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WorldSBK-Finale 2023: BMW Motorrad Motorsport fehlt im Kampf um die Top-6 das nötige Rennglück.

Mit dem Finale im spanischen Jerez de la Frontera endete die WorldSBK-Saison 2023. BMW Motorrad Motorsport und die beiden Teams zeigten, dass die BMW M 1000 RR auch in Spanien das Potenzial für Top-6-Platzierungen hatte. Es fehlte jedoch das nötige Rennglück, um das in die entsprechenden Ergebnisse umzusetzen. Für die besten Rennplatzierungen sorgten Scott Redding und Michael van der Mark aus dem ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team mit achten Plätzen.

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Superbike Championship
 

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Dominic Thoennes
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Jerez de la Frontera. Mit dem Finale im spanischen Jerez de la Frontera endete die Saison 2023 in der FIM Superbike World Championship (WorldSBK). BMW Motorrad Motorsport und die beiden Teams zeigten, dass die BMW M 1000 RR auch in Spanien das Potenzial für Top-6-Platzierungen hatte. Es fehlte jedoch das nötige Rennglück, um das in die entsprechenden Ergebnisse umzusetzen. Für die besten Rennplatzierungen sorgten Scott Redding (GBR) und Michael van der Mark (NED) aus dem ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team mit achten Plätzen. Garrett Gerloff (USA / Bonovo action BMW Racing Team) hatte erneut die Pace für vordere Platzierungen, blieb aber dieses Mal unbelohnt. Sein Teamkollege Loris Baz (FRA) erlebte in Jerez de la Frontera ein schwieriges letztes Wochenende als BMW WorldSBK Werksfahrer.

 

In der Superpole-Qualifikation am Samstagvormittag sicherten sich Redding als Achter und Gerloff als Neunter Startplätze in der dritten Reihe. Van der Mark belegte Rang 13, Baz Position 18. Das erste Hauptrennen am Samstagnachmittag verlief schwierig für beide Teams. Nach 20 Runden kam Baz als 13. und damit bestplatzierter BMW Werksfahrer ins Ziel. Gerloff war Teil einer Gruppe, die um die Top-6 kämpfte, stürzte dann aber. Er konnte das Rennen wieder aufnehmen und fuhr erneut schnelle Rundenzeiten. So gelang es ihm als 14., noch in die Punkteränge zu fahren. Van der Mark schied nach einem Sturz aus, und Redding musste aufgrund eines Reifenproblems vorzeitig die Box ansteuern.

 

Die Rennaction am Sonntag startete mit einem ereignisreichen Superpole Race. Nach der ersten Runde lagen Redding, Gerloff und van der Mark auf den aussichtsreichen Positionen sechs, acht und zehn. Doch im zweiten Umlauf musste das Rennen nach einem technischen Problem eines Mitbewerbers abgebrochen werden. Nach einer Pause wurde das Rennen für acht Runden neu gestartet. Redding preschte wieder nach vorn auf den sechsten Rang, doch seine Performance blieb unbelohnt. Aufgrund eines mechanischen Problems fiel er zurück und musste schließlich aufgeben. Van der Mark arbeitete sich nach vorn, kam als Achter ins Ziel und verbesserte damit seine Startposition für Rennen zwei. Baz sah die Zielflagge auf Rang 14. Gerloff lag nach dem Neustart auf dem zwölften Rang, schied dann aber nach einem Unfall mit einem Mitbewerber aus.   

 

Beim Start von Rennen zwei stürmte Redding von Platz zehn vor auf den sechsten Rang. Er büßte zwar im Rennverlauf Positionen ein, erreichte das Ziel aber schließlich als Achter in den Top-8. Gerloff fiel am Start zunächst etwas zurück, zeigte aber erneut eine Aufholjagd. Am Ende belegte er den neunten Rang. Van der Mark beendete das finale Rennen der Saison auf Position zwölf, für Baz stand Position 18 zu Buche.

 

Direkt nach dem Finale beginnt in Jerez de la Frontera die Vorbereitungsarbeit auf die Saison 2024. Am Dienstag und Mittwoch nimmt das Bonovo action BMW Racing Team auf der andalusischen Strecke an einem Zwei-Tages-Test teil. Im Einsatz sind Gerloff und Redding, der für die kommende Saison in das Team wechselt.

 

Stimmen nach dem Saisonfinale in Jerez de la Frontera.

 

Marc Bongers, BMW Motorrad Motorsport Direktor: „Wir hätten unserem Leiter BMW Motorrad, Dr. Markus Schramm, der nun in Rente geht, lieber ein schöneres Abschiedsgeschenk gemacht. Aber die Ergebnisse haben leider letzten Endes nicht dem entsprochen, was wir erwartet hatten. Wir wollten an die guten Resultate der vergangenen Rennen anschließen. Das Qualifying war sehr, sehr eng, und bei den minimalen Zeitabständen sind wir mit den Plätzen acht und neun relativ gut weggekommen. Im ersten Hauptrennen hatte Scott und Garrett gute Starts, aber Scott hatte leider einen Reifen erwischt, der überhaupt keinen Grip aufgebaut hat, und er war schlicht und ergreifend nicht in der Lage, das Rennen zu fahren. Das war sehr schade, denn Scott ist hoch motiviert in sein letztes Rennwochenende mit dem ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team gegangen. Wir hatten das Paket für ihn angepasst, und das hat ihm Vertrauen gegeben. Garrett ist im ersten Rennen sehr gute Rundenzeiten gefahren, da wäre sicher auch Platz fünf möglich gewesen. Leider ist er in Kurve zwei ausgerutscht. Mickey ist auch solide gefahren, aber ebenfalls gestürzt. Im Superpole Race hat Scott gezeigt, dass er sich auf dem Motorrad wohlfühlt, was mich sehr gefreut hat. Leider hatte er einen mechanischen Defekt an der Fußraste. Dadurch hat er den sechsten oder möglichen fünften Platz verloren. Garrett hatte erneut eine gute Pace, hat aber leider beim Überholen Axel Bassani getroffen und das Rennen war für beide beendet. Im zweiten Hauptrennen war Scott erneut stark unterwegs. Es war nicht ganz da, wo wir hin wollten, aber es hat mich für Scott gefreut, da er schwierige Zeiten hinter sich hatte. Garrett war wieder schnell unterwegs. Michael ist ein solider Abschluss gelungen. Loris konnte die Saison nicht so abschließen, wie er es sich erhofft hatte. Ich möchte ihm herzlich Dankeschön sagen für die zwei Jahre im Bonovo action BMW Racing Team, und wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.“

 

Garrett Gerloff, Bonovo action BMW Racing Team (SP: 9 / R01: 14 / SP Race: DNF / R02: 9): „Ich bin wirklich frustriert, denn ich hatte mir vorgestellt, dass dieses Wochenende ganz anders und besser verlaufen würde. Manchmal hat man einen Plan und denkt, man kann ihn umsetzen, aber die Dinge nehmen einen anderen Verlauf. Ich hatte einfach Pech. Wir sind immer besser geworden und haben von Wochenende zu Wochenende bessere Ergebnisse erzielt. Und ich dachte wirklich, dass wir an diesem Wochenende um etwas kämpfen können. Aber ich hatte am Freitag in meiner ersten Runde einen Sturz und habe fast die gesamte Session verpasst. Das hat uns allen einen bitteren Beigeschmack hinterlassen. Auch die Qualifikation war zwar nicht schrecklich, aber auch nicht großartig. Ich war nur zwei oder drei Zehntelsekunden hinter dem zweiten Platz, stand mich aber in der dritten Startreihe. Dann bin ich im ersten Rennen gestern gestürzt und hatte heute im Superpole-Rennen den Crash mit Axel Bassani, etwas, worauf ich nicht stolz bin. Es war ein schwieriges Wochenende. Es ist wie es ist. Aber ich freue mich, dass wir in diesem Jahr einige Erfolge erzielen konnten, wie die Poleposition und Top-5-Platzierungen. Das kann uns zufrieden stimmen, aber sicherlich wollen wir mehr, und wir wissen, dass wir dazu auch in der Lage sind. Wir werden uns nächstes Jahr stark zurückmelden.“

 

Scott Redding, ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team (SP: 8 / R01: DNF / SP Race: DNF / R02: 8): „Im zweiten Lauf heute hatte ich endlich ein recht gutes Rennen. Es war das erste Mal an diesem Wochenende, da ich zuvor mit einigen etwas Pech hatte. Ich hatte einen guten Start und habe mich wirklich gut auf dem Motorrad gefühlt. Dann habe ich einen kleinen Fehler gemacht, der mich etwas Zeit gekostet hat, aber ich habe meinen Rhythmus wiedergefunden. Ich habe das ganze Rennen über versucht, Andrea Locatelli zu überholen, und habe damit meinen Vorderreifen sehr beansprucht. Am Ende konnte ich ihn schlagen, und das war gut. Aber wir müssen immer noch am Grip während der Beschleunigung arbeiten, denn damit habe ich im Moment am meisten zu kämpfen. Aber ich bin glücklich, das letzte Rennen dieser Saison so zu beenden. Und für mich ging es nicht nur um das Rennen als solches, denn das letzte Mal, als ich hier war, hatte ich große Schwierigkeiten. Es gibt also einen Grund, zufrieden zu sein. Ich möchte mich bei meinem gesamten Team für die guten zwei gemeinsamen Jahre bedanken. Jetzt freuen wir uns auf die Zukunft.“

 

Michael van der Mark, ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team (SP: 13 / R01: DNF / SP Race: 8 / R02: 12): „Heute Morgen haben wir eine Änderung am Setup des Bikes vorgenommen, und ich hatte eine ziemlich gute Pace. Ich war zufrieden damit. Im Superpole-Rennen war mein erster Start nicht so gut. Ich habe einige Positionen verloren, aber dann schnell wieder aufgeholt. Dann kam die rote Flagge. Nach dem Neustart hatte ich ein gutes Rennen und wurde Achter. Es war wirklich schön, in den Top-10 zu landen, und ich habe mich in der Startaufstellung für das zweite Rennen verbessert. Ich hatte erneut einen guten Start, aber zu Beginn ein wenig Probleme mit dem Grip. Dann bekam ich in der Mitte des Rennens Schwierigkeiten mit der Front. Es war ein ziemlich langes Rennen, aber am Ende haben wir wieder Punkte geholt, was das Wichtigste ist. Wir wissen, woran wir arbeiten müssen, und ich freue mich, dass ich die letzte Veranstaltung des Jahres mit positiven Ergebnissen abschließen konnte.“

 

Loris Baz, Bonovo action BMW Racing Team (SP: 18 / R01: 13 / SP Race: 14 / R02: P18): „Es ist einfach nicht so gelaufen, wie wir alle uns das Saisonende gewünscht haben. Es war ein hartes Wochenende, genauso wie die gesamte Saison. Wir haben nie aufgegeben, aber ich hatte eine schwere Verletzung. Wir haben weitergekämpft, hatten aber viel Pech, und dieses Wochenende war keine Ausnahme. Ich hatte am Freitag und gestern Probleme mit dem Motorrad. Deshalb haben wir beschlossen, das Motorrad für heute zu wechseln. Aber dann hatten wir heute Morgen im Warm-up ein technisches Problem. Doch im Superpole-Rennen lief es gut. Ich fühlte mich so gut wie das ganze Wochenende noch nicht. Doch im zweiten Rennen traten erneut Probleme auf. Es hat uns einfach das ganze Wochenende über an Pace gemangelt. Wir haben es bis zum Schluss versucht. Ich möchte einfach allen Jungs danken, die nie aufgegeben haben. Sie haben immer alles versucht, um mir das beste Motorrad zu geben. Letztes Jahr war ein gutes Jahr für uns, dieses Jahr war schwer. Wir hatten einige gute Momente, aber die Verletzung hat unsere gesamte Arbeit zunichte gemacht. Jetzt freue ich mich auf eine Operation am Monatsende, um all das Material aus dem Knöchel zu entfernen und darauf, mich auf das vorzubereiten, was die Zukunft für mich bereit hält.“

 

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