Sie benötigen Hilfe? Bitte kontaktieren Sie unser Support Team von 9.00 - 17.00 via support.pressclub@bmwgroup.com.

PressClub Deutschland · Artikel.

BMW Group Werk Landshut startet Pilotanlage im Forschungsprojekt „BayWater“ für ressourcenschonende Wasseraufbereitung.

+++ Pilotanlage in der Gelenkwellenfertigung installiert +++ Testbetrieb startete im Juli 2026 +++ Technologien zur Aufbereitung von Prozesswasser werden mindestens vier Monate unter realen Produktionsbedingungen geprüft +++

Technologie
·
Produktion, Recycling
 

Pressekontakt.

Carolin Seidel
BMW Group

Tel: +49-151-601-90340

E-Mail senden

Autor.

Carolina Stiglhuber
BMW Group

Landshut. Das BMW Group Werk Landshut treibt sein Engagement im Forschungsverbund „BayWater - Nachhaltiges betriebsintegriertes Wassermanagement“ weiter voran. Nachdem der Standort bereits seit Anfang 2025 Wasserproben aus der Produktion für Forschungszwecke bereitstellt, wurde nun der nächste Meilenstein erreicht: Die im vergangenen Jahr angekündigte Pilotanlage zur Aufbereitung von Prozesswasser wurde im Werk installiert und ging im Juli 2026 in den Testbetrieb. Damit begann die nächste Phase des Projekts, in der die entwickelten Technologien erstmals direkt unter realen Produktionsbedingungen untersucht werden.

Ziel des Forschungsverbunds ist es, industrielle Wasserströme effizienter zu nutzen und langfristig geschlossene Wasserkreisläufe zu ermöglichen. Dadurch sollen sowohl der Verbrauch von Frischwasser als auch der Bedarf an Energie für die Wasseraufbereitung reduziert werden. Die BMW Group bringt dabei ihre Erfahrungen aus der industriellen Fertigung ein und unterstützt die Entwicklung praxisnaher Lösungen für die Produktion der Zukunft.

Forschung direkt in der Produktion
Die Pilotanlage wurde in der Gelenkwellenfertigung des BMW Group Werks Landshut installiert. Dort fällt Prozesswasser an, das für verschiedene Fertigungsschritte benötigt wird. Im Rahmen des Testbetriebs soll untersucht werden, wie dieses Wasser aufbereitet und erneut genutzt werden kann, ohne die hohen Qualitätsanforderungen der Produktion zu beeinträchtigen.

Während der mindestens viermonatigen Testphase werden die einzelnen Aufbereitungsschritte kontinuierlich überwacht und wissenschaftlich ausgewertet.

„Mit der Installation der Pilotanlage erreichen wir den nächsten wichtigen Schritt im Projekt BayWater“, erklärt Borislav Stojcevic, Produktionsleiter für Gelenkwellen. „Wir können die entwickelten Technologien erstmals direkt in unserem Produktionsumfeld testen und damit wertvolle Erfahrungen für den industriellen Einsatz sammeln. Unser Ziel bleibt weiterhin, den Ressourceneinsatz zu optimieren und langfristig geschlossene Wasserkreisläufe in der Fertigung zu ermöglichen.“

Von der Laborforschung zur industriellen Anwendung
Bereits im vergangenen Jahr hatte das BMW Group Werk Landshut Wasserproben aus der Fertigung für Untersuchungen innerhalb des Forschungsverbunds bereitgestellt. Die Projektpartner entwickelten auf Basis dessen verschiedene Ansätze zur Wasseraufbereitung, darunter Filter-, UV- und Sensortechnologien. Mit der nun installierten Pilotanlage werden diese Lösungen unter realen Bedingungen im Produktionsumfeld getestet.

Die gewonnenen Daten sind ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung ressourcenschonender Produktionstechnologien. Gleichzeitig leisten sie einen Beitrag dazu, die Ergebnisse des Forschungsverbunds auf weitere industrielle Anwendungsfelder zu übertragen.

„Mit der Pilotanlage im BMW Group Werk Landshut bringen wir die im Forschungsverbund BayWater entwickelten Ansätze aus dem Labor direkt in die industrielle Praxis. Dort zeigt sich, ob die Aufbereitungstechnologien auch unter wechselnden Produktionsbedingungen zuverlässig, energieeffizient und mit gleichbleibender Wasserqualität funktionieren. Die gewonnenen Erkenntnisse werden unmittelbar genutzt, um das Zusammenspiel von Wasseraufbereitung, Sensorik und Prozesssteuerung weiterzuentwickeln. Solche Lösungen sind ein wichtiger Baustein für ein zukunftsfähiges Wassermanagement, das industrielle Wasserkreisläufe, den Schutz regionaler Wasserressourcen und die Anpassung an veränderte klimatische Bedingungen zusammendenkt“, sagt Prof. Stephen Schrettl, wissenschaftlicher Leiter des Forschungsverbunds BayWater.

Gemeinsame Forschung für mehr Ressourceneffizienz
Im Forschungsverbund BayWater arbeiten Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen gemeinsam an innovativen Konzepten für den nachhaltigen Umgang mit Wasser in industriellen Prozessen. Das BMW Group Werk Landshut bringt dabei seine Expertise aus der Komponentenfertigung sowie praxisnahe Anwendungen in die Forschungsarbeit ein und unterstützt die Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen für eine ressourcenschonende Produktion.

Die Beteiligung am Forschungsprojekt BayWater ist dabei nur eines von vielen Beispielen des Engagements der BMW Group für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser. Weltweit treiben die Werke des Unternehmens zahlreiche Maßnahmen und innovative Technologien voran, um den Wasserverbrauch kontinuierlich zu reduzieren und Wasserkreisläufe weiter zu optimieren.

 

Auf einen Blick: Fragen und Antworten zur neuen Pilotanlage

  • Was wird im BMW Group Werk Landshut getestet? 
    Getestet wird eine Pilotanlage zur Aufbereitung von Prozesswasser in der Gelenkwellenfertigung. 
  • Wann startet der Testbetrieb? 
    Der Testbetrieb startet im Juli 2026 und läuft mindestens vier Monate. 
  • Warum ist die Pilotanlage wichtig? 
    Sie zeigt unter realen Produktionsbedingungen, ob die entwickelten Aufbereitungstechnologien zuverlässig, energieeffizient und mit gleichbleibender Wasserqualität funktionieren. 
  • Welche Technologien werden untersucht? 
    Untersucht werden unter anderem Filter-, UV- und Sensortechnologien. 
  • Was ist das Ziel von BayWater? 
    Ziel ist es, industrielle Wasserströme effizienter zu nutzen und langfristig geschlossene Wasserkreisläufe zu ermöglichen. 

Dokumente als Download.

Artikel Media Daten

My.PressClub Login
 

PressClub Streaming

HAUPTVERSAMMLUNG 2026.

München, 13 Mai 2026. Sehen Sie hier den Webcast mit dem öffentlichen Teil der 106. Ordentlichen Hauptversammlung der BMW AG.

 

Streaming Website öffnen

CO2-Emissionen & Verbrauch.

Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen, Stromverbrauch und Reichweite werden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EU) 2007/715 in der jeweils geltenden Fassung ermittelt. Sie beziehen sich auf Fahrzeuge auf dem Automobilmarkt in Deutschland. Bei Spannbreiten berücksichtigen die Angaben im NEFZ Unterschiede in der gewählten Rad- und Reifengröße, im WLTP die Auswirkungen jeglicher Sonderausstattung.

Alle Angaben sind bereits auf Basis des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt. Aufgeführte NEFZ-Werte wurden gegebenenfalls auf das NEFZ-Messverfahren zurückgerechnet. Für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben, die (auch) auf den CO2-Ausstoß abstellen, sowie gegebenenfalls für die Zwecke von fahrzeugspezifischen Förderungen werden WLTP-Werte zugrunde gelegt. Weitere Informationen sind hier www.bmw.de/wltp und hier www.dat.de/co2/ zu finden.

Neueste Daten & Fakten.

Das BMW 4er Gran Coupé - Preisliste für Deutschland.
Fri Jun 26 06:00:00 CEST 2026
Gran Coupé
Der BMW 5er Touring - Preisliste für Deutschland.
Thu Jun 25 15:00:00 CEST 2026
Touring
Die BMW 5er Limousine - Preisliste für Deutschland.
Thu Jun 25 15:00:00 CEST 2026
5er
Das BMW 2er Coupé - Preisliste für Deutschland.
Wed Jun 03 11:00:00 CEST 2026
Coupé
Der BMW M2 - Preisliste für Deutschland.
Wed Jun 03 11:00:00 CEST 2026
BMW M Automobile
Alle anzeigen

Suchoptionen anpassen.

Pressemeldung
Pressemappe
Reden
Daten & Fakten

Search with attachment language.

Spanisch
  • Sprache Dateianhang
  • Arabisch
  • Chinesisch (traditionell)
  • Chinesisch (vereinfacht)
  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
  • Italienisch
  • Japanisch
  • Koreanisch
  • Mehrsprachig
  • Niederländisch
  • Russisch
  • Spanisch
Updates
Top-Topic

Set publication time.

no Selection
  • no Selection
  • past 24 hours
  • past Week
  • past Month
  • past Year
Jetzt suchen
Zurücksetzen
 
So.
Mo.
Di.
Mi.
Do.
Fr.
Sa.
 
Login