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BMW M Motorsport News, 1. September 2026.
Tue Sep 01 15:09:00 CEST 2026 Pressemeldung
+++ Top-Thema: BMW M Werksfahrer Robby Foley im Interview über seine Rennsaison in Nordamerika mit Turner Motorsport und die BMW M Racing Academy. +++ US-Racing: Siege und Podien in der IMSA-Serie und der SRO America. +++ M News kompakt: Weitere Siege und Podien.
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Björn Lellmann, Leiter Kundensport bei BMW M Motorsport: „Die vergangenen beiden Wochen waren auf beiden Seiten der Welt eine große Erfolgsgeschichte. Turner Motorsport hat sowohl in der IMSA-Serie als auch in der GT World Challenge America geglänzt. Herzlichen Glückwunsch an Team und Fahrer! Ich selbst war am vergangenen Wochenende in Okayama zu Gast und durfte die großartigen Klassensiege des Teams KRC in der GT World Challenge Asia bejubeln – ebenso wie das erste Podium des Jahres für das Team PLUS with BMW M Team Studie. Ebenfalls in Asien gab es in der Woche zuvor den sensationellen Sieg für das Pacific Racing Team in der SUPER GT. Dazu kamen hier in Europa die tollen Erfolge des Teams WRT in der GT World Challenge Europe. Wohin man blickt, die BMW M Motorsport Familie rast von Erfolg zu Erfolg. Das freut mich sehr!“
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US-Racing: Siege und Podien in der IMSA-Serie und der SRO America.
Zwei Rennwochenenden in den USA, zwei Triumphfahrten für Turner Motorsport mit dem BMW M4 GT3 EVO. Am 23. August fuhren Robby Foley und Patrick Gallagher (beide USA) im Fahrzeug mit der Nummer 96 beim reinen GT-Event der IMSA WeatherTech SportsCar Championship auf dem VIRginia International Raceway (USA) auf Platz zwei in der GTD-Klasse. In der Gesamtwertung bedeutet das zwei Rennen vor Saisonende ebenfalls den zweiten Rang – nur 36 Punkte hinter den Führenden. In der GTD-PRO-Klasse belegten Connor De Phillippi und Neil Verhagen (beide USA) im #1 BMW M4 GT3 EVO von Paul Miller Racing den fünften Rang und behaupteten damit ihre Führung in der Gesamtwertung ihrer Kategorie. Auch mit dem BMW M4 GT4 EVO fuhr Turner Motorsport aufs Podest. Im Rennen der IMSA Michelin Pilot Challenge wurden Luca Mars und Dillon Machavern (beide USA) Dritte.
Am vergangenen Wochenende setzte Turner Motorsport in Road America (USA) noch eins drauf. Beim 3-Stunden-Rennen der GT World Challenge America powered by AWS fuhr Robby Foley diesmal an der Seite von Justin Rothberg (USA) im #29 BMW M4 GT3 EVO zum souveränen Sieg. Es war der zweite Triumph für das Duo in seiner ersten gemeinsamen Saison in der Pro-Kategorie. In der Gesamtwertung liegen Foley und Rothberg mit nur vier Punkten Rückstand auf Platz zwei.
Am Rennwochenende der SRO America waren auch die GT4 America und die GT America am Start – jeweils mit Erfolgen für die BMW M Motorsport Teams und den BMW M4 GT4 EVO. In der GT4 America fuhren die Teams Random Vandals Racing, Auto Technic Racing und Colorado Motorsport with Flying Lizard in ihren Klassen Podestplätze ein. Unter anderem wurde BMW M Racing Academy Teilnehmer Josh Green (USA) im Samstagsrennen in der höchsten Kategorie Silver an der Seite von Bruno Colombo (USA) Dritter. Am Sonntag folgte Platz vier. Craig Lumsden (USA) fuhr zusätzlich zu seinen beiden Am-Podien in der GT4 America für Colorado Motorsport with Flying Lizard zweimal auf Platz eins in der GT4-Klasse der GT America.
Die Ergebnisse aus der IMSA-Serie
Die Ergebnisse aus der GTWC America
Die Ergebnisse aus der GT4 America
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Top-Thema: Robby Foley im Interview.
Robby Foley ist der lebende Beweis dafür, dass man es mit Talent und harter Arbeit schaffen kann, vom BMW M Motorsport Kundensportler zum BMW M Werksfahrerr aufzusteigen. Er fährt seit vielen Jahren für Turner Motorsport sehr erfolgreich in der IMSA-Serie und der GT World Challenge America – sowohl im GT3- als auch im GT4-Fahrzeug. Dabei liegt ihm die Förderung junger amerikanischer Privatfahrer besonders am Herzen. Folgerichtig ist er als Mentor mit Leib und Seele auch ein Teil der BMW M Racing Academy, dem Förderprogramm für jungen Kundensportlerinnen und Kundensportler, das in Kürze mit dem Auswahlverfahren für die „Class of 2027“ beginnt.
Robby, fangen wir mit der IMSA-Serie an: Wie blickst du auf das aktuelle Podium und die gesamte Saison?
Robby Foley: „Das Podium zuletzt in VIR war sehr gut, zumal wir im Rennen nicht das schnellste Auto hatten. Das Ergebnis gibt uns vor den letzten beiden Rennen gute Aussichten im Titelkampf, in dem die Top-4-Crews sehr eng beieinander liegen. Generell ist die Saison eine enorme Verbesserung gegenüber 2025. Das Team hat die Abstimmung des BMW M4 GT3 EVO gut im Griff, und entsprechend konstant sind wir unterwegs. Wir standen schon dreimal auf dem Podium, nur der Sieg fehlt noch. Nun müssen wir das Momentum mit in den Endspurt der Saison nehmen.“
Du startest an den IMSA-Wochenenden sowohl im BMW M4 GT3 EVO als auch im BMW M4 GT4 EVO. Wie groß ist die Umstellung?
Foley: „Es ist generell tricky, aber ich mache es schon seit einigen Jahren und habe einen guten Rhythmus. Allerdings ist momentan der Unterschied bei den Reifen ziemlich groß. Das wirkt sich vor allem auf die Bremspunkte aus. Aber auch daran habe ich mich schnell gewöhnt.“
Im ersten Jahr in der Pro-Kategorie der GT World Challenge America läuft es nach dem jüngsten Sieg auch sehr gut, oder?
Foley: „Ja. Wir hatten zuletzt in Road America ein großartiges Wochenende. Unser BMW M4 GT3 EVO war von Anfang an sehr stark. Nun stehen wir auch hier in der Meisterschaft sehr gut da. Es sind zwar nur noch zwei Rennen zu fahren, aber da es beim Indianapolis 8 Hour doppelte Punkte gibt, ist der Titelkampf noch völlig offen. Generell ist es großartig zu sehen, wie schnell sich Justin Rothberg an die Pro-Klasse gewöhnt und sein Leistungsniveau deutlich angehoben hat. Das gleiche gilt für das Team. Ein großes Kompliment an alle!“
Wie stressig ist das Rennfahrerleben, wenn man in drei Rennserien parallel unterwegs ist?
Foley: „Mir wird definitiv nicht langweilig. Die beiden IMSA-Programme finden zumindest immer an den gleichen Wochenenden statt, das macht es etwas einfacher. Mit allen Rennevents, Tests und anderen Aktivitäten wie zum Beispiel der BMW M Racing Academy komme ich auf 30 bis 35 Reisewochen im Jahr. Das ist intensiv, aber ich genieße es.“
Apropos BMW M Racing Academy: Warum liegt dir das Förderprogramm am Herzen?
Foley: „Ich kann mich mit dem Ansatzz des Programms, private Fahrerinnen und Fahrer zu fördern, sehr gut identifizieren, weil ich genau da herkomme. Ich war selbst Privatfahrer, als ich 2018 zum ersten Mal in einem BMW M Motorsport Fahrzeug Rennen bestritten habe. Ich kann mich sehr gut in die Lage der jungen Talente hineinversetzen, mit denen wir arbeiten. In gewisser Weise bin ich das Vorbild dafür, wie man es vom Kundensport zum Werksfahrer schaffen kann. In der aktuellen ‚Class of 2026‘ arbeite ich eng mit Josh Green zusammen, der in der GT4 America startet. Ich freue mich schon sehr darauf, bald den neuen Jahrgang kennenzulernen.“
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M News kompakt: Weitere Siege und Podiumsplätze.
GT World Challenge Asia (28.-30.8.): Das Team KRC hat in den Rennen in Okayama (JPN) mit seinen beiden BMW M4 GT3 EVO insgesamt drei Klassensiege eingefahren. Maxime Oosten (NED) und Brian Lee (TPE) gewannen beide Male die Sil-Am-Klasse. Im zweiten Lauf wurden sie gleichzeitig Dritte im Gesamtklassement. Das gleiche Ergebnis erzielten BMW M Werksfahrer Neil Verhagen (USA) und Ruan Cunfan (CHN) im Schwesterfahrzeug in Rennen 1 – gleichbedeutend mit dem Pro-Am-Klassensieg. Das erste Podium der Saison feierte PLUS with BMW M Team Studie mit dem BMW M4 GT3 EVO im ikonischen BLEACH-Design.
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SUPER GT (21.-23.8.): Das Pacific Racing Team hat
beim Rennen in Suzuka (JPN) im #9 BMW M4 GT3 EVO mit den Fahrern
Yusuke Tomibayashi und Yuta Fujiwara (beide JPN) den Sieg in der
GT300-Klasse gefeiert.