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IMSA: BMW M Team WRT verpasst weiteres Podium knapp – Platz zwei für Paul Miller Racing.
Mon Jun 29 02:43:44 CEST 2026 Pressemeldung
+++ Nach vier Rennen in Folge reißt die Podiumsserie des BMW M Teams WRT: Platz vier in Watkins Glen für den #24 BMW M Hybrid V8 +++ Sheldon van der Linde und Dries Vanthoor müssen sich im Kampf um Platz drei erst kurz vor Schluss geschlagen geben +++ Connor De Phillippi und Neil Verhagen fahren im BMW M4 GT3 EVO von Paul Miller Racing als Zweite aufs GTD-PRO-Podium +++
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Watkins Glen. Laguna Seca, Detroit (beide USA), Spa-Francorchamps (BEL) und Le Mans (FRA): Viermal in Folge schaffte es das BMW M Team WRT mit dem BMW M Hybrid V8 aufs Podium, nun ist die Erfolgsserie beim 6-Stunden-Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie) in Watkins Glen (USA) gerissen. Sheldon van der Linde (RSA) und Dries Vanthoor (BEL) kämpften im #24 BMW M Hybrid V8 bis kurz vor dem Ziel um Platz drei, mussten sich letztlich aber mit Rang vier begnügen. Dagegen durften Connor De Phillippi und Neil Verhagen (beide USA) nach ihrem zweiten Platz in der GTD-PRO-Klasse mit dem #1 BMW M4 GT3 EVO von Paul Miller Racing auf dem Podium jubeln.
Das BMW M Team WRT erlebte nach den jüngsten Erfolgen diesmal ein schwieriges Wochenende. Bei beiden Fahrzeugen gelang es nicht, das optimale Set-up für die anspruchsvolle Strecke in Watkins Glen zu finden. Die Nummer 24 schaffte es dennoch, im Qualifying auf Platz sechs zu fahren und sich im Rennen sogar in die Top-3 zu verbessern. Erst wenige Minuten vor dem Ende musste sich van der Linde im Duell um den dritten Platz geschlagen geben und überquerte als Vierter die Ziellinie. Philipp Eng (AUT) und Marco Wittmann (GER) hatten noch mehr mit der Balance zu kämpfen und wurden zudem durch einen Reifenschaden und eine Durchfahrtsstrafe zurückgeworfen. Sie wurden Neunte.
In der GTD-PRO-Klasse gab es Grund zu jubeln. Connor De Phillippi und Neil Verhagen fuhren als Dritte in ihrer Klasse los und kamen nach sechs Stunden als Zweite ins Ziel. Damit liegt das Duo von Paul Miller Racing in der IMSA-Gesamtwertung seiner Klasse an der Spitze. In der GTD-Klasse lag Turner Motorsport mit Robby Foley, Patrick Gallagher und Francis Selldorff (alle USA) zwischenzeitlich an der Spitze, fiel nach einem späten Tankstopp aber noch auf Rang sieben zurück.
Stimmen nach dem Rennen:
Andreas Roos (Leiter BMW M Motorsport): „Leider ist unsere Podiumsserie mit dem BMW M Hybrid V8 nach vier Rennen nun gerissen. Das ist schade, aber die Tatsache, dass wir über einen vierten Platz enttäuscht sind, sagt viel über den generell sehr positiven Trend unseres LMDh-Projekts aus. In Watkins Glen haben wir es nicht geschafft, das optimale Set-up für unsere beiden Fahrzeuge zu finden. Dennoch haben das Team und die Fahrer hart gekämpft. Vielen Dank an alle für ihren Einsatz! Schon in zwei Wochen haben wir beim FIA-WEC-Rennen in São Paulo die Chance, es wieder besser zu machen. Herzlichen Glückwunsch an Paul Miller Racing, Connor De Phillippi und Neil Verhagen zum verdienten Podium in der GTD-PRO-Klasse!“
Dries Vanthoor (#24 BMW M Hybrid V8, BMW M Team WRT, 4. Platz GTP): „Es ist schade, dass wir in den letzten zehn Minuten das Podium noch verloren haben. Man muss aber auch ehrlich sagen, dass ein Podestplatz heute ein Bonus gewesen wäre. Wir hatten im Rennen nicht die nötige Pace, um ganz an der Spitze mitkämpfen zu können. Hut ab vor Sheldon. Er ist ein großartiges Rennen gefahren. Vielen Dank auch an das Team, das keinerlei Fehler gemacht hat. Es war ein reibungsloses Rennen, aber unser Paket war hier einfach nicht schnell genug.“
Philipp Eng (#25 BMW M Hybrid V8, BMW M Team WRT, 9. Platz GTP): „Das ganze Wochenende war für uns nicht einfach. Wir haben große Probleme mit der Balance des Autos gehabt. Dennoch sind wir mit dem Ziel ins Rennen gegangen, ein gutes Resultat zu erzielen. Leider hatten wir dann den Reifenschaden und die Strafe. An so einem Tag kommt alles zusammen. Das Team hat dennoch toll gearbeitet, und wir haben gemeinsam alles versucht, um die Probleme zu verstehen. Es tut mir leid, dass das Schwesterauto kurz vor Schluss noch Platz drei verloren hat. Aber man kann nicht immer auf dem Podium stehen. Jetzt hat es so oft hintereinander geklappt, und ich bin sicher, dass wir schon bald wieder dort oben stehen werden.“
Connor De Phillippi (#1 BMW M4 GT3 EVO, Paul Miller Racing, 2. Platz GTD PRO): „Wir haben das Optimum aus diesem Tag herausgeholt. Die Strategie hat auf den Punkt gepasst, wir haben unseren Plan perfekt umgesetzt. Uns war klar, dass wir nicht das schnellste Auto hatten, aber wir wussten, dass wir mit einer klugen Taktik und Effizienz beim Spritverbrauch vorne dabeibleiben können. Am Ende ist das aufgegangen, und wir verlassen Watkins Glen mit der Führung in der Meisterschaft. Darüber bin ich sehr glücklich.“
Robby Foley (#96 BMW M4 GT3 EVO, Turner Motorsport, 7. Platz GTD): „Es sah für eine Weile ganz gut aus, aber wir waren auf einer anderen Strategie als unsere Konkurrenz und wussten, dass wir eine Gelbphase brauchen, um durchzukommen. Diese kam zwar, aber leider zu spät für uns. Wir hatten nicht die Pace, um ganz vorne mitfahren zu können, also haben wir etwas riskiert. Das ist leider nicht aufgegangen, aber wir haben trotzdem noch wichtige Punkte für die Meisterschaft geholt.“