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PressClub Schweiz · Artikel.

MINI Race Challenge: Sprintprüfungen in Hockenheim (D)

Doppelpack von Hintermayer - Keller und Waber überraschten.

Sport

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Beda Durrer
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Beda Durrer
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Urs Hintermayer war unwiderstehlich. Der Thurgauer liess sich in beiden
Sprintprüfungen auf dem GP-Kurs von Hockenheim die unantastbare Bestzeit und
somit den Tagessieg notieren. Für erfreuliche und grosse Überraschungen sorgten
aber Sandra Keller und Roger Waber als Klassendritte im zweiten Sprint.

Der Formel Rennsportclub der Schweiz (FRC) organisierte in Hockenheim ein
Rennwochenende, welches punkto Teilnehmer fast aus allen Nähten platzte, ging
es doch auch in allen Schweizermeisterschaftsklassen und Trophäen um
Meisterschaftspunkte. Während des ersten Sprints drehten gegen 50 Fahrer aus
drei verschiedenen Rennserien gleichzeitig ihre Runden auf dem deutschen
GP-Kurs, darunter auch 24 aus der MINI Race Challenge. Keine leichte Aufgabe
also, eine freie Runde zu erwischen. Und jene, die sich am Lenkrad eines MINI
ablösten (Stadelmann/Gloor, Kohler/Mächler und Kubli/Waber), konnten jeweils
nur wenige Runden absolvieren und waren dadurch ihren Klassenkonkurrenten
gegenüber klar im Nachteil.

Hintermayer klar vorne
2:02,227 Minuten (= 134,719 km/h) lautete die Tagesbestzeit von Urs Hintermayer
(Langrickenbach). Zum Vergleich: Kimi Räikkönen drehte beim Grossen Preis von
Deutschland 2005 die schnellste Formel-1-Rennrunde in 2'14,873, was 219,923
km/h Schnitt entspricht. Hintermayers Bestmarke lag dennoch fernab dessen, was
der Rest des MRC Feldes erreichen konnte.
Bereits im ersten Sprint mittags fuhr der Thurgauer mit 2:04,336 Minuten die
schnellste Runde ganz happy war er aber nicht. "Im ersten Sprint blieb ich
ständig im Verkehr hängen, und nach sechs Runden hatte ich genug davon. Der
zweite Durchgang verlief wesentlich besser. Eventuell ging ich auch taktisch
etwas defensiver ans Werk und wartete auf meine Chance", meinte Hintermayer,
der die Tagesbestzeit schon in seinem zweiten Umlauf hinbrannte. Hintermayer
erklärt die Zeitenverbesserung mit einer Modifikation an den vorderen Dämpfern
(härter gedreht).

Felix Marti ist kein Schnellstarter, dies unterstreicht er selber. Dennoch kam
der Berner dem Tagessieger am nächsten, obwohl 1,2 respektive 0,9 Sekunden
(Sprint 2) fehlten. "Es lag bestimmt nicht am tadellosen Fahrzeug. Man müsste
halt bei der Linienwahl und beim Pushen etwas mehr studieren. Ich habe dies
eben erst im zweiten Sprint gemacht und mich dabei um 2,5 Sekunden verbessert.
Gereicht hat es trotzdem nicht."

Technische Probleme hatte Tuning-2-Titelverteidiger Ralph Brunner. Ihm zerriss
es im ersten Heat den Schlauch des Turboladers. Die behelfsmässig ausgeführte
Reparatur hielt im zweiten Durchgang nur wenige Runden, dann waren Ladedruck,
somit die Leistung, und die Hoffnung auf eine Verbesserung weg. Ganz gross in
Szene setzte sich dagegen Roger Waber (Gwatt) als Doppelstarter auf dem
Fahrzeug von Peter Kubli. Der Berner stieg nach dem zweiten Sprint als Dritter
aufs Podest. Waber verlor zwar in beiden Durchgängen rund vier Sekunden, er
konnte jedoch seinen Wagenpartner und MRC Laufsieger Peter Kubli um erneute 4,5
und 5 Sekunden verdrängen.

Geteilte Freude bei den Tuning-1-Cooper S
Fredy Eckstein (Bassersdorf) und Daniel Hauri (Aarau) teilten sich die beiden
Sprintsiege von Hockenheim ehr und redlich auf. Eckstein distanzierte Hauri am
Mittag um ganze sieben Zehntelsekunden. Am Abend revanchierte sich der
Klassenleader um neun Zehntel. Es hatte sich zwischen Sprint 1 und 2
herumgesprochen, dass die besten Zeiten bei einem derart grossen Feld nur am
Anfang möglich sind. "Mir war das klar, und ich wollte dies umsetzen. Ich
glaube, meine zweite fliegende Runde war die 2:13,7. Ich bestätigte diese Zeit
später nochmals, steigern war aber auch nach etwas Arbeit an der Reifenwahl
nicht mehr möglich", gab Daniel Hauri zu Protokoll. Je einmal aufs Podest
kletterten bei den Tuning-1-Autos Marco Wohlwend (Eschen/FL) und Christian
Della Sega (Winterthur). Ganz und gar nicht auf Touren kam bei seinem zweiten
Saisonstart Armin Saurer (Gunten). "Erstens mag ich die Rundstrecke weniger als
die Slaloms. Zweitens müsste man am Fahrwerk meines neuen Cooper noch einiges
an Arbeit investieren, um damit wirklich schnell zu sein. Dies widerstrebt mir
jedoch gewaltig."

Sandra Kellers Premiere
Nur drei Fahrzeuge traten in der Klasse Cooper S zu den zwei Sprints an. Roli
Altenburger (Unterstammheim) sicherte sich die beiden Siege problemlos. "Ich
habe im zweiten Lauf nach sieben Runden aufgehört. Ich bin nur noch
herumgerutscht und zweimal beinahe ins Aus gerutscht. Meine Reifen waren
verbraucht, aber es hat dennoch gereicht."
Kathrin Jakob (St. Margreten) trat trotz ihrer schmerzenden Schalthand zur
Zeitenjagd an und biss mächtig auf die Zähne. "Mehr ging nicht. Ich habe mir
die Hand beim Volleyball verletzt und konnte heute kaum schalten und das
Lenkrad halten." Eine andere Amazone verliess den badischen Wald dagegen mit
hoch erhobenem Haupt. "Das war erst der Anfang", scherzte Sandra Keller nach
Sprint 2. Sandra fuhr zwei ganz solide Sprints und wurde mit dem dritten Platz
belohnt. "Ich bin ganz zufrieden, aber ich habe festgestellt, dass ich nicht
überholen kann. Dazu fehlt mir noch etwas der Mut."
Die Zürcher Oberländerin verdrängte im zweiten Lauf sogar den Meister Franz
Stadelmann. "Ich komme mit meinem Auto einfach nicht an die Geschwindigkeiten
der beiden Spitzenfahrer heran. Der Zeitabstand von 3,4 Sekunden ist schlicht
nicht erklärbar. Ich werde eventuell das Fahrzeug gründlich checken lassen",
erklärte Stadelmann enttäuscht.
Die beiden Spitzenfahrer waren diesmal Bruno Eggen (Weissenberg) und Richard
Schöller (Dättlikon). "Ausser eines kleinen Rencontres im zweiten Sprint lief
es nicht so schlecht. Den Rückstand nach dem Mittag konnte ich im zweiten Run
wettmachen", meinte Schöller zufrieden. Wogegen Bruno Eggen festhielt: "Der
erste Sprint lief perfekt, danach hatte ich keine einzige freie Runde. Ich
konnte nicht ein Mal wunschgemäss fahren."


Resultate

Sprint 1:

Kategorie 1 Cooper: 1. Bruno Eggen (Weissenburg), 2:22,958; 2. Richard
Schöller (Dättlikon), 2'23,719; 3. Franz Stadelmann (Oberkirch), 2'24,898; 4.
Sandra Keller (Rüti), 2'26,278; 5. Werner Gubser (Wernetshausen), 2'27,755; 6.
Norbert Mächler (Buttikon), 2'32,206; 7. Ueli Kohler (Wiedlisbach), 2'35,792;
8. Ursula Gloor (Leutwil), 2'36,063.

Kategorie 2 Cooper S: 1. Roland Altenburger (Unterstammheim), 2:17,684; 2.
Michael Kurr (St. Gallen), 2'22,240; 3. Kathrin Jakob (St. Margrethen), 2'
27,259.

Kategorie 3 Tuning 1: 1. Fredy Eckstein (Bassersdorf), 2:13,448; 2. Daniel
Hauri (Aarau), 2'14,706; 3. Marco Wohlwend (Eschen/FL), 2'15,813; 4. Christian
Della Sega (Winterthru), 2'16,066; 5. Barbara Arn (Langrickenbach), 2'19,011;
6. Armin Saurter (Gunten), 2'19,812; 7. Philipp Handschin (Samensdorf),.2'
22,591.

Kategorie 22 Tuning 2: 1. Urs Hintermayer (Langrickenbach), 2:04,336; 2.
Felix Marti (Muri), 2'05,530; 3. Ralph Brunner (Goldach), 2'06,086; 4. Roger
Waber (Gwatt), 2'08,338; 5. Beat Mürner (Spiez), 2'10,027; 6. Peter Kubli
(Oberbalm), 2'13,354.



Sprint 2:

Kategorie 1 Cooper: 1. Schöller, 2:22,169; 2. Eggen, 2'22,863; 3. Keller, 2'
25,358; 4. Stadelmann, 2'25,510; 5. Gubser, 2'26,388; 6. Mächler, 2'28,684; 7.
Kohler, 2'31,926.

Kategorie 2 Cooper S: 1. Altenburger, 2:17,243; 2. Kurr, 2'20,990; 3. Jakob,
2'21,719.

Kategorie 3 Tuning 1: 1. Hauri, 2:13,752; 2. Eckstein, 2'14,674; 3. Della
Sega, 2'15,723; 4. Wohlwend, 2'16,560; 5. Arn, 2'16,990; 6. Handschin, 2'
23,174; 7. Saurer, 2'24,847.

Kategorie 4 Tuning 2: 1. Hintermayer, 2:02,227 (Tagesbestzeit); 2. Marti, 2'
03,189; 3. Waber, 2'06,954; 4. Mürner, 2'07,587; 5. Brunner, 2'09,994; 6.
Kubli, 2'11,287.

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Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Stromverbrauch wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EU) 2007 / 715 ermittelt. Für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben, die (auch) auf den Verbrauch und/oder CO2-Ausstoss abstellen, können je nach Kantonaler Regelung teilweise andere als die hier angegebenen Werte gelten.

Damit Energieverbräuche unterschiedlicher Antriebsformen (Benzin, Diesel, Gas, Strom, usw.) vergleichbar sind, werden sie zusätzlich als sogenannte Benzinäquivalente (Masseinheit für Energie) ausgewiesen.

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