PressClub Schweiz · Artikel.
BMW iDrive: Das Original setzt neue Massstäbe.
Fri Oct 31 10:15:00 CET 2008 Pressemeldung
Zweite Generation des innovativen Bedienkonzepts nach intensivem Entwicklungs- und Testprogramm noch intuitiver und sicherer bedienbar. Einsatz bereits von der BMW 1er bis zur BMW 7er Reihe.
Pressekontakt.
Beda Durrer
BMW Group
Tel: +41-58-269-1091
Fax: +41-58-269-1491
E-Mail senden
Autor.
Beda Durrer
BMW Group
Alles im Blick, alles im Griff. Auf der Grundlage dieses klaren Prinzips
präsentierte BMW im Jahr 2001 das innovative Bedienkonzept iDrive. Als
weltweit erster Automobilhersteller bot BMW damit ein System an, das die
Steuerung wesentlicher Fahrzeug-, Entertainment-, Navigations- und
Telekommunikationsfunktionen über einen zentralen Controller auf der
Mittelkonsole und ein multifunktionales Control Display in der Armaturentafel
ermöglichte und so eine Vielzahl von Schaltern, Tasten und Anzeigen ersetzte.
Sieben Jahre später steht nun die zweite Generation des BMW iDrive zur
Verfügung. Ihre Überlegenheit gegenüber vergleichbaren Systemen im Wettbewerb
ist das Ergebnis konsequenter Entwicklungsarbeit, mit der bei BMW bereits 2002,
nur ein Jahr nach der Markteinführung der ersten iDrive Generation, begonnen
wurde und die neben wissenschaftlichen Erkenntnissen aus den Bereichen der
Ergonomie und der Wahrnehmungsforschung auch die Ergebnisse empirischer
Analysen und praxisnaher Tests unter Einbeziehung von
Kunden berücksichtigt.
Einzigartig: BMW iDrive als Ideallösung von der Kompakt- bis zur
Luxusklasse.
Mittlerweile wird das Grundprinzip von BMW iDrive, die Trennung zwischen
Bedieneinheit und Anzeige, von anderen Premium-Automobilherstellern
adaptiert. Dennoch setzt das Original nach wie vor Massstäbe - erst recht seit
der Einführung der neuen Generation des BMW iDrive, die im Herbst 2008 in der
neuen BMW 7er und der neuen BMW 3er Reihe vorgestellt wurde. Parallel dazu hält
das neue iDrive auch in der BMW 6er, der BMW 5er und der BMW 1er Reihe Einzug.
Kein anderer Hersteller bietet ein einheitliches Bedienkonzept in einer derart
grossen Zahl von unterschiedlichen Fahrzeugsegmenten von der Kompaktbis zur
Luxusklasse an.
Nicht zuletzt deshalb ist das BMW iDrive längst zum Synonym für ein
multifunktionales Anzeige- und Bedienkonzept im Automobil geworden. Der in
ergonomisch idealer Position auf der Mittelkonsole angeordnete Controller hat
für viele Autofahrer inzwischen einen ähnlichen Stellenwert wie für
Computer-Anwender die Maus. Seit 2001 wurden weltweit mehr als 2 Millionen
Fahrzeuge mit BMW iDrive verkauft.
Systematische Entwicklung mit Kundentests in aller Welt.
Im Laufe des bereits im Jahr 2002 begonnenen Entwicklungsprozesses wurden vier
mögliche Konzepte für eine neue Generation des iDrive auf ihre
Benutzerfreundlichkeit hin überprüft. Sämtliche Phasen in der Entwicklung des
neuen iDrive wurden von intensiven Kundenbefragungen und Praxistests begleitet.
Dazu wurden mobile Fahrsimulatoren, Cockpit-Modelle sowie zwei
Konzeptfahrzeuge, die mit Prototypen der neuen Systemvarianten bestückt waren,
genutzt. An vier Standorten, verteilt auf den europäischen, den amerikanischen
und den asiatischen Kontinent, wurde ein Evaluationsprogramm mit insgesamt 500
repräsentativ ausgewählten Testpersonen durchgeführt.
Im Mittelpunkt dieser Testreihen stand die Durchführung von verschiedenen
Bedienaufgaben in typischen Fahrsituationen. So musste beispielsweise ein
Fahrspurwechsel zunächst ohne Zusatzaufgabe und anschliessend bei
gleichzeitiger Eingabe eines Reiseziels absolviert werden. Dieser so genannte
Lane-Change-Test lieferte Aufschluss darüber, welches Konzept es dem Fahrer
besonders leicht machte, auch während der Nutzung des Navigationssystems seine
Ideallinie weitgehend zu halten. Gleichzeitig wurden die fortgeführten Konzepte
optimiert, bis schliesslich das am besten geeignete System gekürt werden
konnte, das BMW iDrive der zweiten Generation.
Ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchungen zum neuen iDrive lag darin, die
Bediendauer sowohl beim Erstkontakt als auch bei dauerhafter Nutzung zu
optimieren. In einer Reihe von systematischen Vergleichen stellte sich heraus,
dass bereits bei erstmaliger Nutzung des neuen iDrive, aber auch auf Dauer
deutlich kürzere Bedienzeiten erforderlich sind als bei vergleichbaren Systemen.
Besonders detaillierte Erkenntnisse über die Benutzerfreundlichkeit lieferte
die Okklusionsmethode, die auch für den Vergleich mit den Systemen anderer
Hersteller herangezogen wurde. Sie ermöglicht es, die Unterbrechbarkeit einer
Bedienaufgabe zu ermitteln. Fazit dieser Untersuchung: Das neue iDrive
ermöglicht es dem Fahrer, Aufgaben wie die Auswahl einer Musikquelle oder das
Festlegen eines Navigationsziels in mehrere Bedienschritte zu unterteilen, die
nacheinander mit jeweils nur sehr kurzer Blickabwendung vom Fahrgeschehen
absolviert werden können. Einzelne Aktionen wie das Navigieren durch Listen
oder der Wechsel zwischen verschiedenen Radiosendern können "blind"
vollzogen werden. Einmal mehr bestätigte die Okklusionsmethode daher auch die
bereits bei der Entwicklung des iDrive der ersten Generation getroffene
Entscheidung, dem Zusammenwirken zwischen Controller und Control Display den
Vorzug gegenüber einem Touchscreen zu gewähren.
Das neue iDrive: Leicht verständlich, einprägsam, klar strukturiert.
Mit dem neuen iDrive werden die in der Entwicklungsphase definierten
Anforderungen in idealer Weise erfüllt. Die Gestaltung des neuen Controllers
folgt modernsten biomechanischen Erkenntnissen, die sich in seinen haptischen
Eigenschaften und einer klar strukturierten Mechanik niederschlagen. Die durch
Kippen, Drehen oder Drücken ausgelösten Bedienschritte ähneln weitgehend den
per Mausklick an einem Computer bewirkten Aktionen. So führt das Drehen durch
eine Liste der wählbaren Menüpunkte, die Auswahl der gewünschten Funktion wird
per Druck bestätigt. Durch Kippen des Controllers nach links und rechts
navigiert man durch die verschiedenen Menüebenen.
BMW iDrive präsentiert sich in der zweiten Generation mit einem 10,2 Zoll oder
8,8 Zoll grossen Control Display, das nicht nur mit seinen Dimensionen alle
bislang im Automobilbereich genutzten Grafikoberflächen übertrifft. Seine
Bildschirmauflösung von 1280 x 480 Pixel ermöglicht die Darstellung
detailgetreuer Grafiken mit einer Brillanz und Schärfe auf dem Niveau von High
Definition TV (HDTV).
BMW als Motor des Fortschritts: Vom System CARIN zu iDrive.
Von Beginn an stand die Entwicklung des BMW iDrive im engen Kontext zu
zahlreichen ebenfalls von BMW realisierten Fortschritten auf den Gebieten der
Fahrerassistenzsysteme und der Interieurgestaltung. Bereits in den 1990er-
Jahren beschäftigten sich Designer und Ingenieure bei BMW mit der Frage, wie
die stetig wachsende Zahl von Komfortfunktionen im Automobil auf möglichst
sichere und effiziente Weise gesteuert werden könnten. Bis zu diesem Zeitpunkt
war die Integration einer neuen Funktion stets mit zusätzlichen Tasten und
Anzeigen im Cockpit verbunden. Schon 1994 kombinierten die Entwickler in der
damaligen BMW 7er Reihe das weltweit erste Navigationssystem für Automobile mit
dem als Bord-Computer genutzten Car-Informationssystem CARIN. Sechs Jahre
später wurde in der BMW 3er Reihe das erste Radiosystem mit integrierter
Navigationsfunktion präsentiert. Mit iDrive wurde im Jahr darauf erstmals die
Möglichkeit geschaffen, mit einem einzigen Bedienelement und einem zentralen
Display eine Vielzahl unterschiedlichster Funktionen zu steuern: eine
Revolution im Automobil-Cockpit.
Optimiertes Bedienkonzept sorgt für mehr Souveränität.
Ergänzend zum Controller boten Multifunktionstasten am Lenkrad dem Fahrer schon
damals die Möglichkeit, ausgewählte Entertainment- und
Telekommunikationsfunktionen zu aktivieren, ohne dabei die Hände vom Lenkrad
nehmen zu müssen. Zusätzlich erweiterten die 2007 eingeführten
Favoritentasten die Bediensystematik. Bei der neuen Generation des iDrive
können mit den auf der Mittelkonsole angeordneten acht Favoritentasten neben
Radiosendern, Telefonnummern und Navigationszielen erstmals alle über das
iDrive aufrufbaren Menüpunkte abgespeichert und direkt angewählt werden.
Als zusätzliche Neuheit wartet die zweite Generation des Bediensystems am
Controller mit vier Direktwahltasten für die am häufigsten genutzten
Menüoptionen auf. Über diese Tasten lässt sich ein spontaner Wechsel zu den
Funktionen CD, Radio, Telefon und Navigation - ähnlich wie bei Geräten der
Unterhaltungselektronik - besonders schnell realisieren, was insbesondere den
Erstkontakt mit dem System erleichtert.
BMW iDrive prägt die Entwicklung von Fahrzeug-Bedienkonzepten.
BMW iDrive hat die Fahrzeugbedienung massgeblich und nachhaltig verändert.
Diese Pionierarbeit zahlt sich einmal mehr aus. Denn iDrive ist und bleibt der
Massstab für alle Systeme dieser Art. Erstaunlicherweise kennt kaum ein
Computer-Besitzer den Namen des amerikanischen IT-Pioniers Doug Engelbart, der
sich vor fast 40 Jahren die von ihm entwickelte Computer-Maus patentieren
liess. Beim iDrive liegt die Sache anders: Nicht nur BMW Fahrer wissen genau,
in welchen Fahrzeugen das Original zu finden ist.