PressClub Deutschland · Artikel.
Riesenjubel in Daytona! BMW M Team WRT fährt erstes IMSA-Podium mit dem BMW M Hybrid V8 ein – Paul Miller Racing triumphiert im BMW M4 GT3 EVO.
Sun Jan 25 23:42:25 CET 2026 Pressemeldung
+++ Sensationelles Debüt für das BMW M Team WRT in der GTP-Klasse der IMSA-Serie: #24 BMW M Hybrid V8 fährt auf Platz drei +++ Erstes Podium für den BMW M Hybrid V8 bei den 24 Stunden von Daytona +++ Sieg für Paul Miller Racing! Connor De Phillippi, Neil Verhagen, Max Hesse und Dan Harper triumphieren in der GTD-PRO-Klasse +++
Pressekontakt.
Andrea Schwab
BMW Group
Tel: +49-89-382-60988
E-Mail senden
Autor.
Andrea Schwab
BMW Group
Downloads.
This article in other PressClubs
Daytona. Was für ein Saisonauftakt in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie)! Erstes Podium für den BMW M Hybrid V8 bei den 24 Stunden von Daytona (USA) – und das beim Debüt des BMW M Teams WRT in der GTP-Klasse. Und dazu der umjubelte Sieg für den #1 BMW M4 GT3 EVO von Paul Miller Racing in der GTD-PRO-Klasse – einfach fantastisch! Connor De Phillippi, Neil Verhagen (beide USA), Max Hesse (GER) und Dan Harper (GBR) feierten den ersten Daytona-Klassensieg für BMW M Motorsport seit dem GTLM-Triumph für das BMW M Team RLL 2020.
Nach einem schwierigen Qualifying kämpften sich beide BMW M Hybrid V8 von den Startplätzen acht und neun sukzessive nach vorn und lagen in den Top-5, als das Rennen in der Nacht wegen starken Nebels neutralisiert wurde. Nach 6:30 Stunden hinter dem Safety Car folgte ein rund sechsstündiger Sprint ins Ziel. Beide Fahrzeugcrews ließen sich auch von zwischenzeitlichen Rückschlägen durch Durchfahrtsstrafen und kleinere technische Probleme nicht verunsichern und lagen in der letzten Rennstunde auf den Plätzen drei und vier. Dries Vanthoor (BEL) fuhr im #24 BMW M Hybrid V8 den dritten Platz und damit das Podium für sich und seine Fahrerkollegen Sheldon van der Linde (RSA), Robin Frijns (NED) und René Rast (GER) nach Hause.
Das Fahrzeug mit der Nummer 25 und den Fahrern Philipp Eng (AUT), Marco Wittmann (GER), Kevin Magnussen (DEN) und Raffaele Marciello (SUI) musste kurz vor Schluss aufgrund einer alternativen Strategie noch einmal zum Nachtanken an die Box kommen und fiel auf Position acht zurück. Für beide BMW M Hybrid V8 war es zudem das erste Rennen mit dem stark überarbeiteten Aerodynamik-Paket.
Riesig war der Jubel auch bei Paul Miller Racing. De Phillippi, Verhagen, Hesse und Harper mussten nach einem technischen Regelverstoß im Qualifying vom Ende des GTD-PRO-Feldes starten, arbeiteten sich jedoch entschlossen durch das Feld und übernahmen in der Schlussphase die Führung. Harper brachte den Sieg ins Ziel, obwohl er in der letzten Rennstunde keine Funkverbindung mehr zu seinem Team hatte.
In der GTD-Klasse lag der #96 BMW M4 GT3 EVO von Turner Motorsport mit Robby Foley, Patrick Gallagher, Francis Selldorff (alle USA) und Jens Klingmann (GER) am Steuer bis zur letzten Rennstunde ebenfalls auf Podiumskurs. Doch zwei Durchfahrtsstrafen warfen die Crew noch auf den zehnten Platz zurück.
BMW M Endurance Challenge: BMW M4 GT4 EVO verpasst Podium knapp.
Am Freitag vor dem 24-Stunden-Rennen fand die BMW M Endurance Challenge, der vierstündige Saisonauftakt der IMSA Michelin Pilot Challenge, statt. Insgesamt neun BMW M4 GT4 EVO standen in der Startaufstellung, zwei davon kämpften bis zum Ende um einen Podestplatz. Letztlich reichte es aber nicht ganz. Dillon Macavern und Luca Mars (beide USA) wurden im #95 BMW M4 GT4 EVO von Turner Motorsport Vierte, direkt dahinter belegte Stevan McAleer (GBR) an der Seite von Austin und Roland Krainz (beide USA) im Fahrzeug mit der Nummer 27 von AutoTechnic Racing den fünften Rang.
Stimmen nach den 24h Daytona:
Andreas Roos (Leiter BMW M Motorsport): „Ein super Wochenende für BMW M Motorsport! Herzlichen Glückwunsch an das BMW M Team WRT zu diesem hart erkämpften und hochverdienten Podium bei der Rennpremiere in der GTP-Klasse der IMSA-Serie. In so kurzer Zeit so ein tolles Team in Nordamerika aufzubauen und dann auf Anhieb mit einem überarbeiteten Auto den Sprung aufs Podest zu schaffen, ist einfach großartig. Gratulation auch an die Fahrer Dries Vanthoor, Sheldon van der Linde, Robin Frijns und René Rast, die sich in einem extrem intensiven Rennen immer wieder an die Spitze herangekämpft und so diesen Erfolg erst möglich gemacht haben. Ich bedanke mich bei allen, die in der Vorbereitung auf dieses erste Saisonhighlight unglaublich harte Arbeit geleistet haben, und bin sehr froh, dass dieser Einsatz belohnt wurde. Ich freue ich auch riesig für Paul Miller Racing über den Klassensieg. Unser ehemaliges BMW Junior Team wiedervereint gemeinsam mit Connor De Phillippi ganz oben auf dem Podium – einfach fantastisch! Das war gleichzeitig der erste Klassensieg für unseren BMW M4 GT3 EVO in Daytona. Turner Motorsport ist ebenfalls ein tolles Rennen gefahren und hätte auf jeden Fall ein Podium verdient gehabt. Leider sollte es nach den Strafen in der Schlussphase nicht sein. Gratulation an Porsche Penske Motorsport zum dritten Gesamtsieg in Folge!“
Vincent Vosse (Teamchef BMW M Team WRT): „Was für eine Leistung vom Team. Es ist unglaublich, was alle Mitarbeiter von BMW M Motorsport und dem Team WRT geleistet haben. Sie haben sehr, sehr hart für diesen Erfolg gearbeitet. Ich kann jedem Einzelnen gar nicht genug danken. Ich bin einmal mehr unheimlich stolz auf alle, die in dieses Programm involviert waren – sowohl hier als auch zuhause in der Werkstatt. Ich bin sehr glücklich.“
Jochen Neerpasch (Mentor BMW Junior Team): „Es ist für mich wunderbar zu sehen und vor Ort mitzuerleben, wie die drei ehemaligen Junioren gemeinsam hier in Daytona ihren bisher größten Erfolg feiern konnten. Das macht mich sehr stolz. Dieser Triumph hat sich ein wenig abgezeichnet, nachdem Dan Harper, Max Hesse und Neil Verhagen schon in der vergangenen IMSA-Saison – wenn auch noch in verschiedenen Fahrzeugen – tolle Erfolge gefeiert haben. Die drei Jungs haben ihre Meisterprüfung endgültig bestanden.“
Dries Vanthoor (#24 BMW M Hybrid V8, BMW M Team WRT, 3. Platz GTP): „Das ist ehrlich gesagt ein sehr unerwartetes Podium. Nach dem Roar, den Trainings und dem Qualifying waren wir nicht besonders optimistisch und hätten nie gedacht, dass wir sogar um den Sieg kämpfen können. Hut ab vor allen, die so hart gearbeitet haben, um dieses Podium möglich zu machen. Für das erste Rennen für das BMW M Team WRT in der IMSA-GTP-Klasse ist das ein fantastisches Resultat.“
Sheldon van der Linde (#24 BMW M Hybrid V8, BMW M Team WRT, 3. Platz GTP): „Ich bin sehr, sehr glücklich. Das ist eines der überraschendsten Podien meiner Karriere. Ich glaube, niemand hat vor dem Rennen erwartet, dass wir um den Sieg kämpfen können. Alle waren ein bisschen unzufrieden wegen der Pace, die das Auto hatte – aber wir wussten, dass das Team im Rennen unheimlich stark ist. Wir haben alle Strategieoptionen, die wir für das Rennen gebraucht haben, vorbereitet, und es hat sich für uns perfekt ausgezahlt. Natürlich hatten wir kleine Probleme, aber das haben alle Teams in diesem Rennen. Wir sind einfach glücklich, dass wir diesmal belohnt worden sind. Es ist unheimlich beeindruckend, was das Team in nur vier Monaten erreicht hat. Ich kann ihnen nur einen Riesendank aussprechen.“
Robin Frijns (#24 BMW M Hybrid V8, BMW M Team WRT, 3. Platz GTP): „Um ehrlich zu sein, habe ich zu keinem Zeitpunkt mit einem Podium gerechnet. Wir waren zu Beginn des Wochenendes in der Defensive und hatten keine wirkliche Pace. Aber dann sind wir zurückgekommen: Wir hatten eine gute Kommunikation im Team und ein hervorragendes Teamwork. Ich bin sehr glücklich mit Platz drei.“
René Rast (#24 BMW M Hybrid V8, BMW M Team WRT, 3. Platz GTP): „Dass ein Team innerhalb von wenigen Monaten formiert wird, neu in die IMSA stößt und in Daytona sofort ein Podium einfährt, hat man noch nicht oft erlebt. Das zeigt, wie stark das Team ist und wie gut die Zusammenarbeit mit BMW M Motorsport funktioniert hat. Natürlich kommt der dritte Platz auch unerwartet, da wir zu Beginn des Wochenendes wenig Pace hatten und nicht wissen konnten, dass wir um den Sieg und das Podest kämpfen. Es ist eine gigantische Teamleistung. Ein Riesendank an BMW M Motorsport und Team WRT!“
Marco Wittmann (#25 BMW M Hybrid V8, BMW M Team WRT, 8. Platz GTP): „Das gesamte Team hat eine großartige Leistung gezeigt und deutlich mehr erreicht, als wir nach dem Roar und dem Qualifying erwartet hatten. Wir konnten mit beiden Autos um das Podium kämpfen. Am Ende hat es unser Schwesterfahrzeug geschafft – herzlichen Glückwunsch! Wenn man als Team mit zwei Autos in einer guten Position liegt, splittet man die Strategie. Wir hatten auf eine späte Gelbphase gesetzt, die uns eventuell sogar den Sieg gebracht hätte. Leider ist dieser Poker nicht aufgegangen. Dennoch können wir alle stolz darauf sein, wie wir dieses Rennen absolviert haben. Wir sind immer ruhig geblieben, auch wenn es Rückschläge gab. Wir haben als Newcomer unser Ziel definitiv erreicht. Darauf können wir mit Blick auf die kommenden Rennen aufbauen.“
Neil Verhagen (#1 BMW M4 GT3 EVO, Paul Miller Racing, 1. Platz GTD-PRO): „Einfach unglaublich! Das fühlt sich alles noch gar nicht real an. Ich denke, ich werde erst morgen begreifen, was wir heute hier geschafft haben. Das muss ich erstmal sacken lassen. Paul Miller Racing hat einen großartigen Job gemacht. Wir hatten ein perfektes Rennen. Am Ende war es nicht einfach, weil wir keine Funkverbindung zu Dan hatten. Das hat das Energie-Management kompliziert gemacht, aber am Ende hat zum Glück alles super geklappt.“
Connor De Phillippi (#1 BMW M4 GT3 EVO, Paul Miller Racing, 1. Platz GTD-PRO): „Sieger der Rolex 24 of Daytona: Was für ein Tag! Ich bin einfach so stolz auf dieses Team und jeden Einzelnen bei BMW M Motorsport in München und hier in den USA. Was für eine Teamleistung! Wir waren nicht der klare Favorit, aber wir wussten, dass wir dieses Wochenende eine Chance haben, auf das Podium zu fahren oder sogar zu gewinnen, wenn wir sauber fahren und am Ende ein unbeschädigtes Auto haben. Jeder von uns hat einen perfekten Job gemacht. Dan ist die letzten drei Stunden phänomenal gefahren – ich bin wirklich sprachlos. Einer unserer Konkurrenten hat einen kleinen Fehler begangen, und das war alles, was es brauchte, um in Führung zu gehen - und Dan hat nie wieder nach hinten geschaut. Ich bin einfach so glücklich über diesen Sieg, denn es ist ein Rennen, das sehr schwer zu gewinnen ist. Ich bin stolz, dass ich mit diesen drei Jungs gewonnen habe.“
Dan Harper (#1 BMW M4 GT3 EVO, Paul Miller Racing, 1. Platz GTD-PRO): „Es ist unglaublich, ich kann es immer noch nicht fassen. Am Ende habe ich die Runden heruntergezählt, weil ich gesehen habe, wie der Mercedes immer näher kam. Leider habe ich relativ früh meinen Funk verloren, sodass ich keine Infos zu Rundenzeiten oder Abständen hatte – aber immerhin konnte ich den Abstand im Rückspiegel sehen. Am Ende waren meine Reifen einfach am Ende, ich habe wirklich nur noch durchgehalten. Ich habe versucht, meine Linie zu treffen und sauber durch den Verkehr zu kommen. Ich bin wirklich stolz auf all meine Teamkollegen und Teammitglieder. Wir haben Daytona gewonnen.“
Max Hesse (#1 BMW M4 GT3 EVO, Paul Miller Racing, 1. Platz GTD-PRO): „Ich bin einfach nur überglücklich und super stolz auf BMW M Motorsport, Paul Miller Racing und meine Fahrerkollegen. Zwischenzeitlich sah es nicht danach aus, als hätten wir das schnellste Auto, aber wir haben uns darauf konzentriert, am Ende bei den wärmeren Bedingungen konkurrenzfähig zu sein. Das hat super geklappt, und in den letzten sechs Stunden konnten wir um den Sieg kämpfen.“
Robby Foley (#96 BMW M4 GT3 EVO, Turner Motorsport, 10. Platz GTD): „Herzlichen Glückwunsch an alle bei Paul Miller Racing zum Sieg in der GTD-PRO- und an das Team WRT zum Podium in der GTP-Klasse. Das ist toll! Für uns war es ein unheimlich bitteres Ende einer sehr starken Woche. Wir hatten eine starke Pace im Qualifying und haben weite Teile des Rennens angeführt. Am Ende waren es wenige kleine Fehler, die uns aus den Podesträngen katapultiert haben. Wir können stolz auf das Auto sein, das wir hier an den Start gebracht haben. Vielen Dank an alle von BMW M Motorsport und Turner Motorsport für diese Gelegenheit. Wir werden das Momentum und ein schnelles Auto mit nach Sebring nehmen.“