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GT World Challenge Europe: Chaotisches Rennen in Monza.
Mon Jun 01 08:29:00 CEST 2026 Pressemeldung
+++ Zahlreiche Unfälle und Gelbphasen dominieren den zweiten Endurance-Cup-Saisonlauf im „Temple of Speed“ +++ Team WRT verliert Siegchancen nach einer Full-Course-Yellow-Phase kurz vor Rennende +++ #998 BMW M4 GT3 EVO von ROWE Racing fährt zweites Saisonpodium im Gold Cup ein +++ Oman Racing by Century Motorsport feiert Podium in der Bronze-Kategorie +++
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Laura Claesgens
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Monza. Die BMW M Werksfahrer haben auf dem Autodromo Nazionale Monza (ITA) einen unglücklichen zweiten Endurance-Cup-Saisonlauf in der GT World Challenge Europe powered by AWS erlebt. In einem von vielen Gelbphasen und Unfällen bestimmten Rennen fuhr die Nummer 98 von ROWE Racing mit Augusto Farfus (BRA), Raffaele Marciello (SUI) und Jake Dennis (GBR) als bester BMW M4 GT3 EVO auf Rang fünf. Kelvin van der Linde, Jordan Pepper (beide RSA) und Charles Weerts (BEL) lagen nach starken Strategieentscheidungen ihres Teams WRT lange auf Siegkurs, mussten sich kurz vor Rennende aber wegen einer Full-Course-Yellow-Phase zum falschen Zeitpunkt aus dem Kampf ums Podest verabschieden.
Auch ihre Teamkollegen um Lokalmatador Valentino Rossi (ITA) erlebten ein bitteres Rennen. In einer chaotischen Startphase, in der mehrere der Favoriten bei einem Massencrash ausschieden, kam der Italiener zunächst einige Plätze nach vorn. Kurze Zeit später musste er seinen #46 BMW M4 GT3 EVO aber mit einem Kupplungsschaden abstellen. Der #998 BMW M4 GT3 EVO vom Team ROWE Racing fuhr zunächst als Vierter im Gold Cup über die Ziellinie, profitierte dann aber von einer nachträglichen Strafe gegen einen Konkurrenten. Damit feierten Jens Klingmann, Tim Tramnitz (beide GER) und Ugo de Wilde (BEL) wie beim Saisonauftakt in Le Castellet (FRA) als Dritte ein Klassenpodium.
Grund zur Freude hatte im „Temple of Speed“ auch Oman Racing by Century Motorsport: Ahmad Al Harthy (OMA), Javier Sagrera (ESP) und Calan Williams (AUS) fuhren mit dem #42 BMW M4 GT3 EVO in der Bronze-Kategorie als Dritte auf das Klassenpodium.
Das Rennen endete mit einem unglücklichen Unfall: Beim Restart nach der Safety-Car-Phase kurz vor Ablauf der drei Stunden verbremste sich van der Linde in der Anfahrt auf Kurve eins, fuhr auf den vor ihm fahrenden Porsche auf, der daraufhin ins Schleudern geriet und weitere Fahrzeuge traf. Zwei der involvierten Fahrer mussten daraufhin im Medical Center untersucht werden. Die Rennleitung sprach nach dem Rennen eine Strafe gegen van der Linde und den #32 BMW M4 GT3 EVO aus, der daraufhin seinen siebten Platz verlor.
Stimmen nach dem Rennen.
Kelvin van der Linde (#32 BMW M4 GT3 EVO, Team WRT):
„Ich möchte mich bei allen Fahrern entschuldigen, die in den Unfall
involviert wurden. Es war eine sehr unglückliche Situation. Ich habe
den Bremspunkt in Kurve eins falsch eingeschätzt und versucht, einen
Unfall zu vermeiden. Leider hatte ich ein anderes Auto auf meiner
linken Seite und habe den Porsche getroffen, der dann ins Schleudern
geraten ist. Das Ergebnis ist schlimm und etwas, das niemand sehen
möchte. Es tut mir leid, was passiert ist, und ich bin froh, dass ich
beide Fahrer nach dem Rennen im Medical Center sehen konnte und sie in
Ordnung waren.“
Raffaele Marciello (#98 BMW M4 GT3 EVO, ROWE Racing, 5. Platz): „Es war ein verrücktes Rennen mit viel zu vielen Unfällen. Wenn man unser Pech heute bedenkt, haben wir am Ende mit Platz fünf ein gutes Ergebnis eingefahren. Auch wenn es nicht wirklich entscheidend ist, stehen wir im Vergleich mit den anderen Pro-Fahrzeugen nicht schlecht da.“
Ugo de Wilde (#998 BMW M4 GT3 EVO, ROWE Racing, 3. Platz Gold Cup): „Wenn man beachtet, dass wir von Startplatz 46 ins Rennen gegangen sind, ist uns eine gute Aufholjagd gelungen. Es war ein Rennen mit sehr vielen Unfällen, vielen Strategieentscheidungen, und man brauchte natürlich ein bisschen Glück. Unter dem Strich haben wir wichtige Zähler für die Meisterschaft im Gold Cup eingefahren. Wir haben als Team stark zusammengearbeitet und werden unsere Lehren ziehen, um so gut vorbereitet wie möglich nach Spa zu fahren.“