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Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. BMW Group Forschung und Technik zeigt den aktuellen Entwicklungsstand.
Wed Oct 22 10:15:00 CEST 2008 Pressemeldung
München/Dudenhofen. Die herstellerübergreifende Vernetzung der Fahrzeuge ist die Grundlage für zukünftige Fahrerassistenzsysteme. Für die BMW Group steht dabei die Steigerung der Souveränität des Fahrers und der aktiven Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Vordergrund. Innerhalb des internationalen Forum des CAR 2 CAR Communication Consortium zeigt die BMW Group Forschung und Technik wie BMW Automobile und Motorräder in Zukunft mit Fahrzeugen anderer Hersteller Informationen austauschen können.
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Wieland Brúch
BMW Group
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Autor.
Wieland Brúch
BMW Group
München/Dudenhofen. Die herstellerübergreifende Vernetzung der Fahrzeuge ist
die Grundlage für zukünftige Fahrerassistenzsysteme. Für die BMW Group steht
dabei die Steigerung der Souveränität des Fahrers und der aktiven Sicherheit
aller Verkehrsteilnehmer im Vordergrund. Innerhalb des internationalen Forum
des CAR 2 CAR Communication Consortium zeigt die BMW Group Forschung und
Technik wie BMW Automobile und Motorräder in Zukunft mit Fahrzeugen anderer
Hersteller Informationen austauschen können.
Auf Basis von WLAN vernetzte Autos kommunizieren per Funk untereinander und mit
der Straßeninfrastruktur. Dies ermöglicht eine schnelle und frühzeitige
Information über potenzielle Gefahrensituationen und Ereignisse im
Straßenverkehr. Insbesondere an Stauenden, Unfallstellen oder bei
Fahrbahnglätte können damit Unfälle vermieden oder deren Folgen reduziert
werden.
Die BMW Group Forschung und Technik ist am Car2 Car Communication Consortium
von Beginn an beteiligt. Von anfangs vier Partnern ist das Konsortium
inzwischen auf über 30 Partner angewachsen. Um die Potenziale der
Car-to-X-Kommunikationssysteme durch einen flächendeckenden Einsatz voll
auszuschöpfen, müssen zwei Voraussetzung erfüllt sein: Eine gemeinsame
technologische Ausgangsbasis zur Festlegung von Standardschnittstellen und eine
einheitliche Funkfrequenz. Mit der kürzlich erfolgten Freigabe des 5,9 GHz
Frequenzbands für Anwendungen der Car-to-X-Kommunikation ist in Europa - wie
bereits in den USA oder Japan - ein wesentlicher Meilenstein zur
Standardisierung erreicht.
Auf dem Forum zeigen die beteiligten Fahrzeughersteller mit Autos, LKWs und
Motorrädern Verkehrssituationen, in denen Car-to-X-Kommunikation den Fahrer
besonders unterstützt. Zum Beispiel innerorts an Kreuzungen mit
Sichtbehinderung, an denen sich Motorräder oder Einsatzfahrzeuge nähern. Auch
an Baustellen oder in Situationen mit Pannenfahrzeugen ist die
Car-to-X-Kommunikation besonders wirkungsvoll.
Mehr Informationen unter: www.car-to-car.org