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PressClub Schweiz · Artikel.

MINI Race Challenge auf dem Anneau du Rhin (F).

Der längst verdiente Sieg.

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Beda Durrer
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Beda Durrer
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Fünf Fahrerinnen und 18 Fahrer starteten am Samstag in der MINI Race Challenge
zu einem vom SAR (Schweizer Autorennsport Club) ausgerichteten Slalom und einer
Sprintprüfung auf dem Anneau du Rhin im Elsass. Dabei brachte der Slalom einen
neuen Tagessieger und der Sprint einen altbekannten Sieger auf einem Neuwagen
hervor.

Seit 2004 gehört Peter Kubli (Oberbalm) der MINI Renngemeinde an, doch ein
Laufsieg war dem aus früheren Jahren rennerfahrenen Berner bisher vergönnt. Bei
der sechsten Veranstaltung zur MINI Race Challenge im Elsass hat es endlich
geklappt. Mit dem zahmsten Cooper S der Tuning-2-Klasse war Kubli in beiden
Slalom-Rennläufen der Schnellste, sodass er erstmals den zweifachen Meister
Ralph Brunner im Carex-Cooper und auch den zuletzt in Interlaken erstmals
erfolgreichen Beat Mürner im Gesamtklassement hinter sich lassen konnte.
"Endlich hat es gereicht, nachdem ich schon ein paar Mal nahe dran war",
erklärte ein erleichterter Kubli. "Ich hatte mal Geduld, habe früher gebremst
und versucht, feiner zu fahren. Das wars. So macht das Fahren zwar weniger
Spass, aber es ist effizienter. Vor allem freut mich, dass ich in allen drei
Läufen der Schnellste war."

Ralph Brunner (Goldach) mochte seinem Konkurrenten den ersten Sieg zwar von
Herzen gönnen. Der Ostschweizer schimpfte allerdings, weil er im Training stets
auf den vor ihm gestarteten langsamsten Tuning-1-Fahrer aufgelaufen war und so
das Limit fürs Rennen nicht ausloten konnte. Im letzten Lauf lief er dann fast
wieder auf und beging dadurch kurz vor dem Ziel einen Torfehler. Auf dem
Elsässer Privatkurs konnte Beat Mürner (Spiez) das Potenzial seines aus
Deutschland stammenden Challenge-Cooper nicht mehr ausspielen, sodass er sich
mit dem dritten und letzten Rang begnügen musste. "Ich traue mich noch nicht so
richtig", gab Mürner zu. "Das Verhalten im Grenzbereich muss ich noch lernen.
Aber ich steigere mich stetig." Auf dem Circuit drehte Ralph Brunner dann den
Spiess wieder um und liess sich klar die beste Rundenzeit vor Mürner und Kubli
stoppen. Nach neun Wertungen liegen nun Kubli und Brunner punktgleich an der
Tabellenspitze der Tuning-2-Klasse, nur zwei Zähler vor Mürner.

Nach seinem Fehler in Interlaken fuhr Urs Hintermayer (Langrickenbach) in der
Tuning-1-Klasse mit seinem Collaction-Cooper auf Nummer sicher. "Ich will 2005
den Gesamtsieg erringen, und darum brauche ich jedes Mal zwanzig Punkte. So
einen Mist wie in Interlaken will ich nicht mehr machen", begründet Hintermayer
seine sichere Fahrweise, die in beiden Prüfungen aber immer noch gut zum Sieg
vor Marco Wohlwend (Eschen) reichte. Der Liechtensteiner Neuling wird aber von
Rennen zu Rennen sichtbar schneller. Als Dritte im Slalom überraschte die
Zürcher Zahntechnikerin Sandra Plüss (Wettswil) einmal mehr. Im Elsass
verwendete sie zum letzten Mal das Auto von Hintermayer. Sie freut sich nun
bereits auf die Renneinsätze mit ihrem neuen Collaction-Cooper. Auf dem Circuit
musste sich die hübsche Blondine dann hinter Steven Borer (Grellingen) als
Vierte klassieren lassen. Barbara Arn, die Lebenspartnerin von Urs Hintermayer,
war auf dem Circuit nur wenig langsamer als Sandra Plüss.

Erstaunt nahm Remo Friberg (Niederteufen) nach dem Aushang der
Slalom-Ergebnisse zur Kenntnis, dass er wie Fredy Eckstein (Bassersdorf) wegen
Auslassens eines Tores im zweiten und schnelleren Lauf eliminiert worden war.
Zum Glück liess sich der Aufschreibfehler eines Streckenpostens beweisen,
sodass Friberg am Ende wieder zum Lachen zurückfand. Zum sechsten Mal gewann er
die Cooper-S-Klasse, allerdings nur 0,05 s vor Markus Hänni (Gurzelen), der im
zweiten Lauf die klare Bestzeit markiert hatte, dummerweise aber mit einem
Torfehler. Daniel Hauri fuhr im ersten Lauf ebenfalls eine 1?38er-Zeit,
vermochte sich danach aber nicht mehr zu steigern und wurde Dritter.

Im Sprint liess dann der amtierende Kategorien-Meister Markus Hänni seine
fahrerische Klasse einmal mehr aufblitzen, indem er mit dem "alten" Cooper S
der Schnellste war und so den zweiten Laufsieg 2005 errang. Titelanwärter Remo
Friberg fasste als Vierter hinter Hauri und Eckstein, welche dieses Jahr noch
nie gewinnen konnten, auf dem Circuit überraschend ein am Saisonende wohl zu
streichendes Resultat. Kathrin Jakob (St. Margrethen) und Roli Altenburger
(Unterstammheim) belegten je einmal den fünften und sechsten Platz, lagen mit
ihren Zeiten aber deutlich hinter dem Top-Quartett zurück.

Bei den normalen Cooper gab Armin Saurer (Gunten) im Slalom den Ton an und
verwies Franz Stadelmann (Oberkirch) und Richie Schöller (Winterthur) klar auf
die Plätze. Mit dem von seinem neuen Sponsor, der Emil Frey AG Grüze Garage in
Winterthur, zur Verfügung gestellten Neuwagen liess es Schöller zur Schonung
des noch nicht eingefahrenen Triebwerks allerdings ruhig angehen. Im
anschliessenden Sprint feierte Schöller damit gleich seinen zweiten Klassensieg
in diesem Jahr, während Saurer hinter dem weiterhin überraschenden Franz
Stadelmann nur Dritter wurde. Als Vierte im Slalom und auf dem Circuit gelang
Ursula Gloor (Leutwil), die sich mit Stadelmann am Lenkrad eines Cooper ablöst,
ein Achtungserfolg. In der Meisterschaft der Cooper-Fahrer führt nach wie vor
Stadelmann vor Saurer, der ein Resultat weniger hat, und Schöller; hier dürfte
der Sieger wohl erst bei der letzten Veranstaltung in Dijon nach Abzug der vier
Streichresultate entschieden werden.

Nach einer sechswöchigen Sommerpause treffen sich die MRC-Teilnehmer am 11.
September an gleicher Stätte wieder zu einem Slalom und einer Sprintprüfung.
Die letzten beiden Veranstaltungen 2005 sind dann am 25. September auf dem
Flugplatz Altenrhein (Slalom) und am 1. Oktober auf dem Circuit de
Dijon-Prenois im Burgund (Slalom und Sprint). Wer die Schweiz vom 25. bis 28.
Oktober beim grossen internationalen MINI Race Festival im italienischen Misano
vertritt, steht noch nicht fest.


Resultate
MINI Race Challenge Anneau du Rhin (F), 30. Juli 2005

Klasse 1, MINI Cooper
Slalom: 1. Armin Saurer (Gunten), 1'42,34; 2. Franz Stadelmann (Oberkirch),
1'43,57; 3. Richie Schöller (Winterthur), 1'44,43; 4. Ursula Gloor (Leutwil),
1'47,20; 5. Sandra Keller (Rüti), 1'47,27; 6. Ueli Kohler (Wiedlisbach),
1'47,62; 7. Joachim Speier (Wald).
Sprintprüfung: 1. Schöller, 1'40,25 (71,461 km/h); 2. Stadelmann, 1'41,08; 3.
Saurer, 1'41,81; 4. Gloor, 1'42,35; 5. Speier, 1'42,69; 6. Keller, 1'43,43; 7.
Kohler, 1'44,00.
Stand (9 von 14 Wertungen): 1. Stadelmann, 160 Punkte; 2. Saurer, 148; 3.
Schöller, 146; 4. Kohler, 122.

Klasse 2, MINI Cooper S
Slalom: 1. Remo Friberg (Niederteufen), 1'38,22; 2. Markus Hänni (Gurzelen),
1'38,27; 3. Daniel Hauri (Aarau), 1'38,90; 4. Fredy Eckstein (Bassersdorf),
1'39,76; 5. Kathrin Jakob (St. Margrethen), 1'41,50; 6. Roli Altenburger
(Unterstammheim), 1'41,82.
Sprint: 1. Hänni, 1'35,90 (74,703 km/h); 2. Hauri, 1'36,53; 3. Eckstein,
1'36,71; 4. Friberg, 1'36,99; 5. Altenburger, 1'37,93; 6. Jakob, 1'39,71.
Stand: 1. Friberg, 170; 2. Hänni, 164; 3. Hauri, 146; 4. Eckstein, 124.

Klasse 3, MINI Cooper Tuning 1
Slalom: 1. Urs Hintermayer (Langrickenbach), 1'37,35; 2. Marco Wohlwend
(Eschen), 1'38,52; 3. Sandra Plüss (Wettswil), 1'40,83; 4. Steven Borer
(Grellingen), 1'42,12; 5. Barbara Arn (Langrickenbach), 1'42,27; 6. Gereon
Jachertz (Bern), 1'49,37.
Sprint: 1. Hintermayer, 1'35,06 (75,363 km/h); 2. Wohlwend, 1'35,33; 3. Borer,
1'37,78; 4. Plüss, 1'38,47; 5. Arn, 1'38,61; 6. Jachertz, 1'43,60.
Stand: 1. Hintermayer, 176; 2. Wohlwend, 154; 3. Borer, 110.

Klasse 4, MINI Cooper Tuning 2
Slalom: 1. Peter Kubli (Oberbalm), 1'34,56; 2. Ralph Brunner (Goldach),
1'35,85; 3. Beat Mürner (Spiez), 1'36,47.
Sprint: 1. Brunner, 1'32,18 (77,718 km/h); 2. Mürner, 1'33,55; 3. Kubli,
1'33,70.
Stand: 1. Brunner und Kubli, je 146; 3. Mürner, 144.

Stand MRC-Gesamtwertung: 1. Hintermayer, 176; 2. Friberg, 170; 3. Hänni, 164;
4. Stadelmann, 160.

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Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Stromverbrauch wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EU) 2007 / 715 ermittelt. Für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben, die (auch) auf den Verbrauch und/oder CO2-Ausstoss abstellen, können je nach Kantonaler Regelung teilweise andere als die hier angegebenen Werte gelten.

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