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IMSA: BMW M Team WRT in Laguna Seca auf dem Podium.
Mon May 04 03:25:06 CEST 2026 Pressemeldung
+++ Starke Aufholjagd von Philipp Eng und Marco Wittmann im #25 BMW M Hybrid V8 endet auf dem dritten Platz +++ Zweites Podium der Saison nach Platz drei in Daytona +++ IMPC: Turner Motorsport triumphiert mit dem BMW M4 GT4 EVO +++
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Laguna Seca. Zweites Podium der Saison für das BMW M Team WRT in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie). Auf dem WeatherTech Raceway Laguna Seca (USA) fuhren Philipp Eng (AUT) und Marco Wittmann (GER) nach einer starken Aufholjagd im #25 BMW M Hybrid V8 auf Platz drei. Das Duo war von Position zehn gestartet und verbesserte sich im 2:40 Stunden langen Rennen sukzessive. Es war der zweite Podestplatz für den BMW M Hybrid V8 des Jahres nach Platz drei für die Nummer 24 in Daytona (USA). Anlässlich des Todes von Alessandro Zanardi ehrte BMW M Motorsport den Italiener mit einer persönlichen Grußbotschaft auf den beiden BMW M Hybrid V8.
Die erste Rennhälfte prägten Dries Vanthoor (BEL) und Sheldon van der Linde (RSA), die im #24 BMW M Hybrid V8 nach Startplatz vier zwischenzeitlich sogar die Führung übernahmen. Allerdings fiel das Duo beim Boxenstopp während einer Gelbphase zurück und schaffte es danach nicht, sich zurück an die Spitze zu kämpfen. Am Ende stand Platz neun zu Buche. Eng und Wittmann gelang ein fehlerfreies Rennen, und ihre Taktik ging auf. Nach dem letzten Boxenstopp lag Wittmann auf Rang drei, den er in einer hart umkämpften Schlussphase verteidigen konnte.
Vor dem Rennen ehrten die Mitglieder von BMW M Motorsport und dem BMW M Team WRT den am Wochenende verstorbenen langjährigen BMW Werksfahrer und Unternehmensbotschafter Alessandro Zanardi mit einer persönlich unterschriebenen Grußbotschaft auf beiden LMDh-Fahrzeugen. Dazu trugen die Fahrer und Teamchef Vincent Vosse einen Trauerflor. Auch die IMSA ehrte Zanardi mit einer Botschaft und einem Plakat in genau der Kurve, die ihn durch ein spektakuläres Überholmanöver im IndyCar berühmt gemacht hat: der Corkscrew-Kurve.
In den beiden GTD-Klassen reichte es für Paul Miller Racing und Turner Motorsport nicht zu Podestplätzen. In der GTD PRO lagen Neil Verhagen und Connor De Phillippi (beide USA) lange Zeit im Kampf ums Podest gut im Rennen, doch nach einem späten letzten Tankstopp des #1 BMW M4 GT3 EVO reichte es nur zu Platz acht. BMW M Werksfahrer Robby Foley und Patrick Gallagher (beide USA) wurden in der GTD-Klasse im #96 BMW M4 GT3 EVO von Turner Motorsport Siebte.
IMPC: Turner Motorsport triumphiert mit dem BMW M4 GT4 EVO.
Am Samstag trug die IMSA Michelin Pilot Challenge (IMPC) ihr 2-Stunden-Rennen auf dem WeatherTech Raceway aus. Dabei schlug die große Stunde von Dillon Machavern und Luca Mars (beide USA), die im #95 BMW M4 GT4 EVO von Turner Motorsport den Sieg feierten. Robby Foley und Vincent Barletta (beide USA) wurden im Schwesterfahrzeug mit der Nummer 96 Fünfte. Direkt dahinter wurden Roland Krainz (USA) und Stevan McAleer (GBR) im #27 BMW M4 GT4 EVO von AutoTechnic Racing Sechste. Auf Platz acht kamen BMW M Werksfahrer Bill Auberlen (USA) und Samantha Tan (CAN) im Fahrzeug mit der Nummer 38 von ST Racing by Random Vandals ins Ziel.
Stimmen nach dem Rennen:
Vincent Vosse (Teamchef BMW M Team WRT): „Wir hatten mit der Nummer 25 ein starkes Rennen. Erstes Podium der Saison für Philipp und Marco – das ist sehr gut. Herzlichen Glückwunsch an die gesamte Crew! Die Nummer 24 haben wir durch einen kürzeren ersten Tankstopp an die Spitze gebracht, doch durch die kurz danach folgende Gelbphase ist unsere Strategie nicht aufgegangen. Das ist sehr schade, aber auch das müssen wir als Erkenntnis aus diesem Wochenende mitnehmen.“
Philipp Eng (#25 BMW M Hybrid V8, BMW M Team WRT, 3. Platz GTP): „Ein gutes Ende eines schwierigen Wochenendes für uns. Ich freue mich sehr für das gesamte Team und bedanke mich bei allen. Wir haben das ganze Wochenende mit der Balance des Autos gekämpft, aber im Rennen haben wir einen perfekten Job gemacht. Marco ist fantastisch gefahren, und ich habe in meinem ersten Stint viel Energie sparen können, was uns am Ende geholfen hat.“
Marco Wittmann (#25 BMW M Hybrid V8, BMW M Team WRT, 3. Platz GTP): „Das nenne ich ein Happy End! Wir hatten an diesem Wochenende viele Probleme mit der Balance des Autos. Angesichts dessen ist Platz drei deutlich mehr, als wir erwartet hatten. Schön, dass die harte Arbeit des ganzen Teams mit einem Podium belohnt wurde. Am Ende des Rennens konnte ich mich nur noch verteidigen, aber der Porsche war einfach zu stark. Ihn konnte ich nicht halten, aber immerhin hat es dann noch zum dritten Platz gereicht.“
Dries Vanthoor (#24 BMW M Hybrid V8, BMW M Team WRT, 9. Platz GTP): „Nach einem schwierigen ersten Training haben wir über Nacht mit dem Auto sehr gute Fortschritte gemacht, und ich konnte den vierten Startplatz herausfahren. Im Rennen war mein erster Stint ebenfalls sehr stark, und ich bin sogar in Führung gegangen. Danach ging aber leider so einiges schief. Ein deutlich besseres Ergebnis wäre möglich gewesen. Gratulation an unser Schwesterfahrzeug zum Podium!“