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BMW Masters: Starker Siem sitzt Levy im Nacken.
Sat Nov 01 11:16:11 CET 2014 Pressemeldung
Die Bühne für ein spannendes Finale der BMW Masters ist bereitet: Mit einer starken 63er Runde hat Alexander Levy (-22) am Samstag wieder die Führung im Lake Malaren Golf Club vor den Toren Shanghais übernommen, nachdem er bereits am Donnerstag an der Spitze des Leaderboards gelegen hatte.
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Shanghai. Die Bühne für ein spannendes Finale der BMW Masters ist bereitet: Mit einer starken 63er Runde hat Alexander Levy (-22) am Samstag wieder die Führung im Lake Malaren Golf Club vor den Toren Shanghais übernommen, nachdem er bereits am Donnerstag an der Spitze des Leaderboards gelegen hatte. Allerdings darf sich der Franzose trotz eines Vorsprungs von vier Schlägen am Sonntag keineswegs zurücklehnen, wenn er das erste Turnier der European Tour Final Series für sich entscheiden will. Hinter Levy lauern zahlreiche Pros, die dem 24-Jährigen mit einer guten Schlussrunde noch gefährlich werden können.
Angeführt wird das Verfolgerfeld von Jamie Donaldson (Wales, -18) und Marcel Siem (-17) aus Deutschland auf den Plätzen zwei und drei. Donaldson gelang eine 62er Traumrunde mit acht Birdies und einem Eagle. Kein anderer Pro hat die 18 Löcher des von Jack Nicklaus entworfenen Kurses je mit weniger Schlägen gespielt. Kurios: Bereits bei der ersten Auflage der BMW Masters in der Saison 2012 war dem Viertplatzierten im „Race to Dubai“ eine 62 gelungen.
Wie Levy und Donaldson leistete sich auch Siem auf der dritten Runde kein einziges Bogey. Sieben Birdies und ein Score von 65 (-7) brachten ihm den dritten Rang – und damit einen Platz im Schlussflight am Sonntag – ein. „Meine verpassten Putts an der 15 und 16 haben mir wehgetan, ansonsten war es wieder sehr, sehr gut“, sagte der 34-Jährige. „Wenn ich vor einer Woche gewusst hätte, dass ich als Dritter in den Schlusstag gehe, dann hätte ich das sofort angenommen. Zwischen Alex Levy und mir läuft seit Portugal ein kleiner Privat-Wettbewerb. Allerdings habe ich mir da wohl den falschen Partner ausgesucht. Ich liege 17 unter – und verliere trotzdem jede Runde gegen ihn. Nur gestern ging es unentschieden aus. Aber ich gönne es ihm. Alex ist ein großartiger Typ und spielt gerade unglaubliches Golf. Es wird hart, ihn zu bezwingen. Aber ich werde kämpfen wie immer.“
„Das war eine großartige Runde“, meinte Levy, der am Freitag noch einen Schlag hinter dem bis dahin Führenden Nicolas Colsaerts (-13) zurückgelegen hatte. „Vor zwei Wochen konnte ich in Portugal gewinnen. Ich spiele derzeit richtig gutes Golf und habe viel Selbstvertrauen. Solche Phasen hat man im Jahresverlauf nicht oft. Deshalb genieße ich den Moment und möchte morgen genauso weiterspielen.“
Dass ein Vorsprung von vier Schlägen für Levy kein sicheres Polster ist, beweist jedoch ein Blick zurück auf die BMW PGA Championship in Wentworth: Beim Flagship Event der European Tour im Mai holte der Weltranglisten-Erste Rory McIlroy (Nordirland) am Schlusstag einen Rückstand von nicht weniger als sieben Schlägen auf und feierte den Sieg.
Hoffnungen auf die BMW Masters Trophäe kann sich weiterhin auch Justin Rose (England, -15) machen, der seine Aufholjagd mit einer 64 fortsetzte und sich auf den vierten Platz verbesserte. Neun Birdies standen beim Weltranglisten-Sechsten einem Bogey gegenüber.
Eine schwierige dritte Runde in Shanghai erlebte BMW Golfsport Botschafter Max Kieffer (-1). Auf der sechsten Spielbahn fand sein Ball den Weg ins Wasser, zudem musste er am selben Loch einen Strafschlag hinnehmen. Auf der zweiten Neun folgten je zwei Birdies und zwei Bogeys, so dass der Deutsche eine 75 notieren musste und auf den geteilten 55. Platz zurückfiel.