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Chris Pfeiffer erneut Indoor Streetbike Freestyle Weltmeister.
Thu Feb 26 15:15:00 CET 2009 Pressemeldung
München. Bereits zum dritten Mal in Folge konnte sich der Allgäuer Chris Pfeiffer am vergangenen Sonntag, 22. Februar in Zürich auf seiner BMW F 800 R den Titel des Indoor Streetbike Freestyle Weltmeisters sichern.
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München. Bereits zum dritten Mal in Folge konnte sich der Allgäuer Chris
Pfeiffer am vergangenen Sonntag, 22. Februar in Zürich auf seiner BMW F 800 R
den Titel des Indoor Streetbike Freestyle Weltmeisters sichern.
Pfeiffer reiste zu der im Rahmen der schweizerischen Motorradmesse SWISS-MOTO
2009 ausgetragenen Weltmeisterschaft von einer Grippe geschwächt an, und eine
erfolgreiche Titelverteidigung schien zunächst mehr als fraglich. Beim ersten
Qualifikationslauf am Samstag musste der Allgäuer deshalb auf einige körperlich
anstrengende Tricks verzichten und landete nur auf Rang drei.
In deutlich besserer Verfassung konnte der 38-Jährige den zweiten
Qualifikationslauf bestreiten, den er mit Lauf- und Tageshöchstnoten gewann. Er
übernahm damit gleichzeitig die Führung im Gesamtklassement vor dem Finale am
Sonntag.
Als letzter von 16 Semi-Finalisten rollte Pfeiffer am Sonntag auf die 50 mal 15
Meter große, mit 70 Tonnen Asphalt beschichtete Action-Area und bot zunächst
eine souveräne Vorstellung. Nach rund zwei von insgesamt vier Minuten Laufzeit
stürzte der Allgäuer jedoch bei dem von ihm erfundenen "Touch-Ground-Circle",
einem einhändigen, in Schräglage gefahrenen Wheelie. Pfeiffer konnte seinen
Lauf jedoch umgehend fortsetzen und zog trotz Punktabzügen ins Finale der
besten Zehn ein.
Chris Pfeiffer dazu: "Anscheinend war das Einbiegen in den Circle-Wheelie doch
etwas zu dynamisch, bei mehr als 45 Grad Schräglage begann das Hinterrad zu
stempeln, ich verlor den Grip und stürzte. Dabei brach die Rückholfeder an der
Fußraste ab, was mir auch für den weiteren Lauf einige Schwierigkeiten
bereitete."
Zu einer eindrucksvollen Demonstration seines Könnens geriet schließlich das
Finale, wo Pfeiffer auf der modifizierten F 800 R dynamisch und solide wie ein
Schweizer Uhrwerk sein komplettes Repertoire an Motorradtricks abspulte. Mit
erneuter Tagesbestwertung holte er sich souverän den begehrten WM-Titel zum
dritten Mal in Folge.
"Ich war vor dem Start zum Finale sehr ruhig und habe mich eigentlich nur
darauf gefreut, es allen nochmals so richtig zu zeigen. Die Stimmung hier an
der SWISS-MOTO war gigantisch, und so legte ich nochmals einen drauf. Als ich
meine F 800 R dann abstellte und auf das Scoring wartete, wusste ich bereits,
dass dies reichen würde. Als ich dann die Bestätigung der Judges sah, war ich
überglücklich. Unter diesen Voraussetzungen war das sicher mein härtester aller
WM-Titel, meine Freude dementsprechend", so der vierfache Welt- und
Europameister abschließend.
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