PressClub Schweiz · Artikel.
Meisterlicher Auftakt in Frauenfeld.
Wed Apr 28 08:42:45 CEST 2010 Pressemeldung
Mit 26 Klassierten erlebte die MINI Challenge Switzerland auf dem Kasernenareal in Frauenfeld einen spannungsgeladenen Start in die bereits achte Rennsaison seit 2003. Eine wahre Demonstration gelang dabei MCS-Champion Fabio Nassimbeni.
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Mit 26 Klassierten erlebte die MINI Challenge Switzerland auf dem Kasernenareal in Frauenfeld einen spannungsgeladenen Start in die bereits achte Rennsaison seit 2003. Eine wahre Demonstration gelang dabei MCS-Champion Fabio Nassimbeni. Der Zürcher Oberländer distanzierte die Gegner in der Klasse der Cooper S um mehr als eine Sekunde. Auch Ralf Burget im John Cooper Works MINI zeigte sich in guter Frühform und siegte ebenso wie Hannes Mahler in der offenen Racing-Klasse.
Der traditionelle Saisonstart auf dem Kasernenareal in Frauenfeld ist geglückt. Dank des reibungslosen Ablaufs ohne Verzögerungen, einer selektiven Streckenführung und eines neuen Fahrerlagers zollten die MINI-Akteure dem ACS Thurgau als Veranstalter viel Lob. Aber auch intern fand man einen kurzen Moment des Dankes. Röbi Wicki, Vizemeister 2009, überreichte Serienkoordinator Marcel Schaub als Anerkennung und Dank für seine bisher geleistete Arbeit und das viele Herzblut, das in die Challenge fliesst, ein MINI-Modell. Die MCS-Gemeinde schloss sich mit einer Standing Ovation den Worten des nun in einer anderen Meisterschaft startenden Luzerners an.
Der starke Neuling
Die fahrerischen Fronten waren auf dem 2,9 Kilometer langen Asphaltband schnell geklärt. In der Klasse der Cooper S war Fabio Nassimbeni in beiden Läufen der Schnellste. „Es läuft schon sehr gut. Natürlich würde man immer noch etwas finden, was nicht ganz perfekt war. Aber die beiden Läufe waren taktisch gut aufgebaut. Allerdings erwächst mir mit Marcel Muzzarelli ein sehr starker Konkurrent. Dass ich mit angezogener Handbremse hätte fahren können, kam also nicht in Frage“, urteilte der Titelverteidiger. In der Tat darf man Neuzugang Muzzarelli als stärksten Herausforderer im Kampf um die Krone bezeichnen. „Mir fehlt zwar noch etwas die Routine mit dem MINI, speziell im Bereich der Kraftentfaltung. Aber dank dem präzisen Handling und einer sehr guten Strassenlage komme ich schon ordentlich zurecht. Ich legte besonderes Augenmerk auf eine flüssige Fahrweise. Schade, dass ich im ersten Rennlauf einen Gang verpasste und Zeit verlor, dadurch musste ich den zweiten Durchgang als Sicherheitslauf nutzen“, erklärte der schnelle Neuling. Der Bündner verlor letztlich nur 1,1 Sekunden auf den Champion. Auf Tuchfühlung mit der Spitze blieb Oliver Schlumpf. Der Berner war zwar nur mässig zufrieden mit dem Gezeigten, der dritte Platz entschädigte ihn aber für die zwei nicht ganz fehlerfreien Läufe. Dominique Juplé, Heiko Leiber, Raymond Stofer und Jürg Jucker waren auf den nächsten Plätzen jeweils nur durch Hundertstelsekunden getrennt.
Knapper Ausgang
Mit nur vier Torfehlern zeigte das geschlossene Feld eine äusserst konzentrierte Leistung bei hervorragenden äusseren Bedingungen. In der John Cooper Works Klasse hatte keiner eine Chance gegen Klassensieger Ralph Burget. „Ich finde nicht viel, was ich hier noch hätte besser machen können. Ich konnte mich sehr ruhig und rund durch die schnellen Passagen und die eckigeren Tore bewegen“, bemerkte Burget nach seinem Auftaktsieg. Dass sich in dieser Kategorie primär zwei Fahrer um die Siege duellieren würden, offenbarte bereits ein Blick auf die Teilnehmerliste: Nur Patrick Julmi weist ausser Burget Erfahrungswerte aus der vergangenen Saison auf. Er war es auch, der in die Nähe Burgets kam, aber dennoch schon 1,5 Sekunden einbüsste. Den Rookies Schelbert, Bronner und Bleichenbacher muss noch etwas Zeit eingeräumt werden, wobei Schelbert als Dritter des Auftakts schon mal ein Podestplatz gelang.
Für den knappsten Ausgang sorgte Hannes Mahler, der mit seinem JCW-Cooper nun in der offenen Klasse unterwegs ist und sich mit Barbara Baeriswyl am Steuer ablöste. Trotz der erhöhten Belastung der Bremsen und des Motors durch den Doppelstart siegte Mahler mit 16 Hundertsteln Vorsprung auf Marco Wohlwend. „Es will hier einfach nicht ganz klappen mit einem Sieg“, grummelte Wohlwend. Klassenchampion Fredy Eckstein musste sich auf der Beinahe-Heimstrecke mit dem dritten Rang begnügen, knapp vor Bernie Wyss, einem weiteren Umsteiger aus der Works-Klasse.
Resultate Slalom Frauenfeld
1. Lauf zur MINI Challenge Switzerland 2010
Kategorie MINI Cooper S:
1. Fabio Nassimbeni (Hadlikon-Hinwil) 2’09:10 min, 2. Marcel Muzzarelli (Amriswil) 2’10:26, 3. Oliver Schlumpf (Lyss) 2’10:81, 4. Dominique Juplé (Bauma) 2’12:12, 5. Heiko Leiber (Dachsen) 2’12:24, 6. Raymond Stofer (Herznach) 2’12:25, 7. Jürg Jucker (Bauma) 2’12:29, 8. François Grieshaber (Lutry) 2’13:15, 9. Franz Stadelmann (Oberkirch) 2’14:09, 10. Sandra Keller (Rüti) 2’15:02.
Kategorie MINI John Cooper Works:
1. Ralph Burget (Arisdorf) 2’05:86, 2. Patrick Julmi (Ittigen) 2’07:39, 3. Philipp Schelbert (Steinen) 2’10:39, 4. Roger Bronner (Laufen) 2’13:82, 5. Ruedi Bleichenbacher (Flawil) 2’15:50.
Kategorie MINI Racing:
1. Hannes Mahler (Seengen) 2’04:86, 2. Marco Wohlwend (Mauren) 2’05:02, 3. Fredy Eckstein (Bassersdorf) 2’05:88, 4. Bernie Wyss (Fällanden) 2’06:23, 5. Daniel Baumeler (Wabern) 2’09:32, 6. Barbara Baeriswyl (Dielsdorf) 2’10:02.
Nächster Lauf: Slalom Interlaken am 8. Mai.
Für weitere Informationen: BMW (Schweiz) AG
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Dielsdorf, 28. April 2010
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Die BMW Group
Die BMW Group ist mit ihren drei Marken BMW, MINI und Rolls-Royce einer der weltweit erfolgreichsten Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern. Als internationaler Konzern betreibt das Unternehmen 24 Produktionsstätten in 13 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.
Im Geschäftsjahr 2009 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund 1,29 Millionen Automobilen und über 87.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern belief sich 2009 auf 413 Mio. Euro, der Umsatz auf 50,68 Milliarden Euro. Zum 31. Dezember 2009 beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 96.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert. Entsprechend ist die BMW Group seit fünf Jahren Branchenführer in den Dow Jones Sustainability Indizes.