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VIR: Paul Miller Racing krönt IMSA-Sprint-Cup-Titel mit weiterem Podium in der GTD-Klasse.

Paul Miller Racing hat die Saison des IMSA WeatherTech SportsCar Championship Sprint Cups mit Platz drei auf dem VIRginia International Raceway (USA) beendet und damit den Titelgewinn in der GTD-Klasse mit einem weiteren Podiumsplatz gekrönt.

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München. Paul Miller Racing hat die Saison des IMSA WeatherTech SportsCar Championship Sprint Cups mit Platz drei auf dem VIRginia International Raceway (USA) beendet und damit den Titelgewinn in der GTD-Klasse mit einem weiteren Podiumsplatz gekrönt. Madison Snow und Bryan Sellers (beide USA) kamen in ihrer Debütsaison mit dem BMW M4 GT3 von Anfang an sehr gut zurecht und bewiesen das mit zwei Klassensiegen und drei weiteren Podiumsplätzen. Das BMW M Team RLL hatte in Virginia Pech beim letzten Boxenstopp und kam nicht über Platz fünf in der GTD-PRO-Kategorie hinaus. Turner Motorsport wurde in der GTD-Klasse Siebter. 

 

Das vorletzte Rennen der IMSA-Saison, das gleichzeitig das Sprint-Cup-Finale bildete, entwickelte sich nach einer Gelbphase gegen Rennhalbzeit zum Benzinpoker. Paul Miller Racing hatte dabei die besten Karten der drei BMW M Motorsport Teams und sicherte sich dank eines starken Schlussspurts von Sellers, der in den letzten Minuten noch zwei Fahrzeuge überholte, Platz drei auf dem GTD-Podium. Robby Foley und Bill Auberlen (beide USA) entschieden sich für einen frühen ersten Stopp und mussten mit dem #96 Turner Motorsport BMW M4 GT3 kurz vor dem Ziel noch einmal kurz zum Nachtanken hereinkommen. Sie überquerten als Siebte in der GTD-Kategorie die Ziellinie.

 

Connor De Phillippi und John Edwards (beide USA) setzten im #25 MOTUL BMW M4 GT3 auf einen sehr späten ersten Boxenstopp und ließen sich damit strategischen Spielraum für die Schlussphase. Dann verlor das BMW M Team RLL Duo jedoch aufgrund eines Problems beim letzten Boxenstopp sehr viel Zeit und fiel weit zurück. Mehr als Platz fünf in der GTD-PRO-Klasse war nicht drin.

 

Die IMSA-Saison endet am 1. Oktober mit dem „Petit Le Mans“ in Road Atlanta (USA).

 

Stimmen nach dem Rennen:

 

Connor De Phillippi (#25 MOTUL BMW M4 GT3, BMW M Team RLL): „Der Rennbeginn verlief ohne irgendwelche besonderen Vorkommnisse. Ich hatte zwischenzeitlich etwas mit der Balance zu kämpfen, aber das schien sich im weiteren Verlauf wieder zu bessern. John hatte einen großartigen ersten Stint, und es sah eigentlich gut aus. Dann schienen wir jedoch wieder die Balance zu verlieren, weshalb der Tag nicht so endete wie er angefangen hatte.“

 

John Edwards (#25 MOTUL BMW M4 GT3, BMW M Team RLL): „Letztlich hatten wir über einen gesamten Stint hinweg nicht die nötige Pace. In bestimmten Phasen waren wir voll konkurrenzfähig. Es hätte nicht für den Sieg, aber vielleicht für ein Podium reichen können. Das Problem mit der Radmutter während meines letzten Boxenstopps hat die Hoffnung darauf jedoch zunichte gemacht.“

 

Madison Snow (#1 BMW M4 GT3, Paul Miller Racing): „Es ist gut, wieder auf dem Podium zu stehen. Das steigert die Moral des Teams, und es macht zudem Spaß, gemeinsam mit Bryan ein paar Pokale entgegenzunehmen und etwas Champagner zu verspritzen. Ich denke, im Rennen sah es bis zur Gelbphase so aus, als könnte es für uns noch besser ausgehen. Die Crew hat einen großartigen Job gemacht.“

 

Bryan Sellers (#1 BMW M4 GT3, Paul Miller Racing): „Es ist immer hart, wenn du an so einem Tag alles richtig machst, das Gefühl hast, gewinnen zu können, und es dann doch nicht schaffst. Gleichzeitig müssen wir aber das große Ganze sehen. Wir stehen auf dem Podium. Wir haben den Sprint Cup für uns und BMW M Motorsport gewonnen. Und wir hatten ein gutes Rennen. Ich bin sehr stolz auf alle im Team, die Jungs geben jedes Mal alles, und ich bin froh, ihnen dafür ein Podium schenken zu können.“

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