie erhöht Ressourcenschonung und Energieeffizienz

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Martina Hatzel
BMW Group

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+++ BMW Group Werk Dingolfing pilotiert neues Lackverfahren +++ Oversprayfreie Lackierung ermöglicht vielfältige Individualisierungsmöglichkeiten +++ Einzigartige Verbindung von Kundennutzen und Nachhaltigkeit +++ Technologie erhöht Ressourcenschonung und Energieeffizienz +++

 

München / Dingolfing. Das BMW Group Werk Dingolfing pilotiert ein neues oversprayfreies Lackierverfahren, das mehrfarbige Lackierungen und das Aufbringen von Mustern ohne Schablonen und Abkleben des Fahrzeugs ermöglicht. Die hoch innovative Applikationstechnik erhöht jedoch nicht nur den Individualisierungsgrad für die Kunden, sondern leistet auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit durch die Reduktion von Abfall und Energieverbrauch. Erstmalig zum Einsatz kommt die Technologie bei 19 BMW M4 Coupés, die mit einer individuellen Bicolor-Lackierung und M4-Kennzeichnung auf Motorhaube und Heckklappe demnächst im Werk Dingolfing vom Band rollen.

 

Milan Nedeljkovic, Produktionsvorstand der BMW AG: „Wir haben höchste Ansprüche an unsere Produktion hinsichtlich Effizienz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Diese smarte Lackiertechnologie vereint sämtliche Ansprüche an einen innovativen Produktionsprozess und bietet darüber hinaus einen einzigartigen Kundennutzen.“

 

Die BMW Group entwickelte gemeinsam mit dem Maschinen- und Anlagenbauer Dürr das neue Applikationsverfahren mit dem EcoPaintJet Pro für die Verarbeitung der Wasserbasislacke und des 2K-Klarlacks. Bei der herkömmlichen Vorgehensweise wird der Lack mit einer Rotationsglocke zerstäubt, die sich mit 35- bis 55.000 Umdrehungen pro Minute bewegt, und haftet elektrostatisch an der Karosserie. Das neue Verfahren arbeitet ohne Elektrostatik mit einer Strahlapplikation. Der Lack wird über eine Düsenplatte aufgetragen und kann randscharf mit einer variablen Lackierbreite zwischen einem und etwa 50 Millimeter aufgetragen werden. Dies erfordert höchste Präzision der Roboter- und Applikationstechnik. Möglich sind damit sowohl Zweifarblackierungen, z.B. ein Kontrastdach, als auch das Aufbringen von Streifen und Mustern, beispielsweise auf der Motorhaube. Der Schwerpunkt der Technologie- und Materialentwicklung lag auf der maximalen Anwendungsbreite. Perspektivisch gelingt es mit dem neuen Lackverfahren, jedes Bauteil im Fahrzeugexterieur zu lackieren und dem Kunden nahezu ohne Einschränkung Individualisierungsmöglichkeiten anzubieten.

 

Derartige Sonderanfertigungen können bisher nur durch manuelles Abkleben, sogenanntes Maskieren, realisiert werden. Mit der neuen Technologie entfällt der dafür erforderliche Material- und Personalaufwand, so dass die Umsetzung zu geringeren Kosten realisiert werden kann. Das innovative Verfahren verhindert außerdem einen sogenannten Overspray, also überschüssige Lackpartikel, die entsprechend nicht entsorgt werden müssen. Ein weiterer Beitrag für eine nachhaltige Produktion entsteht durch einen geringeren Energieverbrauch: Da keine Lackabscheidung erforderlich ist, werden die erforderlichen Luftmengen reduziert. Das führt bei rund 7.000 Betriebsstunden zu Energieeinsparungen von mehr als 6.000 Megawattstunden und einem reduzierten CO2-Footprint von annähernd 2.000 Tonnen pro Jahr. Die Entwicklung der innovativen Lacktechnologie wird für weitere Serienanwendungen fortgeführt.

 

Mit der Lackierung der Kleinserie M4 Coupé erprobt die BMW Group die Möglichkeiten des neuen Verfahrens. Die Unikate werden zunächst im Fuhrpark des Unternehmens eingesetzt. Ein Serieneinsatz des pilotierten Lackierverfahrens soll bereits ab 2022 im Produktionsnetzwerk der BMW Group erfolgen.

 

 

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Offizielle Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen, Stromverbrauch und elektrischer Reichweite wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt und entsprechen der VO (EU) 715/2007 in der jeweils geltenden Fassung. Sie beziehen sich auf Fahrzeuge auf dem Automobilmarkt in Deutschland. Angaben im NEFZ berücksichtigen bei Spannbreiten Unterschiede in der gewählten Rad- und Reifengröße, im WLTP jeglicher Sonderausstattung.

Für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben, die (auch) auf den CO2-Ausstoß abstellen, sowie ggf. für die Zwecke von fahrzeugspezifischen Förderungen werden WLTP-Werte verwendet. Aufgeführte NEFZ-Werte wurden gegebenenfalls auf Basis des neuen WLTP-Messverfahrens ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf das NEFZ-Messverfahren zurückgerechnet. Für seit 01.01.2021 neu typgeprüfte Fahrzeuge existieren die offiziellen Angaben nur noch nach WLTP. Weitere Informationen zu den Messverfahren WLTP und NEFZ sind auch unter bmw.de/wltp zu finden.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können hier www.dat.de abgerufen werden.

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