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Start der Erhebung von Bilddaten aus BMW Kundenfahrzeugen für kontinuierliche Produktverbesserung und mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
Tue Mar 31 13:06:12 CEST 2026 Pressemeldung
+++ Auswertung ereignisbasierter Bild- und Fahrzeugsensordaten für stetige Weiterentwicklung zukunftsweisender Fahrerassistenzsysteme +++ Start ab 1. April in Deutschland im neuen BMW iX3 bei vorliegender Kundenzustimmung +++ Privacy-by-design Maßnahmen umgesetzt, um Gesichter und Kennzeichen anderer Verkehrsteilnehmer unkenntlich zu machen+++
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Martin Tholund
BMW Group
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Martin Tholund
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München. Mit der neuen Generation der Fahrerassistenz- und aktiven Sicherheitssysteme der BMW Group bietet der neue BMW iX3 ein hohes Maß an Komfort und zusätzlicher Sicherheit für seine Fahrer. Dazu leisten unter anderem der Autobahn- und City-Assistent, der Notbremsassistent, die Querverkehrswarnung mit Bremseingriff und viele weitere Funktionen einen entscheidenden Beitrag. Zudem schützen diese Systeme auch Fußgänger, Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer.
Neben umfangreicher, virtueller Erprobung mithilfe von Simulationen und der physischen Absicherung mit der BMW Entwicklungsfahrzeug-Flotte können Bilddaten aus realen Verkehrssituationen von Kundenfahrzeugen einen großen Mehrwert für die kontinuierliche Verbesserung von Assistenzsystemen liefern. Ab 1. April 2026 kann die BMW Group in Deutschland in Fahrzeugen der neuen Modellgeneration, die mit der erforderlichen Sensorik und Datenverarbeitungsarchitektur zur situativen Erfassung von Umfeldvideodaten ausgestattet sind, solche Bilddaten erheben. Dazu zählen der neue BMW iX3 und i3, sowie darauffolgende neue Modelle und Modell-Updates. Die Voraussetzung zur Nutzung der Bilddaten ist die Einwilligungserklärung der Kundinnen und Kunden unter Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Vorgaben. Die Datenerhebung soll schrittweise auf sämtliche Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums ausgeweitet werden. Dank BMW Software Updates profitieren Kunden und Verkehrsteilnehmer von Verbesserungen over-the-air, die mithilfe der gewonnenen Bilddaten aus realem Verkehrsgeschehen künftig umgesetzt werden können.
Datenerhebung nur in relevanten
Fahrsituationen.
Für die Weiterentwicklung moderner
Fahrerassistenz- und aktiver Sicherheitssysteme konzentrieren sich die
Entwickler der BMW Group auf ereignisbezogene Verkehrssituationen, in
denen diese Systeme einen besonders hohen Nutzen entfalten können.
Dazu zählen beispielsweise durch Assistenzsysteme verhinderte
Kollisionen bei Autobahn-Spurwechseln, das Eingreifen des
Notbremsassistenten, eine starke manuelle Bremsung oder ein
plötzliches Ausweichmanöver. In diesen Situationen werden gezielt
solche Sensor- und Bilddaten erfasst, die für das Verständnis der
Situation und die weitere Optimierung der Systeme relevant sind. Dazu
gehören Aufnahmen der Fahrzeugumgebung durch die Außenkameras, Daten
der Umfeldsensorik sowie fahrdynamische Informationen wie
Geschwindigkeit, Fahrtrichtung oder Lenkwinkel.
Über den gesamten Datenerfassungs- und Datennutzungsprozess hat die Einhaltung der geltenden datenschutzrechtlichen Vorgaben höchste Priorität. Die BMW Group informiert darüber auf einer neuen Webseite mit den entsprechenden Datenschutzhinweisen.
Für die Datenverarbeitung hat die BMW Group “privacy-by-design" Maßnahmen umgesetzt, um die Datenschutzrechte der möglicherweise erfassten Personen und der Fahrzeugnutzer zu schützen: Soweit technisch möglich werden in Bilddaten enthaltene Gesichter und Kennzeichen anderer Verkehrsteilnehmer bereits im Fahrzeug vor der Übermittlung an das BMW IT-Backend unkenntlich gemacht. In keinem Fall nehmen BMW Systeme eine Identifikation individueller Verkehrsteilnehmer vor. Durch automatisierte Löschung der Fahrzeugidentifikationsnummer unmittelbar nach der Übertragung in das BMW IT-Backend ist zudem eine Zuordnung der Daten zu einem spezifischen Fahrzeug nicht mehr möglich.