PressClub Deutschland · Artikel.
BMW M Team WRT fährt in Sebring auf den sechsten Platz – Paul Miller Racing und Turner Motorsport jeweils Fünfte.
Sun Mar 22 05:44:00 CET 2026 Pressemeldung
+++ Der #24 BMW M Hybrid V8 vom BMW M Team WRT kommt im zweiten IMSA-Rennen des Jahres auf dem sechsten Platz ins Ziel +++ Ein früher Unfall wirft das Schwesterauto #25 weit zurück +++ Turner Motorsport sichert sich in der GTD-Kategorie Platz fünf, Paul Miller Racing erreicht in der GTD-PRO-Klasse ebenfalls die fünfte Position +++
Pressekontakt.
Andrea Schwab
BMW Group
Tel: +49-89-382-60988
E-Mail senden
Autor.
Andrea Schwab
BMW Group
This article in other PressClubs
Sebring. BMW M Motorsport hat in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship ein ereignisreiches 12-Stunden-Rennen von Sebring (USA) erlebt. Im zweiten Lauf der Saison kam das BMW M Team WRT in der GTP-Klasse auf den sechsten Platz. Sheldon van der Linde (RSA), Robin Frijns (NED) und Dries Vanthoor (BEL) lagen nach 343 Runden 13,723 Sekunden hinter dem siegreichen #7 Porsche. Vom achten Startplatz mischte das Trio mit dem #24 BMW M Hybrid V8 lange im Kampf um die Podestplätze mit. Nach einem turbulenten Finale musste sich Schlussfahrer van der Linde jedoch mit Rang sechs zufriedengeben.
Das zweite Fahrer-Trio des BMW M Teams WRT – Philipp Eng (AUT), Marco Wittmann (GER) und Kevin Magnussen (DEN) – hatte auf dem Sebring International Raceway schon früh im Rennen Pech. Wittmann saß am Steuer des BMW M Hybrid V8, als die #25 zu Beginn der fünften Rennstunde unverschuldet von einem anderen Fahrzeug getroffen wurde, das sich zuvor gedreht hatte. Die Reparatur kostete das Team über eine halbe Stunde und viele Runden. Mehr als Platz elf war für die drei BMW M Werksfahrer daraufhin nicht mehr möglich.
Mit dem BMW M4 GT3 EVO kämpften die Teams von Paul Miller Racing und Turner Motorsport um Spitzenplätze im GTD-Feld. Die Daytona-Sieger Connor De Phillippi (USA), Max Hesse (GER) und Neil Verhagen (USA) belegten für Paul Miller Racing mit der Startnummer 1 den fünften Platz in der GTD-PRO-Kategorie. In der GTD-Klasse brachten BMW M Werksfahrer Robby Foley, Patrick Gallagher und Francis Selldorff (alle USA) die #96 von Turner Motorsport auf Position fünf ins Ziel.
IMSA Michelin Pilot Challenge: Podium für den BMW M4 GT4 EVO.
Am Freitag vor dem 12h-Rennen trug die IMSA Michelin Pilot Challenge ihr zweites Saisonrennen aus. Insgesamt sieben BMW M4 GT4 EVO standen in der Startaufstellung. Dillon Machavern und Luca Mars (beide USA) feierten mit dem #95 BMW M4 GT4 EVO von Turner Motorsport als Dritte den ersten Podestplatz der Saison. AutoTechnic Racing schaffte es mit dem #27 BMW M4 GT4 EVO ebenfalls in die Top-10: Stevan McAleer (GBR) und Austin Krainz (USA) wurden Fünfte.
Stimmen nach den 12h Sebring:
Andreas Roos (Leiter BMW M Motorsport): „Es war ein sehr enttäuschendes Wochenende hier in Sebring. Nach dem guten Auftakt in Daytona mit dem Sieg in der GTD PRO sowie dem Podium in der GTP-Klasse hatten wir uns natürlich auch hier ein Top-Ergebnis erhofft. Wir müssen aber ganz klar sagen: In der GTP-Klasse fehlte die Pace, um ganz vorne mitzufahren – und damit ist auch kein Podiumsresultat möglich. Auf der GTD- und GTD-PRO-Seite haben wir mit unserem BMW M4 GT3 EVO ein schnelles Auto, aber im Rennen hatten wir etwas Pech. Dieses Rennen müssen wir jetzt abhaken, in die Daten schauen, die richtigen Schlüsse ziehen und dann nächstes Mal stärker zurückkommen.“
Vincent Vosse (Teamchef BMW M Team WRT): „Wir hatten ein schwieriges Wochenende. Zwischenzeitlich sah es ganz gut für uns aus. Aber wir haben bei der vorletzten Gelbphase etwas riskiert, und das ist nicht aufgegangen. Trotzdem war es insgesamt eine starke Leistung der Mannschaft. Es gibt einige positive Aspekte, die wir mitnehmen können. Wir haben das Rennen beendet, sind Sechste geworden. Jetzt richten wir den Fokus auf das nächste Rennen.“
Sheldon van der Linde (#24 BMW M Hybrid V8, BMW M Team WRT, 6. Platz GTP): „Ich denke, Platz sechs war heute das Maximum, das wir aus dem Auto herausholen konnten. Im Qualifying hatten wir große Probleme, unser Auto zum Arbeiten zu bringen – ein ähnliches Thema wie schon in Daytona. Aber wir haben gezeigt, dass wir über die Renndistanz ein deutlich besseres Auto haben. Einerseits bin ich zufrieden, dass wir uns von Startplatz acht nach vorn gearbeitet haben, andererseits ist es natürlich enttäuschend, dass wir nicht aufs Podium fahren konnten, nachdem wir zwischenzeitlich auf den Plätzen drei und vier lagen. Es sind trotzdem wichtige Punkte für die Meisterschaft. Gerade an Tagen, an denen das Auto vielleicht nicht das Beste ist, sind solche Ergebnisse wichtig, wenn man dennoch in den Top-6 punktet. Ein großes Dankeschön an das Team – die Ausführung war heute herausragend. Aber wir müssen noch mehr Pace im Auto finden.“
Marco Wittmann (#25 BMW M Hybrid V8, BMW M Team WRT, 11. Platz GTP): „Das war ein ganz schwieriges Wochenende für uns, es war einfach der Wurm drin. Für uns in der #25 lief es unglücklich: Der Ferrari in der GTD vor uns hat sich gedreht. Da war eine Lücke, ich bin reingefahren, und genau in dem Moment will er losfahren und trifft mich hinten links. Entsprechend hatten wir eine Reparaturphase. Da kann ich nur dem Team und den Mechanikern danken, denn sie haben das Auto in kürzester Zeit wieder fit gemacht. Danach ging es für uns im Endeffekt nur noch darum, das Rennen zu Ende zu fahren und zu lernen. Aber ich glaube, man muss auch ehrlich gestehen, dass wir am Wochenende nicht die Pace hatten. Das gilt es jetzt zu analysieren, damit wir es in Long Beach besser machen können.“
Neil Verhagen (#1 BMW M4 GT3 EVO, Paul Miller Racing, 5. Platz GTD-PRO): „Unser Ziel war, das Momentum von unserem Daytona-Sieg mitzunehmen und so viele Punkte für die Endurance-Wertung zu sammeln wie möglich. Das hat mit den Plätzen eins und drei nach vier und acht Stunden gut geklappt. Am Ende hatten wir leider nicht mehr die nötige Pace, um gegen unsere Konkurrenz ums Podium zu kämpfen.“
Robby Foley (#96 BMW M4 GT3 EVO, Turner Motorsport, 5. Platz GTD): „Wir hatten einen Tag mit Höhen und Tiefen. Am Anfang war unser Auto schnell, aber im Verlauf des Rennens haben wir einige Schäden abbekommen. Am Ende hätten einige Strategieentscheidungen so oder so ausgehen können. Wir haben alles gegeben. Platz fünf bedeutet wieder viele Punkte. Die nehmen wir gerne mit und machen mit Long Beach weiter.“