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Gemischte Gefühle für BMW Motorrad Motorsport beim WorldSBK-Finale in Phillip Island.

Das Saisonfinale der WorldSBK im australischen Phillip Island wurde für BMW Motorrad Motorsport von einem schweren Unfall von Eugene Laverty (IRL) überschattet. Der Pilot aus dem Bonovo action BMW Racing Team wurde in ein Krankenhaus in Melbourne gebracht, wo er weiter untersucht wird. Bisher wurde ein Bruch in seiner Hüfte diagnostiziert. Das Finalwochenende im Süden Australiens verlief für BMW Motorrad Motorsport insgesamt schwierig.

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Phillip Island. Das Saisonfinale der FIM Superbike World Championship (WorldSBK) im australischen Phillip Island wurde für BMW Motorrad Motorsport von einem schweren Unfall von Eugene Laverty (IRL) überschattet. Der Pilot aus dem Bonovo action BMW Racing Team stürzte im zweiten Sonntagsrennen und wurde dabei von einem anderen Fahrer getroffen. Laverty wurde zunächst ins Medical Center gebracht. Er war stabil, ansprechbar und hatte Gefühl in allen Extremitäten. Er wurde dennoch per Helikopter in ein Krankenhaus in Melbourne gebracht, wo er weiter untersucht wird. Bisher wurde ein Bruch in seiner Hüfte diagnostiziert.

 

Das Finalwochenende im Süden Australiens verlief für BMW Motorrad Motorsport insgesamt schwierig. Ständige Wetterwechsel machten die Abstimmung und Reifenwahl zu einer Herausforderung. In der Superpole am Samstagmittag herrschten nach vorherigem Regen trockene Bedingungen. Scott Redding (GBR) aus dem BMW Motorrad WorldSBK Team platzierte sich als bester BMW Fahrer auf Rang zwölf, Laverty folgte auf Rang 13. Michael van der Mark (NED / BMW Motorrad WorldSBK Team) beendete die Qualifikation auf Rang 15, Loris Baz (FRA / Bonovo action BMW Racing Team) auf Position 18.

 

Zum Start des ersten Rennens am Samstagnachmittag war die Strecke nass, trocknete jedoch recht schnell ab. Das gesamte Feld musste zum Reifenwechsel die Box ansteuern. Baz machte neun Positionen gut und sicherte sich als Neunter eine weitere Top-10-Platzierung. Redding wurde 16., Laverty kam auf Rang 18 ins Ziel. Van der Mark stürzte zwei Mal und musste das Rennen vorzeitig aufgeben.

 

Im Superpole Race am Sonntagvormittag herrschten ähnliche Bedingungen. Redding, mit Regenreifen in der Startaufstellung, kam nach der Einführungsrunde an die Box, um auf Intermediates zu wechseln. Somit musste er aus der Boxengasse starten, die Reifenwahl erwies sich jedoch als richtig. Von ganz hinten fuhr Redding in dem 10-Runden-Sprint vor bis auf Rang sechs. Baz, erneut von Rang 18 gestartet, wurde Zehnter und verpasste Rang neun nur knapp. Laverty belegte Rang 15, van der Mark musste während des Rennens zum Wechsel von Regenreifen auf Slicks an die Box kommen und sah die Zielflagge auf Rang 21.

 

Das zweite Hauptrennen am Sonntagnachmittag verlief zunächst sehr viel versprechend. Redding sprintete am Start nach vorne und lag in den ersten Runden auf Position zwei, Laverty kam als Achter aus der ersten Runde. Im weiteren Rennverlauf fielen beide wieder etwas zurück. Wenige Runden vor Schluss kam es jedoch zu Lavertys schwerem Unfall. Das Rennen wurde mit roter Flagge abgebrochen. Redding wurde als Sechster gewertet, Baz als Zehnter und van der Mark als Zwölfter.

 

Stimmen nach den Rennen in Phillip Island.

 

Marc Bongers, BMW Motorrad Motorsport Direktor: „Zuallererst wünschen wir Eugene eine gute Besserung. Wir müssen nun abwarten, was die weiteren Untersuchungen ergeben, hoffen aber alle, dass er schnell wieder gesund wird. Es tut mir furchtbar leid, dass sein letztes WorldSBK-Rennen so geendet hat. Ich möchte ihm an dieser Stelle auch für die letzten drei Jahre danken, in denen er als BMW Werksfahrer bei uns war. Aber er bleibt uns in einer anderen Rolle im Bonovo action BMW Racing Team erhalten.

 

Insgesamt war es ein gemischtes Wochenende für uns, allein schon vom Wetter her. Nach den Rennen in Mandalika waren wir recht positiv hierhergekommen. Doch wir alle hatten am Freitag Schwierigkeiten, die Motorräder auf die zur Verfügung stehenden Reifen abzustimmen. Die Qualifikation am Samstag verlief ebenfalls nicht gut. Im ersten Rennen hatte Michael zwei Stürze, die Rennen der anderen waren unauffällig, und die Platzierungen nicht zufriedenstellend. Im Superpole Race haben wir sehr gut auf die Wetterkapriolen reagiert. Mit Michael wollten wir kein Risiko eingehen. Die Strategie, auf Regenreifen zu starten, hat sich jedoch nicht ausgezahlt. Scott kam direkt nach der Warm-Up-Lap in die Box, hat die richtige Wahl getroffen und ist durch das Feld bis auf Rang sechs nach vorne gefahren, fast hätte es sogar noch für Rang fünf gereicht. Loris und Eugene haben bereits auf dem Grid die Wahl getroffen, die die meisten anderen Fahrer auch getroffen hatten. Loris hat ganz knapp um 0,2 Sekunden den neunten Platz verpasst, und musste Rennen zwei wieder von Platz 18 aus angehen. Scott konnte seinen sechsten Startplatz im zweiten Rennen in den ersten Runden gut umsetzen. Es war erfreulich, ihn auf dem zweiten Platz zu sehen. Er ist super gefahren, doch wir wussten, dass wir die Pace von ganz vorne nicht mitgehen konnten. Doch wir konnten eine Lücke nach hinten aufbauen und sind mit der Performance zufrieden. Scott hat eine super Leistung gezeigt. Nun gilt unsere gesamte Konzentration der Vorbereitung auf die Saison 2023.“

 

Scott Redding, BMW Motorrad WorldSBK Team (SP: 12 / R01: 16 / SP Race: 6 / R02: 6): „Heute war es ein bisschen anders als die Tage davor. Das Wetter war erneut interessant. Im Superpole Race habe ich gepokert, was ich eigentlich gar nicht erwartet hatte. Aber ich bin nach der Aufwärmrunde reingekommen und habe mir Intermediates geholt. Das war keine schlechte Entscheidung, aber ich musste mich wieder nach vorne arbeiten. Da ich aus der Boxengasse gestartet bin, habe ich viel Zeit verloren. Am Ende war es nicht die beste Option, aber es hat gereicht, um Platz sechs zu holen, der für Rennen zwei die zweite Startreihe bedeutet hat. Im zweiten Rennen hat es wieder ein bisschen geregnet, aber wir alle sind auf Slicks losgefahren. Ich hatte einen wirklich guten Start und habe in den ersten fünf Runden vorne an der Spitze gekämpft. Dann habe ich ein paar Reifenprobleme bekommen, aber konnte Sechster werden. Das Rennen wurde durch Eugenes Unfall überschattet. Ich wünsche ihm alles Gute und eine schnelle Genesung!“

 

Loris Baz, Bonovo action BMW Racing Team (SP: 18 / R01: 9 / SP Race: 10 / R02: 10): „Das ist nicht die Party, die wir uns für Eugenes letztes Rennen erhofft hatten. Gleichzeitig ist das Wichtigste, dass es ihm einigermaßen gut geht. Ich hoffe, dass er schnell wieder auf die Beine kommt. Was mich angeht, war der Sonntag nicht besser als der Rest des Wochenendes. Nach dem Superpole Race war ich wirklich enttäuscht. Der Reifen war durch den Abbau komplett hinüber. Bis drei Kurven vor dem Ziel war ich in den Top-9, die die Startaufstellung für Rennen zwei ändern, aber dann war mein Vorderreifen völlig weg. Damit musste ich Rennen zwei wieder von Platz 18 starten. Das ist nicht einfach, aber ich habe es geschafft, wieder vor bis in die Top-10 zu fahren. Ich hatte eine gute Pace. Nicht gut genug für Platz sieben oder acht, aber Platz neun wäre drin gewesen. Ich habe nur im Duell mit Michael zu viel Zeit verloren, aber wenigstens hatte ich in diesem letzten Rennen Spaß in Zweikämpfen. Es ist nur so schade, weil wir etwas für Eugene geplant hatten. Ich hatte 50 Dollar in meinem Stiefel, um nach der Zielflagge mit Eugene irgendwo an der Strecke ein Bier zu trinken. Das müssen wir im nächsten Jahr wirklich nachholen, wenn wir wieder hier sind. Ich werde ihn mit dem Scooter irgendwo an die Strecke schicken und wir trinken ein Bier zusammen. Im Moment denke ich nur an Eugene, und das Rennen ist nicht wichtig. Ich möchte dem Team für all die harte Arbeit danken, und im nächsten Jahr melden wir uns stärker zurück.“

 

Michael van der Mark, BMW Motorrad WorldSBK Team (SP: 15 / R01: DNF / SP Race: 21 / R02: 12): „Dieser Sonntag war nicht ideal. Im Warm-Up heute Morgen hatte ich ein ganz gutes Gefühl, aber wir hatten ein technisches Problem. Deshalb habe ich viel Streckenzeit verloren. Dann hat es kurz vor dem Start des Superpole-Rennens richtig heftig angefangen zu regnen. Wir waren auf Regenreifen, und ich wusste, dass es abtrocknet. Aber ich hatte nicht erwartet, dass es so schnell trocknet. Von der ersten Runde an wusste ich, dass es die falsche Entscheidung war. Also habe ich auf Slicks gewechselt und mein Bestes gegeben. Mein Start im zweiten Rennen war ganz okay, aber ich war ein bisschen in der falschen Gruppe. Ich hatte das Gefühl, dass ich schneller fahren kann, aber ich bin einfach nicht an allen anderen vorbeigekommen. Ich hatte ein paar schöne Zweikämpfe, aber gegen Ende hin hatte ich mehr und mehr mit der Reifenkante zu kämpfen und konnte mich nicht mehr verbessern. Leider hatte Eugene dann den Unfall, und ich hoffe, dass es ihm ganz schnell wieder gut geht. Insgesamt war es einfach eine Saison zum Vergessen. Aber wir haken das ab, und bald startet die neue Saison.“

 

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