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PressClub Schweiz · Artikel.

Corporate Statement: Die Geschichte der Bayerischen Motoren Werke.

In ihrer nunmehr über neunzigjährigen Geschichte durchliefen die Bayerischen Motoren Werke eine ebenso wechselvolle wie spannende Entwicklung. Gestartet als kleines Münchner Unternehmen mit einem einzigen Produkt, dem Flugmotor BMW IIIa, bietet es heute weltweit Automobile und Motorräder an. Auf diesem langen Weg zum global player eröffneten sich Chancen, waren Krisen zu meistern und es gab Erfolge zu feiern.

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Beda Durrer
BMW Group

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Beda Durrer
BMW Group

In ihrer nunmehr über neunzigjährigen Geschichte durchliefen die Bayerischen
Motoren Werke eine ebenso wechselvolle wie spannende Entwicklung. Gestartet als
kleines Münchner Unternehmen mit einem einzigen Produkt, dem Flugmotor BMW
IIIa, bietet es heute weltweit Automobile und Motorräder an. Auf diesem langen
Weg zum global player eröffneten sich Chancen, waren Krisen zu meistern und es
gab Erfolge zu feiern.

1917, mitten im Ersten Weltkrieg, wurde das Unternehmen als Bayerische Motoren
Werke GmbH gegründet und 1918 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Als
Zeichen für das Unternehmen und seiner Produkte steht seither das weiss-blaue
Logo, das zunächst in Anlehnung an die bayerischen Landesfarben entworfen wurde
und später als rotierender Propeller interpretiert wurde.

Nachdem das Unternehmen 1920 an die Knorr-Bremse AG verkauft worden war, erwarb
der Finanzier Camillo Castiglioni 1922 den Motorenbau mit Mitarbeitern und
Produktionsanlagen, den Firmennamen sowie das Markenzeichen und übertrug alles
auf die "Bayerische Flugzeugwerke AG" (BFW), die am Oberwiesenfeld (heute:
Olympiapark) ihre Werkstätten hatte. Seitdem gilt die Gründung der BFW im Jahr
1916 als Geburtsdatum der Bayerischen Motoren Werke.

Während des Ersten Weltkriegs fertigte das Unternehmen nur ein Produkt: den
Flugmotor BMW IIIa, der insbesondere in grossen Höhen anderen Motoren in der
Leistungsentfaltung weit voraus war. Nach Ende des Krieges war in Deutschland
zunächst der Flugmotorenbau verboten. BMW hielt sich mit der Fertigung von
Eisenbahnbremsen sowie Stationär- und Einbaumotoren über Wasser. Erst nach der
Übertragung des Motorenbaus auf die "neue BMW AG" 1922 konnte die Produktion
von BMW Flugmotoren wieder aufgenommen werden. Nur wenig später - im Herbst
1923 - waren BMW Produkte erstmals nicht nur in der Luft, sondern auch auf der
Strasse unterwegs. Mit der BMW R 32 stellte das junge Unternehmen sein erstes
Motorrad vor, das mit zwei konstruktiven Besonderheiten aufwartete: einem
Boxermotor mit quer zur Fahrtrichtung liegenden Zylindern und einem
Kardanantrieb, einer Welle statt einer Kette oder einem Riemen, für die
Kraftübertragung auf das Hinterrad. Beide Merkmale sind bis heute typische
Konstruktionsprinzipien des BMW Motorradbaus.

Seit Beginn der 1920er Jahre gab es bei BMW auch Versuche, ein Automobil zu
entwickeln. Doch diese Anstrengungen waren zunächst nicht von Erfolg gekrönt.
1928 bot sich schliesslich die Gelegenheit, die Fahrzeugfabrik Eisenach zu
erwerben, die den erfolgreichen englischen Kleinwagen Austin Seven in Lizenz
fertigte. BMW übernahm zunächst die Produktion dieses Typs als BMW 3/15 PS,
liess aber ab 1932 eigene Fahrzeugkonstruktionen folgen. Nur wenige Jahre
später hatte sich das Automobilprogramm von BMW deutlich verändert und
ausgeweitet. Statt Kleinwagen bot man nun dem Kunden ein breit gefächertes
Programm sportlicher Mittelklassewagen, deren herausragende Merkmale der
Kühlergrill in Form einer "Niere", die elegante äussere Form und nicht zuletzt
die Sechszylindermotoren mit ihren hervorragenden Laufeigenschaften waren.

Von Anfang an machten BMW Flugmotoren, Motorräder und Automobile durch
sportliche Erfolge von sich reden. Ein BMW IV Flugmotor trug 1919 das erste Mal
einen Menschen in einem Flugzeug auf 9.760 Meter Höhe. Zahlreiche Erst- und
Dauerflüge bewiesen die Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit der BMW
Flugaggregate. Bereits in den 20er Jahren erwarben sich die BMW Motorräder bei
zahlreichen Rennveranstaltungen Lorbeeren und gewannen Deutsche Meisterschaften
in Serie. Die Krönung dieser Aktivitäten erfolgte in der zweiten Hälfte der
30er Jahre. Fahrer auf BMW Maschinen gewannen im Geländesport drei Titel bei
Internationalen Sechstagefahrten, Ernst Jakob Henne stellte 1937 mit 279,5 km/h
einen absoluten Geschwindigkeitsrekord auf, und "Schorsch" Meier siegte 1939
bei der Senior Tourist Trophy auf der Isle of Man - als erster Nichtbrite auf
einem ausländischen Fabrikat. Mit dem Sieg bei der Alpenfahrt 1929 führte sich
das erste BMW Automobil, der Kleinwagen BMW 3/15 PS, fast schon standesgemäss
ein. Seine Nachfolger, die Sportwagen der 30er Jahre, setzten diese
Erfolgsserie weiter fort. Der BMW 328 dominierte ab 1936 die 2-Liter-Klasse und
gewann 1940 die Mille Miglia, damals das härteste Strassenrennen der Welt.

Doch blieb der Flugmotorenbau bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs das
wichtigste Standbein des Unternehmens. Unter dem nationalsozialistischen Regime
gewannen sowohl die Kolbenmotoren als auch die Strahltriebwerke von BMW eine
besondere Bedeutung für die militärischen Planungen. Neben den Vorteilen, die
ein "rüstungswichtiges Unternehmen" hatte, bedeutete diese Stellung jedoch auch
Abhängigkeiten vom Staat und Einschränkungen für die unternehmerischen
Handlungsspielräume durch staatliche Lenkungsmassnahmen. So musste 1941 der
Automobilbau zugunsten der Flugmotorenfertigung eingestellt und 1942 der
Motorradbau von München nach Eisenach verlegt werden. Nach Kriegsbeginn griff
das Unternehmen insbesondere für die Produktion von Flugmotoren auf die
Arbeitsleistungen von Kriegsgefangenen sowie Fremd- und Zwangsarbeitern aus den
von Deutschland besetzten Gebieten zurück. Ab 1942 mussten zudem auch
KZ-Häftlinge in den BMW Werken in der Flugmotorenproduktion arbeiten.

Die BMW AG ist sich der dadurch entstandenen grossen menschlichen Leiden
bewusst und bedauert das von Ihnen geschilderte Schicksal als Zwangsarbeit
sehr. Das Unternehmen brachte mit der seit 1983 in mehreren Auflagen
erschienenen Unternehmensgeschichte "BMW - eine deutsche Geschichte" von Horst
Mönnich erstmals das Thema Zwangsarbeit in die öffentliche Debatte ein. Das
Mönnich Buch wurde von BMW finanziert und umgesetzt. Die BMW AG war damit
Vorreiter in der Kommunikation des Themas und zeigte klar das Commitment des
Unternehmens zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung auch in diesem
Bereich. Als Gründungsmitglied der Stiftungsinitiative der deutschen
Wirtschaft hat sich BMW seit längerem intensiv für die Aufarbeitung der mit
NS-Zwangsarbeit verbundenen historischen, moralischen, und politischen Fragen
eingesetzt. Das Ziel der Bemühungen war, in Entschädigungszahlungen auf
unbürokratische Weise humanitäre Hilfe für ehemalige NS-Opfer zu gewähren. Die
BMW Group hat bereits von Anfang an einen finanziellen Beitrag geleistet, der
über den ursprünglichen vereinbarten Umsatzanteil deutlich hinausging. Darüber
hinaus haben die MTU Aeroengines GmbH und die BMW Group das Projekt "Gemeinsam
Erinnern" initiiert. In diesem Projekt bündeln die beiden Unternehmen ihr
Engagement zur Aufarbeitung der gemeinsamen Geschichte während des "Dritten
Reiches". Als Rechtsnachfolgerin der BMW Flugmotorenbau GmbH initiierte die MTU
Aeroengines GmbH 1999 ein Recherche- und Forschungsprojekt zur Zwangsarbeit an
ihrem heutigen Standort, dem Werk Allach der BMW Flugmotorenbau GmbH. Mit dem
Beitritt der BMW Group im Jahr 2001 erweiterte sich das Forschungsprojekt auf
alle damaligen Standorte des Unternehmens und auf übergreifende Fragen zu
seiner Geschichte in den Jahren 1933 bis 1945.

Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs produzierte BMW in seinen Werksgruppen in
München, Eisenach und seit 1939 in Berlin sowie mehreren Nachbau- und
Verlagerungsbetrieben nahezu ausschliesslich Flugmotoren. Nach der Kapitulation
Deutschlands am 8. Mai 1945 verlor BMW die in der Sowjetischen Besatzungszone
gelegene Werksgruppe Eisenach und damit alle Unterlagen, Einrichtungen und das
Wissen für die Automobil- und Motorradfertigung. Diese Tatsache und die
umfangreiche Demontage von Fertigungsanlagen erschwerten den Wiederbeginn in
München erheblich. In den ersten Nachkriegsjahren beschäftigte sich BMW nur mit
einer "Notproduktion" (Kochtöpfe, Haushaltsgeräte und Landwirtschaftsmaschinen)
sowie der Reparatur von Fahrzeugen der US-Armee.

Doch BMW kehrte mit eigenen Fahrzeugen auf die Strasse zurück. 1948
präsentierte das Unternehmen mit der BMW R 24 sein erstes Nachkriegsmotorrad
und baute das Zweiradprogramm in den folgenden Jahren mit
Zweizylinder-Boxermaschinen aus. Bereits vor Produktionsanlauf sorgten BMW
Motorräder 1947 auf der Rennstrecke für Furore. Besonders eindrucksvoll
unterstrichen den sportlichen Anspruch der Marke die BMW Gespanne, die die
Seitenwagen-Weltmeisterschaften von 1954 bis 1974 zwanzigmal gewinnen konnten.
Die Automobilfertigung wurde erst 1952 wieder aufgenommen. BMW entschied aus
produktionstechnischen Gründen, mit luxuriösen Fahrzeugen der Oberklasse zu
beginnen und später das Programm durch sportliche Mittelklassewagen zu
ergänzen. Diese Pläne scheiterten jedoch: Die "Grosswagen" erwiesen sich als zu
schwer und wenig sportlich und hatten teilweise qualitative Mängel. Damit
passten sie nicht zu den traditionellen Werten der Marke BMW. Es konnten nicht
einmal genügend Fahrzeuge abgesetzt werden, um die Entwicklungs- und
Produktionskosten zu decken. Entlastung brachte ein Lizenzkauf. Aus Italien
erwarb BMW Lizenz, die Isetta - einen kugelförmigen Kleinwagen - zu fertigen.
Mit der Produktion des "Motocoupés" Isetta konnte das Unternehmen einen Teil
des wertvollen Facharbeiterstammes beschäftigen, der sonst ausgestellt und für
BMW verloren gewesen wäre.

Doch war damit die tief sitzende Finanzkrise des Konzerns nicht gelöst. Ende
der 50er Jahre hatten die Verluste der Grosswagenfertigung grosse Teile des
Unternehmensvermögens aufgezehrt. Hinzu kam eine Flaute auf dem deutschen
Motorradmarkt, die auch die Absatzzahlen für BMW Zweiräder sinken liess. In
dieser aussichtslos erscheinenden Situation entschied sich die
Unternehmensführung zu einem folgenreichen Schritt. Auf einer
Aktionärsversammlung am 9. Dezember 1959 schlug sie zur Rettung des
Unternehmens den Verkauf von BMW an die Stuttgarter Daimler-Benz AG vor.
Vertreter der Kleinaktionäre und der BMW Händler wehrten sich jedoch zehn
Stunden lang mit Erfolg gegen diesen Plan: Das Unternehmen blieb selbstständig.
Beeindruckt von dem Widerstandswillen, der Stärke der Marke und dem
qualifizierten Mitarbeiterstamm, erarbeitete der Industrielle Dr. Herbert
Quandt einen Plan zur Sanierung von BMW, der auch die Interessen der
Kleinaktionäre und Händler berücksichtigte.

Eine tragende Rolle spielte darin ein neues Produktprogramm, das auf bereits
weit vorangetriebenen Planungen im Unternehmen beruhte. Der im Krisenjahr 1959
vorgestellte Kleinwagen BMW 700 trug gemäss diesen Plänen die Hauptlast der
Sanierungsjahre und war trotz seiner geringen Grösse wieder ein "echter BMW",
was auch seine Erfolge auf den Rennstrecken belegten. 1962 präsentierte BMW
schliesslich wieder einen sportlichen Mittelklassewagen, auf den die Kunden
seit Ende des Zweiten Weltkriegs gewartet hatten. Mit dieser "Neuen Klasse" und
ab 1965 den kleineren Modellen der "02er-Reihe" knüpfte das Unternehmen wieder
an die Entwicklung an, die in den 30er Jahren BMW Erfolg und Prestige gebracht
hatte - und schuf sich eine zukunftsfähige Nische auf dem Automobilmarkt. Bald
schon wurden die Fertigungskapazitäten im Werk München zu knapp. Als sich die
Gelegenheit bot, die niederbayerische Automobilfirma Hans Glas GmbH mit Werken
in Dingolfing und Landshut zu erwerben, griff BMW zu. Zwar sollten zunächst
weiterhin Automobile der Marke Glas gefertigt werden, doch waren es
schliesslich BMW Modelle, die im neu gebauten Werk in Dingolfing vom Band
rollten. Da im Stammwerk in München alle Kapazitäten für die Automobilfertigung
benötigt wurden, verlagerte das Unternehmen 1969 die Motorradfertigung in das
Werk Berlin-Spandau.

Das Wachstum des Unternehmens in den 60er Jahren liess nicht nur in der
Produktion den Platz knapp werden. Auch die Verwaltung benötigte mehr und mehr
Raum. Mitte der 60er Jahre erstellte das Unternehmen Pläne für ein neues
Verwaltungsgebäude, die schliesslich mit dem BMW Hochhaus (auch bekannt als
"BMW Vierzylinder") Gestalt annahmen. Gemeinsam mit dem Verwaltungshochhaus
eröffnete BMW 1973 in der direkt daneben liegenden runden "Schüssel" sein
Museum.

Anfang der 70er Jahre strukturierte BMW die Benennung der Automobil-Baureihen
neu. Die Modellbezeichnungen aller BMW Automobile sollten nun einen
Zusammenhang erkennen lassen. Die Modelle der BMW 3er, 5er und 7er Reihe stehen
seitdem für sportliche und qualitativ hochwertige Automobile in ihren
jeweiligen Fahrzeugklassen. Zwischen diesen Kernbaureihen blieb noch genügend
Platz, um weitere Automobilkonzepte in das System einordnen zu können. Als
Erweiterung dieser Systematik bot BMW mit den "Z-Fahrzeugen" seit 1988 wieder
Sportautomobile, wie Roadster und Sportcoupés, an. Mit der "X-Baureihe"
eröffnete BMW ab Ende der 90er Jahre ein eigenes Fahrzeugsegment der "Sports
Activity Vehicles" - Automobile, die sowohl auf wie neben der Strasse "Freude
am Fahren" vermitteln.

Mit den Motorsporterfolgen des kleinen BMW 700 meldete sich BMW auch wieder auf
der Rennstrecke zurück. Mit dem BMW 1800 TI/SA und dem BMW 2002 beweisen die
BMW Automobile im Tourenwagensport ihre Leistungsfähigkeit und Sportlichkeit.
Später folgen die Rennausführungen der ersten BMW 3er Generation sowie des BMW
6er. Siege in den nur in den Jahren 1987, 2005 und 2006 ausgetragenen
Tourenwagen-Weltmeisterschaften unterstreichen diese Kompetenz. Seit 1967
engagierte sich BMW als Motorenlieferant in der Formel-2-Serie. Die dabei
gewonnenen Erfahrungen lieferten eine gute Ausgangsposition für den Einstieg in
die Königsklasse des -Motorsports: die Formel 1. Gemeinsam mit dem Partner
Brabham gelang ein bisher einmaliger Erfolg: Nur 630 Tage nach dem ersten
Rennen gewann Nelson Piquet im Brabham BMW BT 52 in der Saison 1983 den
Weltmeister-Titel. Nach einer langen Pause stieg BMW im Jahr 2000 mit dem
Partner Williams wieder als Motorenlieferant in die Formel 1 ein. Ab der Saison
2006/07 engagiert sich BMW mit einem eigenen BMW Sauber F1 Team in der
Königsklasse des Automobilrennsports.

Neben den Automobilaktivitäten erweiterte BMW seit den frühen 80er Jahren auch
das Geschäftsfeld Motorräder. Mit der G/S stellte das Unternehmen 1980 erstmals
eine grosse Reise-Enduro vor, die mit vier Siegen bei der Rallye Paris-Dakar
ihre Geländequalitäten beweisen konnte. Doch man beschritt auch gänzlich neue
konstruktive Wege: Schöpften bis dahin die BMW Zweiräder ausschliesslich aus
Einzylinder- (bis 1966) oder Zweizylinder-Boxermotoren ihre Kraft, gab es nun
mit der "K-Baureihe" Dreizylinder- und Vierzylinder-Reihenmotoren im Angebot.
Aber auch hier wieder mit einer BMW eigenen Konstruktion: Erstmals im
Motorradbau war das Aggregat liegend und längs zur Fahrtrichtung eingebaut.
Ausserdem führte BMW im Motorradbau weitere wichtige Innovationen - wie ABS und
Katalysatoren sowie neue Lösungen im Fahrwerksbereich - ein. Seit 1993 fertigt
BMW wieder Einzylinder-Motorräder und seit 2006 erstmals in der
Produktgeschichte Zweiräder mit Reihen-Zweizylindermotor.

Die Ausdehnung des Automobil- und Motorradprogramms erforderte Schritt für
Schritt eine Erweiterung der Fertigungskapazitäten. Neben dem Ausbau der
bisherigen Standorte in Bayern folgten seit Ende der 70er Jahre Neugründungen
im In- und Ausland. Wichtige Meilensteine waren 1979 das Motorenwerk in Steyr
(Österreich) sowie die Produktionswerke in Regensburg (1982), Spartanburg im
US-Bundesstaat South Carolina (1992) sowie Leipzig (2003). Zudem betreibt BMW
weltweit, teilweise gemeinsam mit Importeuren und Partnern, Montagewerke. Das
Unternehmen verdichtete auch die Marktpräsenz, um den Vertrieb der Automobile
und Motorräder zu optimieren. Ab 1973 gründete BMW in den wichtigsten
Exportmärkten eigene Tochtergesellschaften. Im Jahr 2006 betreuen sie Händler
und Kunden in 35 Ländern.

1993 bot sich BMW die Möglichkeit, mit dem Kauf der Rover Group das Angebot an
Automobilen deutlich zu erweitern. Die britische Tochter verfügte über ein
breites Spektrum an traditionsreichen Marken, unter anderem MG und Land Rover.
Doch zeigte sich, dass beim Kauf die Entwicklungsmöglichkeiten dieser Marken
überschätzt worden waren. Um grosse Verluste zu vermeiden, entschloss sich die
BMW Group Anfang 2000 dazu, das Unternehmen neu auszurichten und das britische
Tochterunternehmen wieder zu veräussern. Lediglich die Marke MINI blieb im
Unternehmen und erlebt seit 2001 eine erfolgreiche Fortsetzung seiner
jahrzehntelangen Tradition. Neben den Fahrzeugen der Marken BMW und MINI
gehören seit 2003 auch die Luxusautomobile der Marke Rolls-Royce zur
Produktfamilie der BMW Group. Mit diesen drei starken Marken verfügt das
Unternehmen seither über eine exzellente Basis für ein überschneidungsfreies
Angebot an Fahrzeugen des Premiumsegments.

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CO2-Emissionen & Verbrauch.

Der Durchschnittswert der CO2-Emissionen aller immatrikulierten Neuwagen beträgt für das Jahr 2025 113 g/km. Die Berechnung beruht auf der Verordnung des UVEK über Angaben auf der Energieetikette von neuen Personenwagen (VEE-PLS) vom 05. Juli 2024. Die Verbrauchsangaben sind Normverbrauchs-Angaben gemäss dem WLTP (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure), die zum Vergleich der Fahrzeuge dienen. In der Praxis können die Angaben jedoch je nach Fahrstil, Zuladung, Topografie und Jahreszeit teilweise deutlich abweichen.

Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Stromverbrauch wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EU) 2007 / 715 ermittelt. Für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben, die (auch) auf den Verbrauch und/oder CO2-Ausstoss abstellen, können je nach Kantonaler Regelung teilweise andere als die hier angegebenen Werte gelten.

Damit Energieverbräuche unterschiedlicher Antriebsformen (Benzin, Diesel, Gas, Strom, usw.) vergleichbar sind, werden sie zusätzlich als sogenannte Benzinäquivalente (Masseinheit für Energie) ausgewiesen.

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