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Digital tracken statt manuell scannen: RFID-Technologie automatisiert Ausfuhrkontrolle von Neufahrzeugen
Fri Jul 24 10:00:15 CEST 2026 Pressemeldung
+++ BMW Group Werk Regensburg führt digitales Tracking im Fahrzeugversand ein +++ kontaktlose Lkw-Schleuse nutzt in Neufahrzeugen RFID-Technologie +++ Ausfuhr von Fahrzeugen schneller, exakter und kostengünstiger +++
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Christian Duerrschmidt
BMW Group
Tel: +49-151-6060-5194
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Autor.
Christian Duerrschmidt
BMW Group
+++ BMW Group Werk Regensburg führt digitales Tracking im
Fahrzeugversand ein +++ kontaktlose Lkw-Schleuse nutzt in
Neufahrzeugen RFID-Technologie +++ Ausfuhr von Fahrzeugen schneller,
exakter und kostengünstiger +++
Regensburg. Mit der Entwicklung einer digitalen
Schleuse hat das BMW Group Werk Regensburg die Ausfuhrkontrolle der
täglich mehr als 1.400 produzierten Neufahrzeuge optimiert. Ein
automatischer Check-out während der Ausfahrt eines Lkw-Transporters
aus dem Werk ersetzt den bisherigen manuellen Prüfprozess. Bislang
scannte der Werkschutz die Ladepapiere mit Hilfe eines Barcodes und
der jedem Neufahrzeug zugeordneten Identifikationsnummer. Künftig
fährt der beladene Lkw durch eine unsichtbare Schleuse am
Werksausgang: Dabei erfasst das Gate per Funk automatisch die
elektronisch gespeicherten Identifikationsdaten der Neuwagen und
gleicht diese mit dem Kennzeichen des Lkw sowie den Ladepapieren ab.
Ist alles korrekt, öffnet sich die Schranke. Die Ausgangsbuchung am
Werkstor erfolgt damit wesentlich schneller, exakter und
kostengünstiger als bisher.
Mehr Effizienz, weniger Wartezeiten
„Die komplett inhouse entwickelte automatisierte
Ausgangsbuchung und -kontrolle bringt einige Vorteile“, erläutert
Murat Parlak, Leiter des Fahrzeugversands im BMW Group Werk
Regensburg. „Durch die schnellere Abwicklung am Werkstor wird der
Verkehr entlastet. Außerdem stellen wir eine 100-Prozent-Kontrolle
sicher – alle Fahrzeuge werden digital erfasst.“
Dabei greift die digitale Schleuse zur Identifikation der
Fahrzeuge auf Transponder, sogenannte RFID-Tags, zurück. Diese
enthalten produktions- und sicherheitsrelevante Fahrzeugparameter,
sind im digitalen BMW Group Produktionssystem erfasst – und erlauben
damit eine eindeutige Authentifizierung jedes einzelnen Fahrzeugs.
„Die Daten sind verschlüsselt und können nur mit einem bei der BMW
Group verwendeten IT-System ausgelesen werden“, betont Projektleiter
Wolfgang Eibl. Sie lassen keine Rückschlüsse auf Fahrer- oder
Nutzungsdaten zu.
Der neue Ausfuhrprozess ist Teil eines umfassenden
Digitalisierungsprojekts im Fahrzeugversand des BMW Group Werks
Regensburg, in dessen Zuge 2025 ein neues Versandterminal eingeführt
wurde. Dabei handelt es sich um eine Art Self-Service-Automat, an dem
Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer selbstständig ihre Ladedokumente abholen
können unabhängig von Bürozeiten, rund um die Uhr. Das Versandterminal
ist in 20 Sprachen bedienbar, was auch die Kommunikation mit den
Beschäftigten in der Transportlogistik erleichtert.
Die Technologie mit RFID-Scan lässt sich auch auf andere Bereiche
übertragen. Projektleiter Eibl: „Denkbar ist, dass wir auch externe
Flächen wie zum Beispiel Häfen oder Bahnhöfe damit ausstatten, um auch
dort das Fahrzeughandling zu automatisieren.“
Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:
Christian Dürrschmidt
Kommunikation Regensburg
Mobil:
+49 151 6060 5194
E-Mail: Christian.Duerrschmidt@bmw.de
Saskia Graser
Leitung Kommunikation Regensburg und
Wackersdorf
Mobil: +49 151 6060 2014
E-Mail: Saskia.Graser@bmw.de
Internet: www.press.bmwgroup.com
E-mail: presse@bmw.de
Die BMW Group Werke Regensburg und Wackersdorf
Das BMW Group Werk Regensburg besteht seit
mittlerweile über vier Jahrzehnten. Nach dem Aufbau der
Produktionshallen ab 1984 startete die Serienfertigung im Herbst 1986
mit der BMW 3er Reihe (E30). Im Ansiedlungsvertrag mit der Stadt
Regensburg verpflichtete sich BMW damals, täglich 400 Fahrzeuge zu
produzieren und 3.500 Arbeitsplätze zu schaffen.
Heute zählt das Werk Regensburg zu mehr als 30
Produktionsstandorten der BMW Group weltweit. Täglich verlassen über
1.400 Fahrzeuge der Modelle BMW X1 und BMW X2 das Montageband – und
finden ihren Weg zu Kunden rund um den Globus. Dabei werden
verschiedene Antriebsarten flexibel auf einer einzigen
Produktionslinie gefertigt, vom Verbrennungsmotor über
Plug-in-Hybrid-Modelle bis hin zu vollelektrischen Fahrzeugen.
Im Rahmen der BMW iFACTORY setzt die BMW Group auch am Standort
Regensburg Maßstäbe in den Bereichen Digitalisierung, Zirkularität und
Wettbewerbsfähigkeit. Jüngste Auszeichnungen bestätigen dies. So wurde
das Werk 2025 zur „FABRIK DES JAHRES“ in der Kategorie „Hervorragende
Serienfertigung“ gekürt. Zudem erzielte der BMW X1 aus Regensburg
erneut den Klassensieg bei der Wahl der „Best Cars 2025“. Bereits
heute ist virtuell erlebbar, wie die Fabrik in den nächsten Jahren
aussehen wird. In der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts wird in
Regensburg die Produktion der „Neuen Klasse“ starten – der nächsten
Modellgeneration von BMW.
Der Standort Wackersdorf liegt etwa 50 Kilometer nördlich von
Regensburg. Auf dem Gelände, das in den 1980er Jahren für eine
Wiederaufarbeitungsanlage vorgesehen war, sind die BMW Group sowie
Partnerfirmen ansässig. Im BMW Group Werk Wackersdorf
sind die Cockpitfertigung, die Teileversorgung für Überseewerke und
das Türen- und Klappenzentrum für Rolls-Royce angesiedelt. Darüber
hinaus leistet der Standort mit seinem Batterietestzentrum einen
wichtigen Beitrag zur Elektromobilität. Am Standort entsteht derzeit
außerdem ein technologisch hochmodernes Competence Center Circularity,
das die Entwicklung von Know-How im Bereich der Demontage und
Wiederverwertung von Fahrzeugen in die Zukunft bringt. Die
Inbetriebnahme ist für 2029 geplant.
Die BMW Group Stammbelegschaft an den ostbayerischen Standorten
Regensburg und Wackersdorf umfasst rund 9.000 Mitarbeitende, darunter
rund 380 Auszubildende.
www.bmwgroup-werke.com/regensburg/de.html
www.bmwgroup-werke.com/wackersdorf/de.html