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GT World Challenge Europe: Podium für die Titelverteidiger in Brands Hatch.
Sun May 03 23:42:31 CEST 2026 Pressemeldung
+++ Charles Weerts und Kelvin van der Linde holen mit dem #32 BMW M4 GT3 EVO des Teams WRT Platz drei im ersten Sprint-Rennen +++ Sieg und Podium für den #30 BMW M4 GT3 EVO des Teams im Silver Cup +++ Würdigungen des verstorbenen Alessandro Zanardi in Brands Hatch +++
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Brands Hatch. Mit den ersten beiden Rennen im britischen Brands Hatch hat nun auch die Sprint-Cup-Saison in der GT World Challenge Europe powered by AWS begonnen. Die beiden Titelverteidiger Charles Weerts (BEL) und Kelvin van der Linde (RSA) starteten mit einem Podium in die neue Saison: Sie wurden im #32 BMW M4 GT3 EVO des Teams WRT im ersten der beiden Rennen am Sonntag Dritte. Jubeln konnte das Team auch im Silver Cup – über einen Sieg und einen dritten Platz in der Klasse für Matisse Lismont (BEL) und Ignacio Montenegro (ARG) im #30 BMW M4 GT3 EVO.
Weerts und van der Linde, die in der vergangenen Saison den Titel sowohl in der Gesamtwertung als auch in der Sprint-Cup-Wertung der GT World Challenge Europe powered by AWS gewonnen hatten, zeigten nach schwierigen Qualifyings in beiden Rennen starke Aufholjagden. In Lauf eins am Sonntagvormittag führte sie diese bis auf Rang vier. Da nach Rennende mehrere Durchfahrtsstrafen aufgrund von Verstößen unter gelber Flagge ausgesprochen wurden, übernahmen sie noch Rang drei auf dem Podium. Im zweiten Rennen führte sie ihre Jagd nach vorn bis auf Platz sechs.
Mit einem starken Auftritt überzeugten auch Max Hesse (GER) und Valentino Rossi (ITA) im #46 BMW M4 GT3 EVO des Teams WRT. Mit den Plätzen acht (Rossi) und drei (Hesse) waren sie in beiden Qualifyings die jeweils schnellsten BMW Fahrer. Im ersten Rennen fuhren sie bis auf Platz fünf nach vorn, gehörten aber zu den nachträglich bestraften Crews. So stand Rang 16 zu Buche. In Lauf zwei verpassten Hesse und Rossi das Podium als Vierte nur knapp. Im dritten PRO-Cup-Fahrzeug des Teams WRT, dem #31 BMW M4 GT3 EVO ging Jordan Pepper (RSA) gemeinsam mit Amaury Cordeel (BEL) an den Start. Sie wurden im ersten Rennen starke Vierte, in Lauf zwei erreichten sie das Ziel auf Position sieben.
Im #30 BMW M4 GT3 EVO gewannen Lismont und Montenegro beide Qualifyings im Silver-Cup. Von der Poleposition aus kamen sie auch in beiden Rennen auf Position eins in der Klasse ins Ziel. Im ersten Lauf wurde daraus aufgrund einer nachträglichen Strafe Platz drei, im zweiten Rennen blieb es der Sieg. Ein fünfter BMW M4 GT3 EVO wurde in Brands Hatch von KPX Motorsport eingesetzt. Am Steuer der Startnummer 77 belegten Jop Rappange (NED) und David Pittard (GBR) die Positionen sechs und vier im Gold Cup.
Erinnerungen an Alessandro Zanardi.
Das Wochenende in Brands Hatch begann für BMW M Motorsport und die gesamte Racingfamilie mit der sehr traurigen Nachricht, dass Alessandro Zanardi (ITA) im Alter von 59 Jahren verstorben ist. Mit Ehrbekundungen wurde in Brands Hatch das Leben des langjährigen BMW Werksfahrers und Unternehmensbotschafters gewürdigt. Auf dieser Rennstrecke hatte er 2012 zwei seiner Paralympischen Goldmedaillen gewonnen. Zudem fuhr Zanardi mit dem BMW Z4 GT3 in der damaligen Blancpain GT Series, aus der die GT World Challenge Europe powered by AWS hervorgegangen ist.
Alle vier BMW M4 GT3 EVO des Teams WRT trugen den Schriftzug „Grazie, Alex. Our Hero – R.I.P.“. Auf dem Grid des ersten Rennens wurde eine Schweigeminute abgehalten, und ein Video mit Zanardi in Brands Hatch erinnerte an den großartigen Menschen und Sportler.
Stimmen nach den Rennen in Brands Hatch:
Charles Weerts (#32 BMW M4 GT3 EVO, Team WRT, Rennen 1: 3. Platz, Rennen 2: 6. Platz): „Insgesamt war es ein ziemlich positives Rennwochenende, bei dem wir uns das Leben allerdings deutlich schwerer gemacht haben – durch das ziemlich schwierige Qualifying gestern, bei dem wir noch verstehen müssen, warum es so lief. Sowohl Kelvin als auch ich hatten etwas mehr Probleme, als wir erwartet hatten. Und natürlich ist es in Brands Hatch extrem schwierig, wenn man außerhalb der Top-10 startet. Unabhängig davon hatten wir ein wirklich starkes erstes Rennen – mit einem guten Start, einigen guten Überholmanövern auf der Strecke, einem großartigen Boxenstopp und dann einem starken Finish von Kelvin. Das Podium war eine tolle Belohnung und eine gute Wende. Leider haben wir im zweiten Rennen beim Boxenstopp etwas Zeit verloren, sonst wäre ein besseres Ergebnis möglich gewesen. Aber insgesamt lag alles am schwierigen Qualifying, das wir hatten. Darauf werden wir uns konzentrieren und sehen, was wir in Zukunft verbessern können.“
Max Hesse (#46 BMW M4 GT3 EVO, Team WRT, Rennen 1: 16. Platz, Rennen 2: 4. Platz): „Insgesamt war es wieder ein starkes Wochenende. Ich denke, dass wir seit Paul Ricard immer eine sehr gute Pace hatten, was sehr vielversprechend ist. Ein bisschen schade ist die Strafe in Rennen eins. Denn ich denke, mit zweimal Platz vier wäre es ein großartiges Wochenende gewesen. Gerade weil wir nicht das schnellste Auto hatten, die Jungs aber alles perfekt umgesetzt haben. Insgesamt bin ich zufrieden. Auch Vale hat einen super Job gemacht, sodass wir zumindest aus Rennen zwei gute Punkte mitnehmen.“
Jordan Pepper (#31 BMW M4 GT3 EVO, Team WRT, Rennen 1: 4. Platz, Rennen 2: 7. Platz): „Nach schwierigen Qualifyings haben wir in den Rennen echte Widerstandsfähigkeit gezeigt. Wir sind stark gefahren, und die Crew hat einen unglaublichen Job gemacht – wie wir wissen, führt das Team WRT wie immer die Boxenstopp-Challenge an. Dazu kamen einige unterhaltsame Kämpfe auf der Strecke. Brands Hatch ist nicht unbedingt für Überholmanöver bekannt, aber wir hatten drei oder vier davon. Rennen eins hat richtig Spaß gemacht, und am Ende mit Platz vier knapp neben dem Podium ins Ziel zu kommen, war für uns ein außergewöhnliches Ergebnis. Insgesamt sind wir aber sehr glücklich und stolz auf alle. Besonders auch, weil ich das Auto mit Amaury teile, der noch sehr neu im GT-Rennsport ist – das darf man nicht vergessen. Er ist immer noch ein Silver-Fahrer und tritt in der Pro-Kategorie an. Alle haben einen großartigen Job gemacht, alle Autos waren das ganze Wochenende über sehr konkurrenzfähig. Es war ein sehr starker Auftritt für BMW M Motorsport, für das Team WRT und für uns alle.“