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24H Dubai: Neuer BMW M4 GT3 besteht Härtetest beim ersten offiziellen Renneinsatz.

Das neue GT-Flaggschiff von BMW M Motorsport hat den Härtetest in der Wüste bestanden: Nach Testrennen in der vergangenen Saison und erfolgter Homologation durch die FIA markierten die 24H Dubai (UAE) den ersten Renneinsatz des neuen BMW M4 GT3 in den Händen von BMW M Motorsport Teams. ST Racing und Schubert Motorsport traten mit insgesamt drei BMW M4 GT3 an.

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Dubai. Das neue GT-Flaggschiff von BMW M Motorsport hat den Härtetest in der Wüste bestanden: Nach Testrennen in der vergangenen Saison und erfolgter Homologation durch die FIA markierten die 24H Dubai (UAE) von Freitag auf Samstag den ersten Renneinsatz des neuen BMW M4 GT3 in den Händen von BMW M Motorsport Teams. ST Racing und Schubert Motorsport traten beim Saisonauftakt der 24H Series mit insgesamt drei BMW M4 GT3 an. Nach 24 Rennstunden, die von vielen Code-60-Phasen sowie einem Sandsturm am Samstagvormittag geprägt waren, erreichten alle drei Fahrzeuge bei ihrer Rennpremiere das Ziel.

 

In der höchsten Kategorie, der GT3-Klasse, belegte ST Racing mit dem #28 BMW M4 GT3 den neunten Rang. Das Fahrzeug wurde von Jon Miller (USA), Nick Wittmer (CAN), Louis-Philippe Montour (CAN) und Chandler Hull (USA) pilotiert. Schubert Motorsport musste früh im Rennen einen Rückschlag hinnehmen, als der #30 BMW M4 GT3 von einem Mitbewerber getroffen und beschädigt wurde. Durch die folgende lange Reparaturpause fiel die #30 weit zurück. Nach 24 Stunden erreichten BMW M Werksfahrer Nick Yelloly (GBR), Jordan Witt (GBR), Marcel Lenerz (GER) und Jens Liebhauser (GER) das Ziel als Zehnte der GT3-Klasse.

 

Die Nummer 1 von ST Racing, gestartet in der Klasse Pro-Am, war über weite Teile des Rennens der bestplatzierte BMW M4 GT3 im Feld und in seiner Klasse auf Podiumskurs. Aufgrund eines technischen Problems, das durch eine Reparatur behoben werden konnte, büßte das Fahrzeug dann jedoch einige Positionen ein. Die #1, pilotiert von Samantha Tan (CAN), Bryson Morris, Anthony Lazzaro, Harry Gottsacker und Tyler Maxson (alle USA), belegte schließlich den fünften Rang in der Pro-Am-Klasse.

 

Das nächste Highlight für den BMW M4 GT3 steht bereits in zwei Wochen in Nordamerika auf dem Programm. Beim Saisonauftakt der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie), den berühmten 24 Stunden von Daytona (USA), treten das BMW M Team RLL und Turner Motorsport mit dem neuen GT-Fahrzeug an.

 

In Dubai gingen die BMW M Motorsport Teams auch mit dem BMW M4 GT4 und dem BMW M2 CS Racing an den Start. Sie sicherten sich mehrere Podiumsplatzierungen in ihren Kategorien. Das Team RHC Jorgensen-Strom by Century erreichte mit dem #450 BMW M4 GT4 in der GT4-Klasse den dritten Rang auf dem Podest. Die Startnummer 429 von Century Motorsport und die Nummer 451 vom Team AVIA Sorg Rennsport folgten auf den Positionen vier und fünf. In der Kategorie TCX belegte Cogemo/TLRT mit dem #255 BMW M2 CS Racing den zweiten Platz, vor Yeeti Racing mit dem #208 BMW M2 CS Racing auf dem dritten Rang. Schubert Motorsport fuhr mit dem #200 BMW M2 CS Racing auf den sechsten Platz in dieser Klasse.

 

Stimmen nach den 24H Dubai.

 

Achim Klein, BMW M Motorsport Projektleiter BMW M4 GT3: „Es waren aufregende Tage für uns hier in Dubai. Der erste offizielle Renneinsatz eines neuen Fahrzeugs ist immer etwas Besonderes. Und wir können ein positives Fazit ziehen, auch wenn der turbulente Rennverlauf dazu geführt hat, dass die Endergebnisse nicht ganz unseren Erwartungen entsprochen haben. Zwei der drei eingesetzten BMW M4 GT3 wurden direkt ab der Fertigung nach Dubai gebracht und dort von den BMW M Motorsport Teams entgegengenommen. Darüber hinaus haben wir in Dubai viele wichtige Erkenntnisse für unsere weitere Arbeit in der Debütsaison des neuen Fahrzeugs gesammelt. ST Racing und Schubert Motorsport haben hierfür wichtigen Input geliefert. Nun freuen wir uns schon auf das nächste Highlight mit dem neuen BMW M4 GT3, die 24 Stunden von Daytona in zwei Wochen.“

 

Kenneth Tan, Teamchef ST Racing: „Der BMW M4 GT3 hat das Potenzial, sehr konkurrenzfähig zu sein. Wir haben es zu Beginn des Rennens gesehen: Wir lagen eine ganze Zeitlang in den Top-5. Und in der ersten Hälfte des Rennens waren wir immer innerhalb der Top-10 des Gesamtklassements. Wir wissen also, dass der BMW M4 GT3 das Potenzial hat. Im Moment ist unser Auto natürlich noch nicht da, wo wir damit hinmöchten. Wir haben es direkt aus dem Werk bekommen und hier an der Strecke begonnen, damit zu arbeiten. Wir haben eine lange Liste an Dingen, die wir machen möchten, um es bis zum nächsten Rennen in Mugello weiterzuentwickeln, und darauf freue ich mich. Denn ich weiß, wohin wir dieses Auto bringen können. Der andere Aspekt ist natürlich unser Team. Es ist größer geworden, und wir mussten im GT3-Umfeld zusammenarbeiten. Dies ist uns wirklich sehr gut gelungen. Wir haben die Ziele erreicht, mit denen wir hierhergekommen sind. Es wäre schön gewesen, auf das Podium zu fahren, aber wir wussten immer, dass es ein neues Auto ist und dass es am Anfang noch so viele Unbekannte gibt. Wir haben das Rennen beendet, und das ist wunderbar. Ich bin sehr zufrieden.“

 

Torsten Schubert, Teamchef Schubert Motorsport: „Wir wussten, dass das erste Rennen eine Herausforderung wird. Wir haben hier in Dubai am Dienstag mit dem Testen begonnen. Für uns war es wichtig, unter Rennbedingungen mit dem Auto zu arbeiten. Das ist besser als jeder Rollout, den man allein auf der Rennstrecke macht. Wir haben einiges gelernt. Leider gab es den Unfall, als uns ein Mitbewerber getroffen hat. Sonst wäre eine Top-10-Platzierung im Gesamtklassement möglich gewesen, und mehr hätte ich mir beim ersten Rennen nicht wünschen können. Der BMW M4 GT3 ist ein sehr ausgeglichenes Auto. Bis auf ein paar Kleinigkeiten, die es bei einem neuen Auto immer gibt, hatten wir keine Probleme. Was mich persönlich besonders freut, ist unser Abschneiden mit unserem BMW M2 CS Racing. Ich bin zum ersten Mal mit meinen beiden Söhnen zu dritt ein 24-Stunden-Rennen gefahren. Wir sind happy, dass wir fast reibungslos bis zum Ende durchfahren konnten.“

 

Nick Wittmer, #28 BMW M4 GT3, ST Racing: „Für mich war es das erste Mal, dass ich einen GT3 gefahren bin, und für ein Team, das einen GT3 kaufen möchte, ist dieses Auto sehr nutzerfreundlich. Ich habe nicht lange gebraucht, um mich mit all den Knöpfen vertraut zu machen. Es war sehr einfach zu lernen, und die Funktionen im BMW M4 GT3 sind super. Viele Funktionen waren noch neu für mich, und dies waren die Dinge, die ich lernen musste. Obwohl ich nicht die GT3-Erfahrung hatte, hat es riesigen Spaß gemacht, und es war sehr einfach, den BMW M4 GT3 auf der Strecke zu fahren. Natürlich müssen wir noch die Abstimmungen und all das für die Strecken erarbeiten und mehr über das Auto lernen. Ich war sehr viel mit dem Auto draußen auf der Strecke, habe in dieser Woche unheimlich viel gelernt und mich sehr verbessert. Insgesamt müssen wir nur noch ein bisschen an der Feinabstimmung feilen, und dann sind wir ganz sicher vorn mit dabei. Wir haben ein sehr starkes Auto.“

 

Samantha Tan, #1 BMW M4 GT3, ST Racing: „Es war unglaublich, einer der ersten Fahrer weltweit zu sein, die mit diesem Auto offiziell in einem Rennen antreten. Der Umstieg vom GT4 auf den GT3 war überwältigend, aber da der Fokus auf uns Teams liegt, konnte ich mich sehr schnell auf den BMW M4 GT3 einspielen. Der größte Unterschied war für mich all die Technologie, wie sehr wir an all den verschiedenen Einstellungen für die Fahrer feilen konnten. Natürlich musste ich an diesem Wochenende noch sehr viel lernen, aber insgesamt war es großartig. Ich denke, dass ich in der Nacht eine sehr gute Pace gefahren bin. Das Auto hat sehr viel Potenzial. Wir müssen nur von unserer Seite noch mehr Arbeit und Entwicklung hineinstecken, und dann denke ich, dass wir für das nächste Rennen in Mugello ein großartiges Auto haben werden.“

 

Nick Yelloly, #30 BMW M4 GT3, Schubert Motorsport: „Wir nehmen viel Positives mit auf den Weg von hier nach Daytona. Wir wissen, dass das Auto sehr gut funktionieren kann. All die Entwicklungs- und Testarbeit, die wir in den vergangenen 18 Monaten geleistet haben, hat sich ausgezahlt. Darüber bin ich sehr happy. Nun geht es nur noch darum, mit allem in die Feinabstimmung zu gehen, und ich bin sicher, dass das Auto in den kommenden Jahren viele Rennen und Titel gewinnen wird. Auch wenn das Endresultat angesichts der Pace, die wir vor allem gegen Rennende zeigen konnten, ein bisschen frustrierend war, bin ich recht zufrieden. Das Team hat einen fantastischen Job gemacht. Nur ein kleiner Rollout, und dann direkt danach ein 24-Stunden-Rennen zu beenden, ist eine herausragende Leistung.“

 

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