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Solider Jahresauftakt der BMW Group: Konzernumsatzrendite auf dem Niveau von 2025
Wed May 06 07:30:00 CEST 2026 Pressemeldung
+++ Konzern-Umsatzrendite vor Steuern mit 7,6 % auf Niveau des Gesamtjahres 2025 +++ EBIT-Marge Automobile von 5,0 % im Guidancekorridor für das Gesamtjahr +++ Kosten, Investitionen und FuE-Leistungen plangemäß weiter gesenkt +++ Prognose für Gesamtjahr 2026 bestätigt +++ Positive Entwicklung des Free Cashflow im Segment Automobile +++ Zipse: „Konsistente Strategie der Technologieoffenheit, operative Leistungsstärke und hohe Flexibilität zahlen sich aus“ +++
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München. Zum Marktstart ihrer Neuen Klasse fährt die BMW Group mit soliden finanziellen Kennzahlen vor: Im ersten Quartal weist der Münchner Premiumautomobilhersteller ein Konzernergebnis vor Steuern (EBT) von 2.348 Mio. € aus, das über dem Niveau der beiden Vorquartale (Q3/Q4 2025) liegt. Mit 7,6 % erreicht die Konzern-Umsatzrendite vor Steuern das Niveau des Gesamtjahres 2025 (7,7 %). Der Free Cashflow des Automobilsegments übersteigt mit 777 Mio. € das Vorjahresquartal deutlich (+88,1 %).
Damit knüpft die BMW Group im Auftaktquartal an ihre Performance im vergangenen Jahr an. Das attraktive Produktportfolio, der technologieoffene Ansatz und die resiliente Aufstellung in den großen Weltregionen halten das Unternehmen auf Erfolgskurs.
„Unser Ergebnis im 1. Quartal beweist erneut: Strategische Konsistenz, operative Leistungsstärke und hohe Flexibilität zahlen sich aus. Wir sind richtig aufgestellt, um auch unter herausfordernden Bedingungen nachhaltig erfolgreich zu sein“, sagte Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG.
Auftragseingänge in Europa auf Rekordniveau
In der Vertriebsregion Europa erzielte die Marke BMW die höchsten jemals in einem Quartal erreichten Auftragseingänge. Von Januar bis März erhöhten sich die Bestelleingänge in Europa für vollelektrische Automobile um mehr als 60 % im Vergleich zum Vorjahr. Allein der BMW iX3* verzeichnete seit seiner Design Premiere im September bis Ende März bereits mehr als 50.000 Auftragseingänge.
„Nie zuvor haben wir in Europa so viele Auftragseingänge erzielt wie in den ersten drei Monaten des Jahres. Der Schlüssel zum Erfolg ist unser breites Produktangebot: Mit unseren starken Marken bedienen wir die entscheidenden Segmente und bieten unseren Kunden die volle Auswahl an allen Antriebsvarianten“, sagte Zipse. „Die erfolgreiche Einführung des BMW iX3 und die herausragenden Rückmeldungen zum BMW i3 bestätigen uns darin, dass wir mit der Neuen Klasse die richtigen Entscheidungen getroffen haben. Jedes zukünftige BMW Modell erhält die neuen Technologiecluster und die neue Designsprache – unabhängig von der Antriebsform. So heben wir unser Produktportfolio auf ein ganz neues Niveau.“
Im ersten Quartal hat die BMW Group weltweit 565.780
Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Dies entspricht einem
leichten Rückgang von -3,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die
Marke BMW lieferte im ersten Quartal insgesamt
496.006 Fahrzeuge an Kunden weltweit aus (-4,6 %).
Jeder zehnte ausgelieferte BMW war ein BMW M Modell.
MINI weiter auf Wachstumskurs
Die Marke MINI steigerte das fünfte Quartal in Folge
ihren weltweiten Absatz und lieferte 68.503 Fahrzeuge
aus, ein Zuwachs von +6,0 %. Dabei erzielte die Marke MINI
einen BEV-Anteil von 35,1 % der
Gesamtauslieferungen.
Die
Marke Rolls-Royce lieferte im ersten Quartal
1.271 Fahrzeuge an Kunden aus (-8,0 %). BMW
Motorrad übergab im gleichen Zeitraum 42.735
Motorräder und Scooter an Kunden (-4,2 %).
BEV-Nachfrage in Europa wächst
In der größten Vertriebsregion, Europa, stiegen die Automobilauslieferungen der BMW Group um 3,1 % über alle Antriebsarten hinweg. Der Anteil der batterieelektrischen Fahrzeuge am Gesamtabsatz betrug in Europa 25,3 % (global: 15,5 %). Insgesamt ist die BMW Group zuversichtlich, die CO₂‑Ziele in der EU (27 +2) auch für 2026 zu erreichen.
In der Vertriebsregion Amerikas, die sich mit -4,0 % leicht rückläufig entwickelte, kompensierten erhöhte Auslieferungen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren überwiegend die Rückgänge bei den Auslieferungen vollelektrischer BMW-Automobile.
In China mit einer stark rückläufigen Marktentwicklung (-17,5 %) gingen die Auslieferungen der BMW Group im Berichtszeitraum in vergleichbar geringerem Maße zurück (-10,0 %).
Währungseffekte belasten Umsatzerlöse
Konzern-Umsatzerlöse von 31.007 Mio. € (2025: 33.758 Mio. €; -8,1 %; währungsbereinigt: -4,3 %) machen den anhaltend intensiven Wettbewerb im Automobilgeschäft, insbesondere in China, und das leicht gesunkene Absatzvolumen sichtbar. Des Weiteren wirkten negative Währungseffekte, im Wesentlichen aus dem US-Dollar und dem chinesischen Renminbi.
Diszipliniertes Kostenmanagement zeigt weiter Erfolg
Die BMW Group hat auch im ersten Quartal erfolgreich ihre Kosten nominal gesenkt, um den externen Herausforderungen zu begegnen: Niedrigere Umsatzkosten (-6,4 %) sowie rückläufige Vertriebs- und Verwaltungskosten (-5,1 %) im Konzern belegen dies. Wie geplant reduzierte das Unternehmen nach dem Peak im Jahr 2024 die Forschungs- und Entwicklungsleistungen weiter, auf 1.755 Mio. € (Q1/2025: 1.984 Mio. €;-11,5 %). Die Forschungs- und Entwicklungsquote (HGB) ging zurück auf 5,7 % (Q1/2025: 5,9 %). Wie geplant waren auch die Investitionen im ersten Quartal mit 1.723 Mio. € rückläufig (Q1/2025: 2.819 Mio. €; -38,9 %). Die Investitionsquote betrug 2,0 % (Q1/2025: 3,6 %).
„Flexibilität und Umsetzungsgeschwindigkeit zählen zu den Stärken der BMW Group. Die Neue Klasse, die stringente, grundlegende Erneuerung unseres gesamten Fahrzeugportfolios innerhalb kürzester Zeit, ist der beste Beweis dafür. Die kommenden Fahrzeuginnovationen stärken unsere Position im Wettbewerb und unsere Ertragskraft“, sagte Finanzvorstand Walter Mertl. „Im wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld blicken wir stets auf die Kosten. Wir setzen an diversen Stellhebeln im Unternehmen an, und unser Kostenmanagement zielt auf nachhaltige Wirkung.“
Aktienrückkauf im Plan
Die Hauptversammlung im Mai 2025 hat den Vorstand ermächtigt, bis zu 10 % des Grundkapitals der BMW AG in den nächsten fünf Jahren zurückzukaufen. Auf Grundlage dieser neuen Ermächtigung genehmigte der Vorstand ein drittes Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 2 Milliarden Euro, das spätestens zum 30. April 2027 abgeschlossen sein soll. Bis Dezember 2025 wurde die erste Tranche an Aktien mit einem Wert von 750 Millionen Euro zurückgekauft.
Die zweite Tranche an Aktien in Höhe von insgesamt 625 Mio. Euro soll bis zum 31. August 2026 erworben werden. Zum 31. März 2026 hielt die BMW AG Aktien mit einem Betrag von nominal 12.225.269 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anteil von 1,99 % des Grundkapitals zum 31. März 2026.
Konzern EBT trotz Zoll-Belastungen erneut deutlich über 2 Mrd. €
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Konzern betrug nach drei Monaten 2.348 Mio. € (Q1/2025: 3.113 Mio. €; -24,6 %). Damit erzielte das Unternehmen in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld erneut über 2 Mrd. € Ergebnisbeitrag. Die EBT-Marge im Zeitraum lag bei 7,6 % (Q1/2025: 9,2 %). Der Konzernüberschuss betrug 1.672 Mio. € (Q1/2025: 2.173 Mio. €; -23,1%).
EBIT-Marge im prognostizierten Jahreskorridor von 4-6
%
Bei einem EBIT von 1.345 Mio.
€ (Q1/2025: 2.024 Mio. €; -33,5 %) erzielte das
Automobilsegment eine EBIT-Marge von 5,0 % (Q1/2025:
6,9 %; -1,9 %-Pkte.), in der Mitte des prognostizierten
Jahreskorridors von 4–6 %. Zölle belasteten das Quartal im Umfang von
1,25 Prozentpunkten der EBIT-Marge und damit deutlich stärker als noch
das Vorjahresquartal, in dem allein EU-Importzölle auf
batterieelektrische Fahrzeuge aus China anfielen.
In der
EBIT-Marge sind auch die Abschreibungen auf die
BBA-Vermögenswerte aus der Kaufpreisallokation im Umfang von
1,2 Prozentpunkten enthalten.
Die herausfordernde Wettbewerbssituation in den größeren Automobilmärkten und insbesondere in China wirkten sich auf Preissetzung und Absatzvolumina aus und belasteten das EBIT. Des Weiteren dämpften wie erwartet Währungs- und Rohstoffpreiseffekte die Ergebnisentwicklung des ersten Quartals.
Der Free Cashflow des Segments Automobile stieg in den ersten drei Monaten deutlich auf 777 Mio. € (Q1/2025: 413 Mio. €). Die im Vorjahresvergleich deutlich reduzierte Investitionstätigkeit wirkte sich positiv auf den Free Cashflow aus. Hingegen belastete vor allem der saisonal bedingte, im Quartalsvergleich höhere Aufbau von Vorratsbeständen das Working Capital. Im Gesamtjahr wird ein Free Cashflow des Segments von >4,5 Milliarden € erwartet.
Financial Services: Leichtes Wachstum bei Neuverträgen mit Endkunden
Das Segment Finanzdienstleistungen konnte in den
ersten drei Monaten
420.212
Neuverträge mit Endkunden abschließen. Der Zuwachs
von 4,3 % gegenüber dem Vorjahresquartal ist vorwiegend auf das
veränderte Wettbewerbsumfeld im chinesischen Markt seit Mitte 2025
zurückzuführen. Die Penetrationsrate**, der Anteil an
BMW Group Neufahrzeugen, die durch das Segment Finanzdienstleistungen
verleast oder finanziert wurden, erhöhte sich im Berichtszeitraum
auf 51,6 % (Q1/2025: 43,0 %; +8,6 %).
Das Ergebnis vor Steuern (PBT) des Segments betrug nach drei Monaten 381 Mio. € (Q1/2025: 650 Mio. €; -41,4 %). Den Rückgang verursachte eine Erhöhung der bestehenden Risikovorsorge für branchenübergreifende Entschädigungsprogramme für Autofinanzierungskunden im Vereinigten Königreich.
Zudem führte die Vermarktung aus Leasingrückläufern zu geringeren Erlösen.
Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt
Die BMW Group bestätigt nach drei Monaten ihre Gesamtjahresprognose – in einem stärker eingetrübten Umfeld. In den vergangenen Wochen sind sowohl die Prognosewerte für die weltwirtschafte Entwicklung als auch diejenige für die Automobilmärkte gesunken: Für den weltweiten Automobilabsatz wird nunmehr ein leichter Rückgang prognostiziert.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die BMW Group weiterhin eine erhöhte Volatilität im Zusammenhang mit Zöllen. Die BMW Group rechnet mit einer Belastung aus den erhöhten Zöllen von rund 1,25 Prozentpunkten der EBIT-Marge im Segment Automobile anstelle von rund 1,5 Prozentpunkten im Geschäftsjahr 2025.
Die geopolitische Lage im Nahen Osten ist durch den anhaltenden Konflikt in der Region aktuell von hoher Unsicherheit geprägt. Die Prognose unterstellt, dass es sich um einen nicht länger anhaltenden Konflikt handelt.
Die BMW Group geht für Europa und USA wie bisher insgesamt von Wachstumspotentialen aus. In China strebt das Unternehmen eine Balance zwischen Absatzvolumen, Transaktionspreisen und Händlerprofitabilität an.
Weltweit rechnet das Unternehmen mit Auslieferungen auf Vorjahresniveau und einem Absatzanteil vollelektrischer Fahrzeuge auf Vorjahresniveau.
Die BMW Group setzt ihr diszipliniertes Kostenmanagement fort. Sie reduziert im Geschäftsjahr 2026 die Investitionen, die Herstellungskosten, die Forschungs- und Entwicklungsleistungen sowie die Vertriebs- und Verwaltungskosten weiter. Im Vergleich zum Vorjahr erwartet das Unternehmen wie erwähnt niedrigere Zusatzbelastungen aus Zöllen. Demgegenüber stehen steigende Abschreibungen aufgrund der Investitionen und Aktivierung von Entwicklungskosten in den vergangenen Jahren. Daneben wirken auch negative Effekte aus Währungen und Rohstoffen, aus Preis- und Produktmaßnahmen zur Stabilisierung der Transaktionspreise in China, aus einer durch das Entwicklungsportfolio bedingt deutlich niedrigeren Aktivierungsquote, sowie aus insgesamt geringeren Erlösen im Zusammenhang mit dem Gebrauchtwagenmarkt ergebnisbelastend. Mit den genannten Kostensenkungen wird die BMW Group diese höheren Belastungen teilweise kompensieren.
Zu den Prognosewerten:
Im Segment Automobile wird von einer EBIT-Marge im Korridor von 4 – 6 % ausgegangen. Der Return on Capital Employed (RoCE) wird in einem Korridor von 6 – 10 % liegen.
Für den Return on Equity (RoE) im Segment Finanzdienstleistungen wird ein Wert im Korridor von 13–16 % prognostiziert.
Im Segment Motorräder werden Auslieferungen auf Vorjahresniveau und eine EBIT-Marge im Korridor von 4,0–6,0 % sowie ein RoCE im Korridor von 10–14 % erwartet.
Das Konzernergebnis vor Steuern wird angesichts der prognostizierten Entwicklungen 2026 moderat sinken.
Der tatsächliche Geschäftsverlauf der BMW Group kann gegenüber diesen Erwartungen abweichen, beispielsweise wegen veränderter politischer und makroökonomischer Rahmenbedingungen.
Die BMW Group im Überblick: Im Q1/26 |
| Q1 2026 | Q1 2025 | Veränderung in % |
Fahrzeug-Auslieferungen |
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Automobile1 | Einheiten | 565.780 | 586.117 | -3,5 |
Davon: BMW | Einheiten | 496.006 | 520.121 | -4,6 |
MINI | Einheiten | 68.503 | 64.615 | 6,0 |
Rolls-Royce | Einheiten | 1.271 | 1.381 | -8,0 |
Motorräder | Einheiten | 42.735 | 44.609 | -4,2 |
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Mitarbeiter (Stand 31.12.2025) |
| 154.540 |
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EBIT-Marge Segment Automobile | Prozent | 5,0 | 6,9 | -1,9 %-Pkte. |
EBIT-Marge Segment Motorräder | Prozent | 11,4 | 9,4 | +2,0 %-Pkte. |
EBT-Marge BMW Group2 | Prozent | 7,6 | 9,2 | -1,6 %-Pkte. |
Free Cash Flow des Segments Automobile | Mio. € | 777 | 413 | 88,1 |
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Umsatz | Mio. € | 31.007 | 33.758 | -8,1 |
Davon: Automobile | Mio. € | 27.159 | 29.211 | -7,0 |
Motorräder | Mio. € | 779 | 806 | -3,3 |
Finanzdienstleistungen | Mio. € | 9.837 | 10.126 | -2,9 |
Sonstige Gesellschaften | Mio. € | 3 | 3 | 0,0 |
Konsolidierungen | Mio. € | -6.771 | -6.388 | 6,0 |
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Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) | Mio. € | 2.004 | 3.142 | -36,2 |
Davon: Automobile | Mio. € | 1.345 | 2.024 | -33,5 |
Motorräder | Mio. € | 89 | 76 | 17,1 |
Finanzdienstleistungen | Mio. € | 353 | 652 | -45,9 |
Sonstige Gesellschaften | Mio. € | 2 | -6 | - |
Konsolidierungen | Mio. € | 214 | 396 | -46,0 |
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Ergebnis vor Steuern (EBT) | Mio. € | 2.348 | 3.113 | -24,6 |
Davon: Automobile | Mio. € | 1.266 | 1.904 | -33,5 |
Motorräder | Mio. € | 88 | 75 | 17,3 |
Finanzdienstleistungen | Mio. € | 381 | 650 | -41,4 |
Sonstige Gesellschaften | Mio. € | 543 | 295 | 84.1 |
Konsolidierungen | Mio. € | 70 | 189 | -63,0 |
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Steuern auf Konzernergebnis | Mio. € | -676 | -940 | 28,1 |
Überschuss | Mio. € | 1.672 | 2.173 | -23,1 |
Ergebnis je Stammaktie/ je Vorzugsaktie | € | 2,68/2,68 | 3,38/3,38 | -20,7 |
1Auslieferungen einschließlich Joint Venture BMW Brilliance Automotive Ltd., Shenyang | ||||
2Verhältnis des Konzernergebnisses vor Steuern zu den Konzernumsatzerlösen | ||||
3Stamm-/Vorzugsaktien. Bei der Berechnung des Ergebnisses je Vorzugsaktie wird der Vorabgewinn (Mehrdividende) von 0,02 je Vorzugsaktie anteilig auf die Quartale des entsprechenden Geschäftsjahres verteilt. | ||||
**Ab dem Geschäftsjahr 2026 werden in der Penetrationsrate auch Finanzierungs- und Leasingverträge mit jungen gebrauchten Fahrzeugen berichtet, die im Berichtsjahr erstmals an Endkunden vertrieben werden.
GLOSSAR – Erläuterung der Kennzahlen
Auslieferungen
Ein Neu- oder Gebrauchtfahrzeug wird als Auslieferung erfasst,
wenn das Fahrzeug an einen Endkunden (zu denen auch Leasingnehmer im
Rahmen von Leasingverträgen mit BMW Financial Services gehören)
übergeben wird. In den USA und Kanada zählen zu den Endkunden auch (1)
Händler, wenn sie ein Fahrzeug als Werkstattersatzfahrzeug oder
Vorführfahrzeug klassifizieren, und (2) Händler und andere Dritte,
wenn sie ein Fahrzeug bei einer Auktion oder direkt von der BMW Group
erwerben. Auslieferungen können durch die BMW AG, eine ihrer
internationalen Tochtergesellschaften, eine BMW Group Niederlassung
oder einen unabhängigen Händler erfolgen. Die überwiegende Mehrzahl
der Auslieferungen und damit die Meldung einer Auslieferung an die BMW
Group erfolgt durch unabhängige Händler. Auslieferungen von Fahrzeugen
während eines Berichtszeitraumes stehen nicht in direktem Zusammenhang
mit der Umsatzlegung der BMW Group im entsprechenden Berichtszeitraum.
Ausschüttungsquote
Die Ausschüttungsquote ist vorläufig. Zwar schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine feste Dividende pro Aktie vor, jedoch wird sich die Zahl der dividendenberechtigten Aktien aufgrund des laufenden Aktienrückkaufprogramms bis zur Hauptversammlung voraussichtlich noch verringern. Entsprechend wird sich auch der Gesamtbetrag zur Ausschüttung an die Aktionäre bis zum 13. Mai voraussichtlich noch verändern.
EBIT
Ergebnis vor Finanzergebnis. Es setzt sich zusammen aus den Umsatzerlösen abzüglich der Umsatzkosten, Vertriebs- und Verwaltungskosten und des Saldos aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen.
EBIT-Marge
Ergebnis vor Finanzergebnis bezogen auf die Umsatzerlöse.
EBT
EBIT zuzüglich Finanzergebnis.
ICE
Internal Combustion Engine – Abkürzung für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor
PHEV
Plug-in-hybrid electric vehicle – Hybridfahrzeug mit Benzinmotor und elektrischem Antrieb.
Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:
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Dr. Britta Ullrich, Kommunikation Finanzen
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E-Mail: britta.ullrich@bmwgroup.com
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E-Mail: Sebastian.KE.Kessler@bmwgroup.com
Max-Morten Borgmann, Leiter Kommunikation Konzern, Finanzen, Vertrieb
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Internet: www.press.bmwgroup.com/deutschland
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Die BMW Group
Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanzdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst über 30 Produktionsstandorte weltweit; das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.
Im Jahr 2025 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von 2,46 Mio. Automobilen und über 202.500 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2025 belief sich auf 10,2 Mrd. €, der Umsatz auf 133,5 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2025 beschäftigte das Unternehmen weltweit 154.540Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie der BMW Group, von der Lieferkette über die Produktion bis zum Ende der Nutzungsphase aller Produkte.
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CO2-Emissionen & Verbrauch.
BMW iX3 50 xDrive: Energieverbrauch kombiniert: 17,9–15,1 kWh/100 km (WLTP); CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km (WLTP); CO₂-Klasse(n): A; Elektrische Reichweite: 678–805 km (WLTP)