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Der neue BMW i3: Das zweite Modell der Neuen Klasse setzt den ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz fort.
Mon Mar 16 08:00:00 CET 2026 Pressemeldung
+++ Ganzheitliches Konzept zur Ressourcenschonung und Reduzierung der CO₂e-Emissionen +++ Dekarbonisierung in der Lieferkette +++ Ausweitung des „Design for Circularity“-Prinzips auf weitere Komponenten +++
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Cornelia Bovensiepen
BMW Group
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Cornelia Bovensiepen
BMW Group
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München. Beim BMW i3 verfolgt die BMW Group wie
bereits beim BMW iX3 einen 360° Nachhaltigkeitsansatz. Im Zentrum
steht die Dekarbonisierung über den gesamten Lebenszyklus des
Fahrzeugs – von der Produktentwicklung über die Lieferkette und die
Produktion bis zum Ende der Nutzungsphase.
Damit leistet auch
das zweite Modell der Neuen Klasse einen Beitrag zur Erreichung der
ambitionierten und übergreifenden CO2e-Ziele, die sich das
Unternehmen gesetzt hat.
CO2e-Vorteil bereits nach 1-2 Jahren Nutzung.
Abhängig von Antriebsvariante, jährlicher Fahrleistung sowie der
Erzeugung des zum Laden verwendeten Stroms erreicht der neue BMW i3
50xDrive bereits nach 1-2 Jahren Nutzungsdauer einen
CO2e-Vorteil gegenüber einem vergleichbaren Modell mit
Verbrennungsmotor[1].
Dekarbonisierung in der Lieferkette.
Ein
zentraler Ansatzpunkt zur Reduzierung der CO2e-Emissionen
ist die gezielte Dekarbonisierung entlang der Lieferkette. Der Einsatz
erneuerbarer Energien, der steigende Anteil von Sekundärmaterialen
sowie Produkt- und Prozessinnovationen – beispielsweise in der
Gen6-Zelle und Hochvoltspeicher – tragen zu einer deutlichen
Verringerung der Emissionen in der gesamten Lieferkette bei.
Das
Ergebnis dieser konsequenten Vorgehensweise lässt sich anhand der
erreichten Emissionsreduktionen belegen: So konnten die
CO2e-Emissionen in der Lieferkette während der
Produktentwicklung des BMW i3 durch entsprechende Maßnahmen um etwa
ein Drittel reduziert werden[2].
Innovative Materialien und Technologien im Interieur und
Exterieur.
Auch im neuen BMW i3 wird das Prinzip „Design
for Circularity“ systematisch angewendet. Das Konzept beinhaltet den
verstärkten Einsatz von Sekundärmaterialien, eine gezielte und
reduzierte Materialauswahl und die Optimierung der Demontagefähigkeit.
Im vorderen Stoßfänger des BMW i3 werden in der Verkleidung 30
Prozent Kunststoffrezyklat eingesetzt. Gleichzeitig wurde die
Materialvielfalt im gesamten Stoßfänger ohne Anbauteile gegenüber dem
Vorgänger (BMW 3er der 7. Generation) von 15 auf 7 Materialien
reduziert. Durch den hohen Einsatz eines für eine Wiederverwertung
besonders geeigneten Kunststoffes konnte der kreislauffähige
Kunststoffanteil von ca. 46 Prozent beim Vorgänger auf ca. 85
Prozent[3]erhöht werden. Dies schafft die
Grundlage für die Rückgewinnung qualitativ hochwertiger
Kunststoffrezyklate aus dem Fahrzeug.
Ein weiteres Beispiel für
die Umsetzung des Prinzips „Design for Circularity“-im neuen BMW i3
sind die Econeer-Sitzbezüge in der Ausstattungslinie „Essential“, die
aus einem kreislauffähigen Textilverbund bestehen. Das
Ausgangsmaterial der Oberware setzt sich zu 100 Prozent aus recyceltem
PET zusammen. Der Einsatz von recyceltem PET-Granulat – als
Ausgangsmaterial für das verwendete Polyester-Garn – reduziert im
Vergleich zu Primärmaterial die CO2e-Emissionen sowie den
Wasserverbrauch in der Herstellung deutlich. Zudem wurde die
Demontagefähigkeit des Sitzbezuges verbessert, um eine sortenreine
Trennung am Ende des Lebenszyklus zu erleichtern.
Einsatz von Sekundärmaterialien im neuen BMW
i3.
Der neue BMW i3 besteht in Summe zu etwa 30 Prozent
aus Sekundärmaterialien[4]: Dazu zählen unter
anderem die Aluguss-Komponenten wie Schwenklager und Radträger des
neuen BMW i3 mit einem Sekundärmaterialanteil von 80 Prozent sowie die
Aluminiumguss-Felgen mit einem Anteil von 70 Prozent Sekundäraluminium.
Das Gehäuse des hinteren Elektromotors, das im BMW Werk Landshut
gefertigt wird, besteht bis zu zwei Dritteln aus sekundärem Aluminium.
In der Fertigung wird anteilig Energie aus erneuerbaren Quellen
eingesetzt.
In den Gen6 Batteriezellen des BMW i3
Hochvoltspeichers kommen anteilig Sekundärmaterialien für Kobalt,
Lithium und Nickel zum Einsatz. In der Fertigung des Anoden- und
Kathodenmaterials sowie in der Zellfertigung wird Energie aus
erneuerbaren Quellen eingesetzt. Im Vergleich zur Gen5-Zelle des
Vorgängermodells konnte der CO2e-Ausstoß um ca. 33 Prozent
pro Wattstunde gesenkt werden.
Ein weiteres Beispiel für den
innovativen Umgang mit Werkstoffen und Sekundärmaterialien sind die
Motorraumabdeckung und das Staufach unter der Frontklappe des BMW i3.
Das Ausgangsmaterial besteht zu 30 Prozent aus recyceltem maritimem
Kunststoff. Dabei handelt es sich um Post-Consumer-Material von
gebrauchten Fischernetzen und Seilen. Das Ausgangsmaterial des Garns
für das Textil des Dachhimmels, der A-Säule und des Ablegebodens
besteht zu 100 Prozent aus Rezyklat.
Verbesserte Effizienz in der Nutzungsphase.
Mit
dem EfficientDynamics-Technologiepaket wird die Effizienz des
Fahrzeuges über alle Subsysteme in der Nutzungsphase
optimiert.
Es umfasst u.a. Aerodynamik, Leichtbau, Rollwiderstand
sowie das gesamte Energiemanagement. EfficentDynamics ist bei der BMW
Group seit 2007 im Einsatz und unabhängig von der Antriebstechnologie.
BMW Group Werk München: Umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen
.
Das BMW Group Werk München ist das Stammwerk
der BMW Group. Seit mehr als hundert Jahren produziert das Werk
Premium-Mobilität in München-Milbertshofen. In den vergangenen vier
Jahren wurde der Standort umfassend modernisiert: Neben einem neuen
Karosseriebau entstand eine hochmoderne Fahrzeugmontage inklusive
Logistikflächen. Die Neubauten befinden sich in den abschließenden
Ausbauphasen. 2026 startet hier die Produktion des neuen BMW i3, ein
Jahr später folgt am Standort München die Umstellung des
Produktionsportfolios auf ausschließlich vollelektrische Fahrzeuge der
Neuen Klasse. Der älteste Produktionsstandort für BMW Automobile
bezieht den gesamten Fremdstrombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen.
Im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen der BMW Group.
Das Bekenntnis der BMW Group zum Pariser Klimaabkommen und zu
Net Zero bis spätestens 2050 ist integraler Bestandteil des
ganzheitlichen 360°-Nachhaltigkeitsansatzes, der in der
Unternehmensstrategie verankert ist. Das Unternehmen hat sich für die
kommenden Jahre ambitionierte, wissenschaftlich abgeleitete
CO2e-Ziele gesetzt. So beabsichtigt die BMW Group im Jahr
2030 ihre CO2e-Emissionen gegenüber dem Vergleichsjahr 2019
um insgesamt mindestens 40 Mio. Tonnen CO2e zu reduzieren.
Transparenz durch den Product Carbon Footprint.
Die BMW Group veröffentlicht den TÜV-verifizierten
Treibhausgas-Fußabdruck ihrer Fahrzeuge bereits seit längerer Zeit im
Rahmen des sogenannten Vehicle Footprint. Dieser Bericht ist für alle
Antriebe des neuen BMW 3er zum Produktionsstart hier öffentlich zugänglich und kann zudem in der
My BMW App abgerufen werden. Damit schafft die BMW Group Transparenz
über den Anteil von Sekundärmaterialien und die
CO2e-Emissionen über den kompletten Lebenszyklus der Fahrzeuge.
[1] Beim dargestellten Wert handelt es sich um einen vorläufigen Prognosewert. Der finale Wert wird mit dem Vehicle Footprint (VFP) bis zum Start of Production (SOP) veröffentlicht.
[2] Die Reduzierung basiert auf dem Vergleich mit Industriedurchschnitten aus einer international anerkannten LCA Datenbank. Beim dargestellten Wert handelt es sich um einen vorläufigen Prognosewert. Der finale Wert wird mit dem Vehicle Footprint (VFP) bis zum Start of Production (SOP) veröffentlicht.
[3] Dieser Umfang stellt den Mengenanteil dar, der mittels Schredderprozess und nachgelagerten Trennverfahren sortenrein separiert werden kann.
[4] Beim dargestellten Wert handelt es sich um einen vorläufigen Prognosewert. Der finale Wert wird mit dem Vehicle Footprint (VFP) bis zum Start of Production (SOP) veröffentlicht.
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Der neue BMW i3: Das zweite Modell der Neuen Klasse setzt den ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz fort. PDF, DE, 102,78 KB
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